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Sind Griechenlands Banken gegen einen Run gewappnet?

8. Januar 2015 / Aufrufe: 731

Der Abzug von Geldern aus dem Banksystem in Griechenland scheint bisher überschaubar zu sein, jedoch bleibt die Frage, inwieweit er gegebenenfalls abgefangen werden kann.

Die Abhebungen aus Guthaben bei den Banken in Griechenland mögen während der letzten Tage steigende Tendenzen zeigen, die harmonisierten Züge von Seite der Griechischen Bank und der Europäischen Zentralbank haben jedoch zum Ergebnis, dass dem Phänomen weiterhin begegnet werden kann.

Was wird jedoch geschehen, falls es wirklich zu einem – im Rahmen der speziell auch in deutschen Medien systematisch geschürten Panik vor einem sich abzeichnenden Wahlsieg der SYRIZA propagierten – „Schaltersturm“ kommen sollte?

Die „Latte“ liegt bei knapp 10 Milliarden Euro

Es ist anzumerken wert, dass laut Faktoren der Bankbranche, die in der Lage sind, die „kritischen“ Details zu kennen, die vier systemischen Banken Griechenlands in ihren Portefeuilles über sogenannte „Collaterals“ (REOPS / Rückkaufvereinbarungen) verfügen, deren Höhe auf knapp 10 Mrd. Euro veranschlagt wird. Praktisch impliziert dies, dass besagte Banken mittels dieser Sicherheiten eine entsprechende Liquidität von der EZB zu schöpfen und so eventuellen großen (Kapital-) Abflüssen zu begegnen vermögen.

Die große Frage bleibt jedoch, was geschehen wird, falls sich die Abflüsse oberhalb dieser „Messlatte“ gestalten sollten. Wie wahrscheinlich ist eine solche Möglichkeit? Unter den gegenwärtigen Umständen gibt es Niemanden, der der eine kategorische Antwort auf diese dermaßen kritische Frage zu geben vermag.

(Quelle: voria.gr, diverse Medienberichte)

Relevante Beiträge:

  1. V 99%
    9. Januar 2015, 12:55 | #1

    Im Bankenstresstest 2013-14 sind drei, von vier getesteten, Banken aus GR durchgefallen. Das sind die Piraeus Bank, S.A., die National Bank of Greece, S.A. und die Eurobank Ergasias, S.A.. Bestanden hat nur die Alpha Bank, S.A.. Ob das bei einem Bankrun reicht ist nicht sicher. Zum Glück hat Tsipras ja versichert, dass er im Euro bleiben will…

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