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Provinzflughäfen in Griechenland werden unerschwinglich

8. Dezember 2014 / Aufrufe: 2.498

Die Privatisierung 14 peripherer Flughäfen in Griechenland wird zu Gettoisierungen und der Ausgrenzung der Bewohner abgelegener Inseln führen.

Anlässlich der Entwicklung der Ausschreibung über die auf 40 Jahre festgesetzte Abtretung der 14 peripheren Flughäfen Griechenlands, in deren Rahmen die deutsche FRAPORT AG – SILENTEL Ltd zum vorzuziehenden Investor erklärt wurde, spricht der Verband der Vereine der zivilen Luftfahrtbehörde (OSYPA) von einer angestrebten „Gettoisierung“ des griechischen Tourismus durch Firmen, Reisebüros und Fluggesellschaften Deutschlands.

Konkret geht es um die Flughäfen (Gruppe 1) Thessaloniki, Korfu, Chania, Kefalonia, Zante, Aktion und Kavala sowie die Flughäfen (Gruppe 2) auf den Inseln Rhodos, Kos, Samos Mytilini, Mykonos, Santorin und Skiathos.

Steigende Flughafengebühren werden Billigflieger vertreiben

Die Reiseveranstalter Deutschlands, wie auch die Fluggesellschaft Lufthansa, aber auch Unternehmer versuchen, zusammen mit den Flughäfen etliche Hotels im Land aufzukaufen, Griechenland zu Gettoisieren und deutsche Touristen herzubringen, aber das Geld bleibt in der deutschen Wirtschaft. Das wird katastrophal sein. Parallel werden die Bewohner der abgelegenen Inseln ausgegrenzt, weil das Ticket unerschwinglich sein wird„, vertrat der Präsident des OSYPA, Vasilis Alevizopoulos, während einer Pressekonferenz am 03 Dezember 2014 auf dem Flughafen „Makedonia“ in Thessaloniki, während er behauptete, der an dem Konsortium für die Flughäfen beteiligte griechische Konzern habe bestenfalls einen Anteil von 5% inne.

Weiter fügte Vasilis Alevizopoulos an, die Investitionen, die sich der Vorzugsinvestor in den 40 Jahren zu realisieren verpflichtete, übersteigen nicht 1,4 Mrd. Euro – und zwar in einem Augenblick, wo die zivile Luftfahrtbehörde (YPA) die Möglichkeit habe, in den kommenden zehn Jahren 3 Mrd. Euro zu investieren. Er ergänzte sogar, damit diese Investitionen realisiert werden, sei eine (bereits „festgeschriebene“!) signifikante Erhöhung der Flughafengebühren nötig (von 14,5 Euro auf 32 Euro im Lauf der Jahre), welche Tatsache die Low-Cost-Gesellschaften vertreiben und die Preise der Tickets stark in die Höhe treiben wird.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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