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Archiv für Juni, 2014

Blase der teuren Immobilien in Griechenland platzt

30. Juni 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.760 2 Kommentare

Die Immobilienkrise in Griechenland hat auch die teuren Vorstadtbezirke getroffen, wo sich für finanzkräftige Käufer lukrative Investitionsmöglichkeiten bieten.

In Griechenland platzt nachhaltig die Blase der teuren Immobilien, sprich der Wohnungen, die hauptsächlich in der Periode der verrückten Börsen-Hausse zu hohen Preisen gekauft wurden. 15 Jahre später wird ihre überwältigende Mehrheit unter den Einheitswerten verkauft, womit sich große Investitionsgelegenheiten für Käufer bieten, die über „volle Portmonees“ verfügen.

In den teuren Vorstadtbezirken stehen inzwischen hundert Immobilien zum Verkauf an und trotz der im Verhältnis zu der Vergangenheit niedrigen Preise stoßen viele imposante Häuser auf keinerlei Interesse.
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Strände auf Chalkidiki in Griechenland bleiben leer

29. Juni 2014 / Aktualisiert: 05. Mai 2016 / Aufrufe: 1.993 2 Kommentare

Die Ankünfte in- und ausländischer Touristen auf Chalkidiki in Griechenland bleiben weit hinter den gehegten Erwartungen zurück.

Die Strände und Hotels der Halbinsel Chalkidiki haben sich nicht wie von den Hoteliers und Gewerbetreibenden der Branche gefüllt, da ihre Einschätzungen bezüglich eines Anstiegs des touristischen Verkehrs in diesem Jahr um 10% nicht bewahrheiteten. „Wir warten darauf, die Leute zu beherbergen, jedoch sind es in diesem Jahr nicht so viele wie erwartet„, erklärte gegenüber dem TV-Sender Mega ein Einwohner des Ortes Nea Roda.

Laut der Reportage des Senders wird in diesem Jahr bei den Buchungen der traditionell den Tourismus auf Chalkidiki stützenden Besucher aus Russland, den Balkanländern und Griechenland ein Rückgang verzeichnet.  „Aus dem russischen Markt haben wir Verluste von ungefähr 25%„, erklärte der Vorsitzende des Verbands der Hoteliers von Chalkidiki, Grigoris Tasios, und betonte, das Besucheraufkommen aus der Ukraine sei praktisch Null, da wegen des Kriegs im Land rund 30.000 erwartete Touristen nicht nach Chalkidiki kommen.

Weiter führten die Katastrophen durch die Überschwemmungen in den Balkanländern zu vielen Stornierungen, während die griechischen Touristen „verschwunden“ bleiben, da – wie sie vertreten – die Preise der Unterkünfte trotz der Krise hoch sind.

(Quelle: newmoney.gr)

Griechenland: bitte nicht auf den Multiplikator schießen

29. Juni 2014 / Aktualisiert: 20. November 2014 / Aufrufe: 784 Kommentare ausgeschaltet

Der im Memorandum für Griechenland veranschlagte Multiplikator war falsch, ist jedoch nicht an den hausgemachten Missständen schuld.

Jeder hat seine eigene Wahrheit. Und glaubt an sie. Es gibt die Wahrheit „Geld ist da“. Die Wahrheit des Defizits des Jahres 2009. Die Wahrheit der Verhandlung, die Wahrheit der Militärs oder die Wahrheit der Militärs. Schließlich auch die Wahrheit der „Multiplikatoren“.

Diese Wahrheiten haben jedoch keinerlei Bedeutung. Was Bedeutung hat, ist die Realität. Und die sieht nicht gut aus. Die Arbeitslosigkeit, die Rezession, die Verzögerung bei den Privatisierungen sind die Realität und kein Multiplikator ändert sie – wie zu diesem Zeitpunkt auch keine Neuverhandlung des Memorandums, so falsch es auch sein mag.
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Korrumpiert die Regierung in Griechenland die Justiz?

28. Juni 2014 / Aktualisiert: 12. Oktober 2018 / Aufrufe: 420 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland scheinen zweierlei Maß angewendet und den Richtern Zuwendungen zugeschustert zu werden, damit sie Urteile fällen, die der Regierung genehm sind.

Ernsthafte Fragen bezüglich der Unabhängigkeit der Justiz gebiert die Novelle, die am 24 Juni 2014 dem Parlament vorgelegt (und inzwischen verabschiedet) wurde und Erhöhung der Gehälter der Justizbeamten auf die Niveaus vorsieht, auf denen sie sich 2012 befanden – und zwar im selben Moment, wo gesellschaftliche Gruppen, welche den gerichtlichen Umsturz der ihnen aufgezwungenen vernichtenden Kürzungen fordern, sehen, wie ihnen die Justiz den Rücken zuwendet und ihre Forderungen abweist.
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Griechenland will kein drittes Hilfspaket!

28. Juni 2014 / Aufrufe: 538 Kommentare ausgeschaltet

In einem Interview an das deutsche Handelsblatt erklärte Premierminister Antonis Samaras, Griechenland brauche kein drittes Hilfspaket.

Athen will kein drittes Hilfspaket“ lautet der Titel eines vorab in der elektronischen Ausgabe der Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ veröffentlichten Auszugs eines Interviews des Premierministers Antonis Samaras.

