Immigrantenstrom nach Griechenland schwillt an

24. August 2014 / Aktualisiert: 11. August 2020 / Aufrufe: 553

Die Kräfte der Hafenpolizei in Griechenland retteten in der östlichen Ägäis innerhalb von 48 Stunden über 550 illegale Immigranten.

In Griechenland wird die Welle des Immigrantenstroms wegen der Entwicklungen im Mittleren Osten immer stärker. Allein innerhalb der letzten 48 Stunden (22/23 August 2014) wurden von der Hafenpolizei an den östlichen Seegrenzen des Landes wenigstens 553 Immigranten geborgen und auch sechs Schlepper verhaftet.

Höhere Amtsträger der Hafenpolizei erwarten, dass die Welle der über die östliche Ägäis einströmenden Immigranten weiter zunehmen wird, da die Situation im Irak, in Syrien, in Libyen und im Gazastreifen explosiv bleibt. Skrupellose Menschenhändler pferchen gegen fette Vergütungen Männer, Frauen und Kinder in morschen Kähnen zusammen, um sie in der Hoffnung auf ein besseres Leben über Griechenland nach Europa zu bringen.

IOM will mit Informationskampagnen „helfen“ …

Konkret wurden bei Agia Eleni / Chios 114 illegale Immigranten festgenommen und ein Schlepper verhaftet. 72 Personen wurden bei Farmakonisi festgenommen, 62 und ein Schlepper bei Rhodos, 41 bei Karlovasi / Samos, 27 im Seegebiet Agkistros bei Samothraki, 5 bei Kos in den Gebieten Ammoglosa und Psalidi, 104 und 4 Schlepper bei Symi, 69 bei Agios Evstratios, 59 bei Mytilini in den Gebieten Mantamados, Tsonia, Aspropotamos und Mystegna.

Die stellvertretende Leiterin der Internationalen der Internationalen Organisation für Migration (IOM), Laura Thompson, vereinbarte bei einer Begegnung mit dem griechischen Minister für Seefahrt, Miltiadis Varvitsiotis, dass umgehend bilaterale technische Begegnungen beginnen, mit Ziel die Verbesserung der Bedingungen der Aufnahme der Immigrantenströme, auf Basis der internationalen Normen der Respektierung der Menschenrechte, aber auch die Entwicklung informativer Aktionen von Seite der Organisation an die Amtsträger der Hafenpolizei, die bei Hafenämtern in Dienst stehen, bei denen das Phänomen des Immigrationsdrucks stärker beobachtet wird.

(Quelle: in.gr)

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