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Archiv für Oktober, 2014

Endlich eine gerechte Steuererhöhung in Griechenland!

11. Oktober 2014 / Aktualisiert: 11. Oktober 2014 / Aufrufe: 1.028 Kommentare ausgeschaltet

Der Haushaltsentwurf 2015 in Griechenland sieht zusätzliche Steuern von 1,735 Mrd Euro vor, wozu auch die Besteuerung bisher steuerfreier Sachleistungen beitragen soll.

Bravo an Frau Katerina Savvaidou (Generalsekretärin für öffentliche Einnahmen des Finanzministeriums in Griechenland) und die „Stars“ ihres Stabes: Sie haben die Besteuerungsmaterie gefunden um unseren supereffizienten Staat zu finanzieren.

RÜCKWIRKEND (Achtung: rückwirkend!) ab dem 01-01-2014 werden für die Arbeitnehmer des privaten Sektors die Aufwendungen, welche die Firmen für Firmentelefone, die Benutzung von Firmenfahrzeugen, die Deckung der Aufwendungen für private Kindergärten usw. übernehmen, als Einkommen besteuert!
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Griechenland: Was tun, wenn der Nachbar Dschihadist ist?

10. Oktober 2014 / Aktualisiert: 25. März 2015 / Aufrufe: 957 Kommentare ausgeschaltet

Instruktionen eines Experten, was zu tun ist, wenn der augenscheinlich friedliche und gutmütige Nachbar ein heimlicher Dschihadist ist.

Die Tschihad-Experten sind sich sicher: Plan der Tschihad ist, das Land mit angeblich friedlichen, gutmütigen Nachbarn zu überschwemmen, damit sie uns beschwichtigen und wir in unserer Alarmbereitschaft nachlassen!

Th, V. ist Journalist. Er hat alle in Umlauf befindlichen Videos der Islamisten angeschaut und sich darauf spezialisiert, ihnen zu begegnen. Neulich bekam er auch seine eigene Sendung bei einem bekannten TV-Sender, in der er den Zuschauern Instruktionen für den Fall gibt, sich neben einem Mitglied der ISIS zu befinden. Er hat ebenfalls zwei Lehrbücher herausgegeben und eine DVD-Reihe zu dem Thema der Bewältigung der Tschihadisten in Umlauf gebracht.

Was tun, wenn der Nachbar Dschihadist ist?
Detail aus dem Instruktionsheft des Interviewgebers, wie heimlichen Dschihadisten zu begegnen ist.


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Neue Austeritäts-Maßnahmen von knapp 3 Mrd Euro in Griechenland

10. Oktober 2014 / Aufrufe: 1.876 3 Kommentare

Der Entwurf des Haushaltsplans 2015 beschert den Bürgern in Griechenland steuerliche Mehrbelastungen und Kürzungen im Sozialwesen von rund 2,2 Milliarden Euro.

Der Entwurf des Haushaltsplans 2015 hält für die griechischen Bürger Austeritäts-Maßnahmen über 2,8 Mrd. Euro bereit, mittels einer zusätzlichen steuerlichen Belastung von 1,735 Mrd. Euro, Amputation grundlegender Funktionen des Staates mittels Kürzung der primären Aufwendungen um 672 Mio. Euro und Beschneidung der öffentlichen Investitionen um 400 Mio. Euro (also insgesamt 2,807 Mrd. Euro).

Die Menge der versteckten und offensichtlichen steuerlichen Belastungen, die jedoch in keinerlei Zusammenhang mit den „Entlastungen“ stehen, wie sie Premierminister Antonis Samaras in seiner Rede auf der Internationalen Messe in Thessaloniki präsentieren wollte, und die Kürzung um 459 Mio. Euro bei den Sozialausgaben sind zwar von den Betrachtungsweisen des Memorandums geprägt, jedoch noch nicht von der Troika abgezeichnet worden.
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Ausschluss inhaftierter Abgeordneter von Vertrauensvotum in Griechenland

9. Oktober 2014 / Aufrufe: 431 Kommentare ausgeschaltet

Die in U-Haft einsitzenden Abgeordneten der Chrysi Avgi in Griechenland reagieren auf ihren Ausschluss von dem Vertrauensvotum mit Strafanzeigen und Klagen.

Anlässlich der Abweisung der Anträge der vorläufig inhaftierten Abgeordneten der Chrysi Avgi in Griechenland, an der im Parlament beginnenden Debatte über das Vertrauensvotum an die Regierung Samaras teilzunehmen, wird Parteiführer Nikos Michaloliakos Strafanzeige gegen den Staatsanwalt der Strafvollzugsanstalt Korydallos erstatten.

Vorher war bekannt geworden, die Strafanzeige würde sich gegen die stellvertretende Staatsanwältin des Berufungsgerichts Piräus Maria Troupi richten, der die Aufsicht über die Gefängnisanlagen Korydallos obliegt, jedoch wurde von Seite der Chrysi Avgi klargestellt, dass die Strafanzeige ihres Parteivorsitzenden sich gegen den Staatsanwalt Nikolaos Pimenidis richten wird.
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„Denunzierungen“ sind Nationalsport in Griechenland

9. Oktober 2014 / Aktualisiert: 12. Oktober 2018 / Aufrufe: 1.255 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland scheint es zu einem neuen Volkssport geworden zu sein, sich gegenseitig bei den Behörden anzuschwärzen – und zwar meistens aus Rache.

