Griechenland ist größter Zuchtfisch-Produzent Europas

26. August 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.412

Griechenland liegt in Europa bei der Zucht von Speisefischen auf dem ersten Rang, gefolgt von der Türkei.

Trotz der ungeheuren Probleme und Schwierigkeiten, denen die Firmen der Branche in den letzten Jahren begegnen, aber auch der harten Konkurrenz von Seite der Türkei, hält Griechenland auf dem Bereich der mediterranen Fischzucht weiterhin die Fäden in der Hand.

Laut Angaben eines neueren Berichts (August) der Vereinigung Europäischer Aquakultur-Erzeuger (FEAP) in Zusammenhang mit der Fischproduktion in Europa während der Periode 2004 – 2013 erreichte im vergangenen Jahr in unserem Land die Produktion von Seebrassen und Seebarschen 123.000 Tonnen, gegenüber 93.500 Tonnen der Türkei.

Positive Aussichten

Detaillierter gestaltete sich in Griechenland die Seebrassen-Produktion auf 75.000 Tonnen (gegenüber 41.700 Tonnen der Türkei) und die Seebarsch-Produktion erreichte 48.000 Tonnen, gegenüber 51.600 Tonnen der Türkei. Angaben zu der diesjährigen Produktion dieser beiden Fischarten gibt es nicht, jedoch wird Griechenland – gemäß den Anzeichen – seine Produktion noch mehr steigern, im Gegensatz zu der Türkei, die sie reduzieren wird.

Diese Anzeichen ergeben sich aus dem Verlauf der Fischproduktion in diesen beiden Ländern. Was den Seebarsch betrifft, steigerte Griechenland 2013 die Jungfisch-Produktion im Verhältnis zu 2012 von 184.000 Tonnen auf 192.000 Tonnen, im Gegensatz zur Türkei, die ihre Produktion von 205.000 Tonnen auf 160.000 Tonnen  senkte. An der Front der Seebrasse steigerte Griechenland 2013 die Jungfisch-Produktion im Verhältnis zu 2012von 245.000 Tonnen auf 266.000 Tonnen), wogegen die Türkei ihre Produktion von 185.000 Tonnen auf 140.000 Tonnen senkte.

Insidern der Branche zufolge ist ein möglicher Grund, aus dem die Türken die Produktion von Brassen und Barschen reduzieren, der Umstand, dass die Regierung seit Sommer 2012 die Subventionierung der Produktion einstellte (die Subvention bewegte sich bei 40 Eurocent pro Kilo), was den Anstieg der Produktionskosten zur Folge hatte. Es sei angemerkt, dass laut einer jüngeren Veröffentlichung im Wall Street Journal ein Hindernis bei dem Aufschwung und der Sanierung der griechischen Fischzucht auch die veraltete Insolvenzordnung darstellt.

(Quelle: Imerisia)

Kommentare sind geschlossen