Griechenland führt Familiengericht ein

14. November 2014 / Aufrufe: 497

Familiendifferenzen werden in Griechenland demnächst vor der gerichtlichen Verhandlung mit einem (außergerichtlichen) Schiedsverfahren beginnen und im weiteren Verlauf vor einem speziellen „Familiengericht“ gelöst werden.

Die Einführung des einschlägigen Organs kündigte der Generalsekretär des griechischen Justizministeriums, Nikolaos Kanellopoulos, während einer offenen Diskussion mit dem Frauen-Ressort der PASOK-Partei an.

Obligatorischer außergerichtlicher Schlichtungsversuch

Das Gericht wird sich ausschließlich aus spezialisierten Richtern zusammensetzen und mit der Unterstützung durch wissenschaftliches Personal Fälle des Familienrechts verhandeln. Parallel soll Eltern und Kindern die Möglichkeit geboten werden, Zugang zu einer kompetenten Informierung durch Familienberater, Kinderpsychologen, Sozialarbeiter und Minderjährigen-Betreuer zu haben.

Das Familiengericht wird mit exklusiv beschäftigten Familienrichtern besetzt sein, die sich fünf Jahre lang mit solchen Sachen befasst haben. Vor der Verhandlung vor dem Familiengericht werden die Interessenten / Parteien jedenfalls verpflichtet sein, einen Versuch zur Beilegung ihrer Differenzen mittels eines speziellen Schlichtungsverfahrens zu unternehmen.

(Quelle: Kathimerini)

KategorienRechtswesen
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