Die landesweit zum Ortstarif erreichbaren Hotlines der staatlichen Behörden in Griechenland, über die (sowohl anonyme als auch namentliche) Anzeigen von Bürgern entgegengenommen werden, „glühen“ in in letzter Zeit geradezu.

In diesem Moment sind alle unsere Leitungen besetzt. Bitte warten Sie …“ Der Betrieb über die Rufnummer 1517 ist dermaßen groß, dass es inzwischen einiger Geduld bedarf, um eine Anzeige zu machen, da – wie sich zeigt – immer mehr Griechen beschließen, jemanden „anzuschwärzen“, und zwar in den meisten Fällen, um auf diese Weise aus welchen Gründen auch immer an jemandem zu rächen.
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Über 1 Mio Bürger in Griechenland ließen Immobiliensteuer unbezahlt

8. Oktober 2014 / Aufrufe: 2.116 4 Kommentare

Über 1 Millionen Eigentümer von Immobilien in Griechenland haben die Ende September 2014 fällig geworden erste Rate zur Immobiliensteuer ENFIA nicht bezahlt.

Schätzungsweise über 1 Million von insgesamt ungefähr 6,2 Millionen Immobilieneigentümern haben sich nicht zu den Banken begeben, um die am 30 September 2014 fällig gewordene erste Rate der neuen Immobiliensteuer (ENFIA) zu bezahlen – und zwar zu einer Stunde, wo die Einsprüche zunehmen und sich die Schulden an die Finanzämter häufen.

Laut einem Artikel der Zeitung „Vima tis Kyriakis“ entschieden sich viele Steuerpflichtige, die ebenfalls Ende September 2014 fällig gewordene zweite Rate der Einkommensteuer 2014 zu begleichen und die Entrichtung der Raten zur ENFIA auf später zu verschieben.
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Personalausweise in Griechenland in wenigen Minuten

7. Oktober 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.577 1 Kommentar

In Griechenland kommt ein neues Verfahren zur Anwendung, das die Ausstellung polizeilicher Personalausweise innerhalb weniger Minuten ermöglicht.

Ab Dienstag, dem 07 Oktober 2014, beginnt die allgemeine Umsetzung des neuen Systems zur Ausstellung polizeilicher Personalausweise im „Express-Verfahren. Die globale Umsetzung der Maßnahme wurde nach der erfolgreichen Pilot-Umsetzung bei 24 Polizeidienststellen im ganzen Land beschlossen.

Es geht praktisch um den ersten Dienst „government to government“ (Vernetzung öffentlicher Ämter), die das Ministerium für öffentliche Ordnung und Zivilschutz und das Ministerium für Verwaltungsreform & elektronische Regierungsführung in Zusammenarbeit umsetzen.
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Schlitzohrigkeit der Bankiers in Griechenland

7. Oktober 2014 / Aufrufe: 4.134 2 Kommentare

Die Bankiers in Griechenland haben mit Hilfe des ihnen untertänigen politischen Systems dem Steuerzahler mit unerhörter Dreistigkeit weitere 10 Milliarden Euro aufgebürdet.

Unter dem Titel „Noch eine Schlitzohrigkeit hinter dem Schleier des Schweigens“ schildert der renommierte griechische Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis in einem bei Protagon.gr publizierten Artikel auf anschauliche Weise, wie die griechischen Bankiers den ausgelaugten Steuerzahlern mit unerhörter Dreistigkeit eine Bürgschaft für weitere 10 Mrd. Euro aufgebürdet haben, um nicht die Kontrolle über „ihre“ Pleitebanken zu verlieren.

Der vollständige Artikel wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben.
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Der trügerische Traum vom neuen Pony aus Griechenland

6. Oktober 2014 / Aufrufe: 2.679 2 Kommentare

Trotz aller Euphorie bleibt ungewiss, ob der Fahrzeughersteller Namco in Griechenland die Produktion einer modernen Variante des legendären Pony aufnehmen können wird.

Der legendäre Pony der NAMCO SA in Griechenland
Der legendäre „alte“ Pony der NAMCO SA in Griechenland (Foto: Christos Vittoratos)

Bis auf weiteres verkehrt in Griechenland nur die alte Variante des legendären Pony auf den Straßen, und nur zu … ausgewählte Auftritten. Die Aufnahme der Produktion des neuen Pony begegnet etlichen Hindernissen und es ist immer noch unbekannt, ob und wann das neue Fahrzeug es schaffen wird, auf den Asphalt zu kommen.
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Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland beauftragt Inkasso-Unternehmen

6. Oktober 2014 / Aufrufe: 896 1 Kommentar

Die öffentliche Elektrizitätsgesellschaft DEI in Griechenland trägt die Beitreibung ihrer Außenstände aus unbezahlten Stromrechnungen privaten Inkassounternehmen an.

Die immer weiter ansteigenden und inzwischen bei 1,7 Mrd. Euro angelangten Außenstände der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) in Griechenland aus unbezahlten Stromrechnungen führen das Unternehmen in finanzielle „Atemnot“.

Die Auswirkungen auf die Liquidität des Unternehmens sind inzwischen sehr ernsthaft und haben zum Ergebnis, dass es derzeit nicht seine Verpflichtungen an die (Strom-) Lieferanten, den Verwalter des Transportsystems (ADMIE) und den Marktbetreiber (LAGIE) zu bedienen vermag, was wiederum Probleme in der gesamten Kette des Elektrizitätsmarktes verursacht. Funktionäre der DEI schätzen ein, dass bis Ende des Jahres 2014 die unbezahlten Rechnungen auf 2 Mrd. Euro emporschnellen werden.
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