Kräftiges Erdbeben bei Lakonien in Griechenland

29. August 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.009

Ein kräftiges Erdbeben mit einer Stärke von 5,7 Richter erschütterte am 29 August 2014 speziell Regionen der Peloponnes und Attika.

Am frühen Morgen des 29 August 2014 wurde um 06:45 Uhr (Ortszeit) ein Erdbeben mit einer Stärke von 5,7 Richter verzeichnet, mit Zentrum im Seegebiet zwischen Lakonien und der Insel Milos, ungefähr 120 Kilometer östlich der Küsten Lakoniens und 146 Kilometer südlich von Athen, und war besonders in der weitläufigeren Region, aber auch in Attika zu spüren.

Drei Minuten später folgte von dem selben Zentrum aus eine weitere Erschütterung mit einer Stärke von 4,7 Richter.

Seismologen sprechen von Verschiebung der afrikanischen Platte

Laut dem Professor und stellvertretenden Vorsitzenden des Organismus für erdbebensichere Planung und Erdbebenschutz (OASP), Evthymios Lekkas, wird die Tiefe des Zentrums des Bebens auf 80 – 85 Kilometer veranschlagt. Der Seismologe Gerasimos Papadopoulos erklärte, „es handelt sich um ein Beben mittlerer Tiefe„, und fügte an, „solche Beben verursachen uns keine Beunruhigung„.

Glücklicherweise liegt es in einem Seegebiet. Es gibt dort keine Insel in der Nähe, die unmittelbar beeinflusst ist. Es ist eine Region, die nicht durch ein hohes Erdbebenaufkommen charakterisiert ist. In der Nähe gab es 2008 das Erdbeben bei Leonidio (Arkadien). Das Gebiet, das große Erdbeben liefert, ist jenes bei Kythira, das jedoch von dem heutigen Beben weit entfernt ist„, betonte der Seismologe Gerasimos Houliaras.

Was jedoch die Wissenschaftler möglicherweise beunruhigt, ist die Tatsache, dass es in dem konkreten Gebiet keinen bekannten (tektonischen) Graben gibt. Wie sie sagen, handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein Phänomen, das auf der Verschiebung der afrikanischen Kontinentalplatte basiert.

(Quelle: Imerisia)

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