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Griechenland: Touristen stehen für Studios ohne Strom Schlange

25. August 2014 / Aufrufe: 2.054

In Griechenland bauten Hoteliers die verlassene Siedlung Aspros Potamos im Südosten der Insel Kreta wieder auf und landeten damit bei den Touristen einen Volltreffer.

Hoteliers auf Kreta machten den Unterschied: Sie restaurierten einfach die 300 Jahre alten Häuschen aus Stein und Lehm in der alten Ansiedlung Aspros Potamos im Verwaltungsbezirk Lasithi, legten keinen Strom … und die Touristen stehen Schlange.

Daran glaubend, dass die Schönheit in der Schlichtheit und nicht in der Übertreibung liegt, und in absolutem Respekt gegenüber der Umwelt bauten die Eigentümer eines Fremdenzimmer-Komplexes im Südosten Kretas eine alte Siedlung wieder auf und machten sie zu einem absolut ökologischen Urlaubsziel in der konkreten Region.

Traditioneller Studio-Komplex Aspros Potamos auf Kreta in Griechenland
Traditioneller Fremdenzimmer-Komplex Aspros Potamos auf Kreta in Griechenland

Lasiti: diese Häuschen waren Pferche

Aspros Potamos war ursprünglich eine große Ansiedlung in der sogenannten Pinienschlucht im Bezirk Lasithi, deren Einwohner die Siedlung vor Jahrhunderten aufzugeben gezwungen waren. Die Häuschen wurden später als Klostergut genutzt, wohin die vorherigen Anwohner ihr Vieh brachten um sich im Winter vor der Kälte zu schützen. Die heutigen Eigentümer des Komplexes bauten die verlassene Siedlung, die aus Häusern bestand, die aus Stein und Lehm errichtet waren, wieder auf und erhielten ihren ursprünglichen Charakter unverändert bei.

Aus Steinen errichtete Betten, von überall in die Häuschen hineinragende Felsen, Dächer mit Balken, Schilf und Erde als Isolierung bilden die Szenerie, die tatsächlich wie einer anderen Epoche entsprungen zu sein scheint. Die Häuschen sind praktisch eins auf das andere gebaut, wobei charakteristisch ist, dass in vielen Fällen das Dach des einen auch die … Veranda des anderen ist. Ein steingepflasterter Pfad inmitten von Rebstöcken, Olivenbäumen und Blumen verbindet die 10 Häuschen miteinander und vermittelt den Besuchern das Gefühl, in einem traditionellen Dorf im Südosten Kretas zu wohnen.

Auch das Innere der Häuser ist jedoch mit Respekt für die Tradition gestaltet worden: Die Dekoration der Räume stützt sich auf traditionelle Bodentische, alte Truhen, Brotformen, alte Webstoffe und Kupfergeschirr.

Paraffinlampen und Kerzen

Es ist anzumerken wert, dass es abgesehen von der Rezeption in keinem der Häuschen elektrischen Strom gibt. Die Hauptbeleuchtung der Häuser erfolgt mit Paraffinlampen und Kerzen und es gibt keine Steckdosen.

Das Problem der Heizung im Winter und Kühlung im Sommer lösen wiederum die dicken Steinwände, da wegen ihrer Dicke die Temperatur in beiden Jahreszeiten auf idealen Niveaus gehalten wird.

Strom aus photovoltaischen Anlagen

Was die Energieversorgung betrifft, stützt sich der allgemeine Betrieb des Studio-Komplexes ausschließlich auf alternative Energieformen. Das dort installierte photovoltaische System hat für Griechenland sogar den ersten europäischen Preis gewonnen und dank dieses Systems funktionieren die Gartenbeleuchtung, die Leselampen über den Doppelbetten, die Beleuchtung in den Badezimmern und die Kühlschränke in den Küchen der Häuser. Im Rezeptionsraum können die Besucher jedes beliebige elektrische Gerät aufladen und es gibt dort auch eine Bücherei, aber auch Internet.

Die Siedlung ist in eine Schlucht mit üppiger Vegetation eingebettet und liegt gerade einmal einen Kilometer von Makry Gialo entfernt. Detaillierte Informationen sowie eine umfangreiche Foto-Galerie bietet die Homepage Aspros Potamos.

(Quelle: iefimerida.gr)

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