Erdbeben von 5 Richter bei Kefalonia in Griechenland

10. November 2014 / Aufrufe: 1.204

Am 09 November 2014 wurde die Insel Kefalonia in Griechenland erneut von einem kräftigen Erdbeben mit einer Stärke von diesmal 5,1 Richter erschüttert.

Nachdem die leidgeprüfte Insel Kefalonia bereits am vergangenen Freitag (07 November 2014) von zwei Erdbeben erschüttert wurde, riss am Sonntag (09 November 2014) kurz nach Mitternacht um 01:15 Uhr ein kräftiges Beben die Einwohner aus dem Schlaf.

Die auf der gesamten Insel verspürte seismische Erschütterung hatte laut den ersten Einschätzungen des Geodynamischen Instituts eine Stärke von 5,1 Richter und das Zentrum des Bebens wurde 11 Kilometer westlich von Argostoli lokalisiert.

Nachbeben des heftigen Bebens im Januar 2014

Ersten Berichten zufolge entstanden an wenigstens 300 Häusern Sachschäden. Wie der Gouverneur des Verwaltungsbezirks Westpeloponnes anführte, verursachte das Beben relativ geringe Schäden, jedoch in einer großen geographischen Region. Er forderte den Staat auf, dafür Sorge zu tragen, den Einwohnern bei der Beseitigung der Schäden zu helfen, da „die wirtschaftliche Möglichkeit der Menschen beschränkt ist„.

Akis Tselentis, Professor für Seismologie an der Universität Patras, erklärte gegenüber dem TV-Sender Mega, das Beben sei ein Nachbeben der heftigen seismischen Erschütterung, die im vergangenen Januar die Insel mit einer Stärke von 5,8 Richter getroffen hatte. Weiter fügte er an, ein Teilabschnitt der Verwerfung, die das Beben von 5,8 Richter hervorgebracht hatte, sei bisher inaktiv geblieben und wurde nun aktiviert, was zu dem jetzigen Beben führte. Laut Gerasimos Chouliaras, Seismologe an dem Nationalen Observatorium Athen, lag das Epizentrum der seismischen Erschütterung in dem selben Gebiet, wo am vergangenen Freitag eine weitere Erschütterung mit einer Stärke von 4,8 Richter, aber auch das große Beben im Januar 2014 verzeichnet wurde.

Außer auf Kefalonia war das Beben auch in West- und Südgriechenland und spezieller in Patras, Ägion, Arta, Pyrgos, Zante, Lafkas, Ithaki, Preveza, Agrinio, Ioannina, Kalamata und den angrenzenden Gebieten spürbar.

(Quelle: Ta Nea, Medienberichte)

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