Jäger in Griechenland warnen vor SYRIZA-Regierung

3. Januar 2015 / Aufrufe: 1.310

Der Jagdverband der Insel Chios in Griechenland warnt, im Fall eines Wahlsiegs der SYRIZA wäre es mit der Jagd praktisch aus.

In den Geschäftsräumen des Jagdverbands „Artemis“ auf der Insel Chios wurde vor einigen Tagen ein Plakat ausgehängt, mit dem die Mitglieder des Verbands und allgemein die Passanten informiert werden, im Fall der Wahl der SYRIZA sei es in Griechenland mit der Jagd (und nicht nur) aus.

Auf dem Plakat lautet es konkret: „Die SYRIZA wird in den ersten 100 Tagen ihrer Regierungsführung die Jagd praktisch abschaffen.“ Weiter werden die Maßnahmen aufgeführt, welche laut dem Verband die SYRIZA im Fall der Regierungsübernahme ergreifen wird.

Die Wahlentscheidung ist allein Ihre …

Die Maßnahmen:

  1. Große Reduzierung der Jagdperiode hinsichtlich Beginn und Ende.
  2. Ausweitung der Verbotszonen um ein Vielfaches.
  3. Abschaffung der Jagdorganisationen, indem sie uns als „Lobby“ charakterisieren.
  4. Abschaffung der Wildwacht der Jagdorganisationen.
  5. Hartes Vorgehen in Themen des Wohlergehens der Tiere nur gegen Jäger.

Das Plakat unterstreicht – nachdem es die SYRIZA-Partei rügt, weil sie sich zumindest im Wahlkampf zum Schutz der Umwelt und der Forcierung der Themen in Zusammenhang mit dem Wohlergehen der Tiere verpflichtet -, die Jagdorganisation seien verpflichtet, ihre Mitglieder zu informieren, und betont: „Die Wahlentscheidung ist allein Ihre.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass die „Partei der Griechischen Jäger“, die an den Parlamentswahlen 2012 nicht teilnahm, mittels ihres Vorsitzenden Georgios Tsagkanelias der Kandidatur des Vorsitzenden des 4. Jagdverbands, Nikolaos Stathopoulos, mit der Nea Dimokratia im 2. Wahlbezirk Athens applaudierte.

(Quelle: zoosos.gr)

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  1. Ronald
    3. Januar 2015, 12:20 | #1

    Das ist doch wenigestens EINMAL ein grund die SYRIZA zu wählen….

  2. PeterPoly
    3. Januar 2015, 15:52 | #2

    Das ist doch ein vernünftiger Programmpunkt von der Syriza. Die Umwelt und die Tiere werden Aufatmen. Die Jagdunfälle werden drastisch zurückgehen und die Anwohner in den Außenbereichen der Dörfer müssten nicht mehr befürchten, versehentlich für Wild gehalten zu werden. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich jedes Jahr viele Dachziegel aufgrund exzessiven Jagens austauschen musste. Es geht hier nicht um Hege und Pflege, sondern um einen Wettbewerb der Jäger untereinander, wer am meisten „abknallt“. Dabei sind Schonzeiten und Abstand zu Ansiedlungen Nebensache.

  3. Fidas
    3. Januar 2015, 22:45 | #3

    Bravo Syriza. Dann auch Jagdverbot auf Griechen durchsetzen.

  4. Panhellene
    4. Januar 2015, 09:38 | #4

    Was hat ein Großteil der griechischen Bevölkerung für Nachteile, wenn nicht mehr gejagt wird? Die jetzigen, korrupten Regierungsparteien haben sich gegen ein generelles Jagdverbot immer gesträubt, weil sie befürchteten, hunderttausende Wählerstimmen zu verlieren. Das hat die Syriza offensichtlich nicht nötig.

  5. Angelika
    4. Januar 2015, 18:51 | #5

    Tierschutz finde ich gut. Syriza auch. Grundlegende Veränderungen werden nötig, nicht nur in Griechenland. So wie jetzt kann es nicht mehr lange weitergehen. In Griechenland lebt man wie im Krieg, es ist nur eine Frage der Zeit, bis es in Deutschland auch so ist. Früher mit 7 bis 9 Ländern in der EU, jeder mit seinem Geld, Wechselkurse, jeder hatte Arbeit und einen akzeptablen Wohlstand und Sicherheit. Früher stand noch auf allen Sachen „made in Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich“, das ist vorbei. Mit dem EURO und Globalisierung geht alles den Bach runter. Fehlt nur noch, dass der Islam bei uns der neue Herr ist, das wird auch noch passieren, wenn es nicht rechtzeitig „Nazis“ gibt.

  6. Marie
    5. Januar 2015, 03:19 | #6

    Allein das Jagdverbot wäre schon Grund genug die zu wählen 🙂

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