Schaden von 256 Mio durch Energa Hellas Power in Griechenland

11. September 2014 / Aufrufe: 888

Der Schaden aus den betrügerischen Machenschaften alternativer Stromanbieter in Griechenland beläuft sich auf über 256 Millionen Euro.

Laut den von dem griechischen Justizministerium an die Öffentlichkeit gegebenen Angaben erlitten der Fiskus und die Kommunen aus dem Skandal um die Energa – Hellas Power einen ungeheuren finanziellen Schaden.

In Beantwortung einer Anfrage des PASOK-Abgeordneten Kostas Trantafyllou führte das Ministerium an, dass die Höhe des Schadens sich auf den Betrag von insgesamt 256.521.323,96 Euro beläuft und damit erheblich höher liegt als die Guthaben auf den blockierten Bankkonten der Verwickelten liegt, die gerade einmal 120 Millionen Euro betragen.

Justizministerium dementiert Prozess-Verzögerungen

Das Justizministerium vertrat ebenfalls, es gebe keine Verzögerung in dem gerichtlichen Prozess, dem nach der zum Ausdruck gebrachten Kritik, nachdem in der Verhandlung im vergangenen Mai das Finanzministerium nicht als Nebenkläger auftrat, der griechische Staat und und die Kommune Athen als Nebenkläger beigetreten sind.

Parallel führt das Finanzministerium in einer separaten Antwort an, die zuständige öffentliche Finanzbehörde (DOY) sei bezüglich der Zwangsbeitreibung der Schulden der Gesellschaften tätig geworden, während auch Prüfungen durch das Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) erfolgt sind.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass die Firma als (zu der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft DEI) alternativer privater Stromanbieter von ihren Kunden mittels der Stromrechnungen die gesetzlich vorgesehenen Steuern, Kommunalabgaben und Rundfunkgebühren einzog, jedoch nicht an die Berechtigten abführte.

(Quelle: zougla.gr)

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