Warum Griechenland vor der EZB zittert

21. Juli 2014 / Aufrufe: 401

Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Gläubigern und der Regierung in Griechenland anlässlich der Rücklage der Finanzstabilitätsfazilität geht weiter.

Die Delegation der Troika mag aus Athen abgereist sein, jedoch sind die leitenden Prüfer der gemeinsamen Überzeugung, dass die Regierung in Athen die Perspektive im Hinterkopf trägt, nötigenfalls die Rücklagen der Finanzstabilitätsfazilität zu verwenden um die Finanzierungslücke des Jahres 2014 zu stopfen. Allerdings scheint nur der Gedanke daran Frankfurt zu erzürnen, wo man auf keinen Fall will, dass dieses konkrete „Kissen“ angerührt wird, weil es – wie man beharrt – nicht zu diesem Zweck gebildet wurde.

In Wahrnehmung der Risiken wurde von Seite des Wirtschaftsstabs der griechischen Regierung in den letzten Tagen zu erklären versucht, keinerlei derartige Absicht zu hegen. Man befürchten jedoch, nicht glaubhaft geworden zu sein. Und man befürchten ebenfalls, etwas solches könnte die Europäische Zentralbank (EZB) zu dem Entschluss führen, im Rahmen des im Gang befindlichen durchgeführten Stresstests bezüglich der griechischen Banken einfach eine „Hausnummer“ zu nennen. Dies könnte sich jedoch für das inländische Finanzsystem als Albtraum erweisen, deswegen steigt bei allen die Spannung auf einen Höhepunkt.

(Quelle: Voria.gr)

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  1. GR-Block
    22. Juli 2014, 07:18 | #1

    Warum Griechenland vor der EZB zittert“ Hier verwechselt wohl jemand Griechenland mit einer handvoll karrieretechnisch abhängiger EURO-Politiker, die zufällig noch die Regierung bilden. Wenn überhaupt, dann zittern die Griechen vor Wut, wenn sie an Samaras und Venizelos denken.

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