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Lockerung der Einkommenskriterien für Soziale Dividende in Griechenland

4. Juni 2014 / Aufrufe: 432

Die Kriterien für die Bewilligung der in Griechenland kurz vor den Wahlen im Mai 2014 ausgelobten sogenannten Sozialen Dividende wurden rückwirkend gelockert.

Nachdem infolge der mehr schlecht als recht definierten Kriterien für die Bewilligung der in Griechenland kurz vor den Wahlen als unverhohlenes Wahlgeschenk ausgelobten „Sozialen Dividende“ (sprich einer einmaligen finanziellen Beihilfe in Höhe von ab 500 Euro) bisher nicht einmal die Hälfte des für diesen Zeck vorgesehenen Betrags in Höhe von 450 Millionen Euro ausgeschüttet wurde bzw. der Großteil der gestellten Anträge abgewiesen wurde, beschloss die griechische Regierung eine Lockerung der bisherigen Einkommenskriterien.

Konkret wurde die Einkommensgrenze für Ledige von 6.000 Euro auf 7.050 Euro erhöht, womit auch die Einkommensgrenzen unter Berücksichtigung der einem Haushalt angehörenden Mitglieder entsprechend steigen.

Anhebung der Einkommensgrenze für Ledige von 6.000 € auf 7.050 €

Für eine Familie mit zwei (minderjährigen bzw. wirtschaftlich abhängigen) Kindern gestaltet sich somit die Einkommensgrenze von bisher 10.000 Euro auf 11.750 Euro. Gemäß dem in Rede stehenden Beschluss der griechischen Regierung werden alle bisher gestellten und abgelehnten sowie auch noch bis Ende Juli 2014 gestellten Anträge auf Basis der diesjährigen Steuererklärungen und der neuen Einkommenskriterien erneut geprüft werden.

Für die bereits gestellten (und abgelehnten) Anträge wird die (erneute) Überprüfung auf Basis der neuen Kriterien automatisch durch das System erfolgen, ohne dass ein neuer Antrag gestellt werden muss. Weiter erinnert das Finanzministerium daran, dass die Frist für die Stellung der einschlägigen Anträge am 30 Juni 2014 endet.

(Quelle: Voria.gr)

Relevanter Beitrag:

  1. Ronald
    4. Juni 2014, 13:29 | #1

    So was geht echt nur in Griechenland. Man hat ein Budget für dieses Wahlgeschenk. Die Wahl ist vorbei, das Budget wird aufgrund der Tatsache, dass nicht genügend Anträge gestellt wurden, die den Einkommenskriterien entspechen, nicht ausgeschöpft. Was tut man? Man senkt die Kriterien nach dem Motto: Die Kohle muss raus …
    Wieviele Startups könnte man mit (mindestens) 225 Millionen € fördern? Wie viele Investitionskredite vergeben? Wie viele Schulen könnten das Geld gebrauchen? 225 Millionen Euro wären ein guter Start für eine Förderbank nach dem Vorbild einer Kfw. Aber die griechische Regierung ist absolut unfähig eine nachhaltige Politik zu betrieben.

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