Griechenland ist drittunglücklichstes Land der Welt

3. September 2014 / Aktualisiert: 05. Mai 2016 / Aufrufe: 1.098

Laut Bloomberg liegt Griechenland bei dem Misery Index weltweit auf Platz drei.

Gemäß einer von Bloomberg erstellten Liste befindet Griechenland sich unter den „unglücklichsten“ Ländern auf dem dritten Platz, und zwar hauptsächlich wegen der extrem hohen Arbeitslosigkeitsrate. Bezeichnend ist, dass sich an der Spitze der Liste Venezuela und auf der zweiten Position Südafrika befinden.

Es ist schwer, zu überleben, wenn man keine Arbeit hat und die Preise der Grundbedarfsgüter kontinuierlich steigen. Dieser Grundsatz versteckt sich hinter dem „Misery Index“, der sich aus der Addition der Arbeitslosigkeitsrate und der Inflationsrate eines Landes ergibt. Je höher das Ergebnis liegt, um so „unglücklicher“ sind die Einwohner eines Landes.

Die 10 „unglücklichsten“ Länder der Welt

Laut „Business Insider“ wurde dieser Index von dem Wirtschaftswissenschaftler Arthur Oku geschaffen und stellte unter der Präsidentschaft von Jimmy Carter und Ronald Reagan eine außerordentlich beliebte Maßeinheit dar.

Nachstehend folgt die von Bloomberg erstellte Liste mit den 10 „unglücklichsten Ländern. Was die Absenz „erschütternder Namen“ betrifft, ist diese auf das Fehlen der erforderlichen statistischen Daten zurückzuführen.

Pos. Land Misery Index Inflationsrate Arbeitslosigkeit
1 Venezuela 59,80% 52,7% 7,1%
2 Südafrika 31,80% 6,3% 25,5%
3 Griechenland 27,10% – 0,7% 27,8%
4 Spanien 24,17% – 0,3% 24,5%
5 Ägypten 23,90% 10,6% 13,3%
6 Türkei 23,90% 10,6% 13,3%
7 Kroatien 17,70% – 0,1% 17,8%
8 Uruguay 15,96% 9,1% 6,9%
9 Ukraine 14,20% 12,6% 1,6%
10 Kolumbien 13,54% 2,9% 10,7%

(Quelle: newmoney.gr)

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  1. DerDicke
    3. September 2014, 15:11 | #1

    Keine Angst, der Euro bringt euch auch noch auf Platz 1. In Venezuela und Südafrika besteht wenigstens die Hoffnung auf bessere Zeiten. Wie immer wird dieser Beitrag ohnehin nicht veröffentlicht.

  2. Catalina
    4. September 2014, 00:19 | #2

    Ja, ja, der Elends-Index. Bei Wikipedia steht dazu: „Aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht ist der Elends-Index weder akzeptiert noch brauchbar, zeigte sich aber in der Vergangenheit als guter Indikator bei Wahlen. Ist der Index hoch, werden Regierungen öfter abgewählt als dies bei niedrigem Stand der Fall ist.“
    Ich kann mich an die Zeitspanne Mitte bis Ende der 80 ziger Jahre erinnern. Da hatten wir in Griechenland eine Inflationsrate von sagenhaften 20 bis 25 Prozent jährlich und die Arbeitslosenrate betrug so etwas um die 7,5%. Wir hatten also einen höheren Wert als jetzt angegeben und trotzdem galten wir damals als eines der glücklichsten Völker überhaupt. 😉

  3. windjob
    6. September 2014, 16:46 | #3

    Ja, das sehe ich jeden Tag, wenn ich an den Kafeneons vorbeigehe. Lauter unglückliche Menschen. Verweinte Augen. Kein Lachen im Gesicht. Wer hat diesen Blödsinn geschrieben. Ich weiss, dies wird auch wieder nicht veröffentlicht. Passt ja nicht ins Bild.

    • Team
      6. September 2014, 18:27 | #4

      @windjob
      Passt schon ins Bild – und zwar speziell unterbelichteter Sozialrassisten.

  4. Volker
    8. September 2014, 21:12 | #5

    @Team
    Meine Kommentare werden auch immer gelöscht […]

    • Team
      8. September 2014, 21:53 | #6

      @Volker
      Ja, stimmt, insgesamt genau ein (1) Mal – und zwar, weil der konkrete Kommentar sich in „Beantwortung“ eines vorherigen Kommentars (dessen Autor allerdings weder eine Frage aufgeworfen noch um Belehrungen gebeten hatte) in thematisch irrelevanten Betrachtungen und den üblichen Klischees erging, durch deren Verbreitung sich Vertreter der Nation der notorischen Alles- und Besserwisser überall immer wieder besonders beliebt zu machen wissen; hier allerdings nicht.

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