In dem Interview beharrt der Premierminister darauf, dass Griechenland die Rezession hinter sich lässt, zeigt sich positiv hinsichtlich der Reduzierung der Verschuldung und erklärt bezüglich der aktuellen Diskussion über eine mögliche Lockerung des Stabilitätspakts: „Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum gehen miteinander her.
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37 Jahre Gefängnis für Parteiführer der Ökologen in Griechenland

27. Juni 2014 / Aufrufe: 722 1 Kommentar

Der Vorsitzende der Partei der Ökologen in Griechenland wurde wegen wiederrechtlicher Beanspruchung öffentlichen Bodens zu 37 Jahren Haft verurteilt.

Eine schwere Verurteilung zu einer Haftstrafe von insgesamt 37 Jahren und 6 Monaten verhängte die dreiköpfige Strafkammer des Berufungsgerichts gegen den – der Verhandlung ferngebliebenen – Parteiführer der „Griechischen Ökologen“, Dimosthenis Vergi, wegen einer Sache widerrechtlicher Aneignung von 452.000 qm öffentlichen Bodens in der Nähe des Marathon-Sees in Attika.

Weiter verhängte das Gericht gegen Herrn Vergi, der gemäß dem Urteil festzunehmen und in Haft einzuweisen ist, eine Geldstrafe in Höhe von 150.000 Euro, wobei es ihm den mildernden Zustand des bisherigen ehrbaren Lebenswandels zuerkannte.
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Ende der Renten in Griechenland ab 2015

27. Juni 2014 / Aktualisiert: 04. November 2014 / Aufrufe: 10.013 Kommentare ausgeschaltet

Ab 2015 geht es in Griechenland mit den Renten in der bisher bekannten Form zu Ende, da der der Staat fortan nur noch eine Grundrente von 360 Euro garantieren wird.

Die griechische Regierung unter Premierminister Antonis Samaras befürchtet neue … Explosionen im Versicherungssystem, die sehr wahrscheinlich auch die Zeit der politischen Entwicklungen drastisch beschleunigen werden.

Die harte Memorandums-Klausel bezüglich einer dramatischen Einschränkung der Finanzierung der Rentenkassen aus dem staatlichen Haushalt und die Aktivierung der sogenannten Lex Loverdou (gemeint ist das einschlägige Gesetz aus dem Jahr 2010, als Andreas Loverdos das Amt des Ministers für Arbeit und Sozialversicherung bekleidete) ab dem 01 Januar 2015 bezüglich einer staatlich garantierten Rente von gerade einmal 360 Euro führen zum Ende der wie bisher bekannten Renten und zu einer gefährlichen Bedrohung für das politische System.
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Lebenslänglich für korrupte Finanzbeamtin in Griechenland

26. Juni 2014 / Aufrufe: 974 1 Kommentar

Die ehemalige Abteilungsleiterin eine Finanzamts in Thessaloniki in Griechenland wurde wegen passiver Bestechung zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt.

Unter Berücksichtigung der beschwerenden Bestimmungen über Veruntreuer des öffentlichen Sektors wurde in Griechenland eine ehemalige Finanzbeamtin wegen passiver Bestechung zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt.

Laut Juristen ist es das erste Mal, dass ein Strafgericht gegen einen der konkreten Straftat beschuldigten öffentlichen Bediensteten eine solche Strafe verhängt.
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Kürzungen der Renten der Richter in Griechenland verfassungswidrig

26. Juni 2014 / Aufrufe: 811 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Rechnungshof in Griechenland befand die ab August 2012 rückwirkenden Kürzungen bei den Pensionen der Richter für verfassungswidrig.

Für den Wirtschaftsstab der griechischen Regierung gibt es einen neuen Kopfschmerz, da nach den gerichtlichen Urteilen bezüglich der Erstattungen der rückwirkenden Kürzungen an die Uniformträger der Senat der Rechnungskammer nun auch die Kürzungen bei den Pensionen der Justizbeamten (Richter, Staatsanwälte und Mitglieder des Rechtsbeirats des Staates) nach August 2012 für verfassungswidrig und gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) befand.

Ein entsprechendes Urteil bezüglich der – ebenfalls rückwirkend ab August 2012 erfolgten – Kürzungen der Bezüge der Richter hatte bereits vor einem halben Jahr das zuständige Sondergericht bzw. sogenannte Besoldungsgericht gefällt.
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Eisenbahn in Griechenland fährt Gewinne ein

25. Juni 2014 / Aufrufe: 539 Kommentare ausgeschaltet

Die Eisenbahn In Griechenland schloss 2013 das dritte aufeinanderfolgende Geschäftsjahr mit beachtlichen Gewinnen ab.

Laut den Geschäftsergebnissen der „Hellenic Railways Organisation“ (OSE) beliefen sich für das Geschäftsjahr 2013 die operativen Gewinne vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 52,6 Mio. Euro, was einer Verbesserung um 76,4% entspricht.

Damit wurde bei den Betriebsergebnissen der OSE im dritten aufeinanderfolgenden Jahr ein positives Vorzeichen erzielt, welche Tatsache die Ergebnisse der erfolgten Bemühung um eine wirtschaftliche Rationalisierung reflektiert.
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