BlackRock: Griechenland ist weltweit Pleite-Kandidat No 1

25. Juli 2014 / Aufrufe: 2.146

Eine neue Studie der BlackRock stuft Griechenland weltweit als den Staat mit dem höchsten Risiko eines Staatsbankrotts ein.

Auf Basis des Risiko-Indexes, der sich wiederum auf Basis der volkswirtschaftlichen Fakten eines jeden Landes ergibt, belegt Griechenland auf der einschlägigen Liste den ersten Platz und liegt damit sogar noch vor Argentinien – trotz der Probleme, denen letzteres bei der Bedienung seiner Verschuldung begegnt.

Laut der BlackRock wirkt sich für Griechenland die politische Instabilität beschwerend aus, während im selben Moment die Verschlechterung der wirtschaftlichen Perspektiven auf großen aufsteigenden Märkten wie Argentinien, Brasilien und Russland verzeichnet wird, die gemäß dem Index die gefährlichsten Plätze für Investitionen belegen.

Märkte begünstigten die entwickelten Wirtschaften

In ihrem aktuellen Quartalsbericht über das weltweite volkswirtschaftliche Risiko führt die BlackRock an, die entwickelten Märkte seien von den Märkten mehr als die aufsteigenden Märkte begünstigt worden.

Somit rutschte unter den 50 Ländern im Verhältnis zu dem vorherigen Quartal Brasilien um vier Positionen auf den 31. Platz ab, Russland fiel um drei Positionen auf den 24. Platz und Brasilien sank um eine Position auf den 45. Platz. Auf der Gegenseite stiegen Belgien um vier, Großbritannien um drei und die Niederlande um zwei Positionen auf.

BlackRock - weltweites Staatsbankrott-Risiko Juni 2014

(Quelle: To Pontiki)

  1. nikos
    28. Juli 2014, 07:59 | #1

    warum wird mein kommentar zensiert?

    • Team
      28. Juli 2014, 08:18 | #2

      @nikos
      Der Kommentar wird / wurde nicht „zensiert“, sondern kurzerhand gelöscht, weil wir blöde „Statements“ dieser Art satt haben!

  2. Ronald
    28. Juli 2014, 16:59 | #3

    Griechenland ist bereits bankrott: „Ist ein Staat (z. B. auf Grund seiner gesamtwirtschaftlichen Situation) nicht mehr in der Lage, seine Staatsschulden vollständig zu bedienen, so tritt der Staatsbankrott ein“. Nach zwei Schuldenschnitten… was gibt es denn noch zu diskutieren?

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