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Warum die Immobilienpreise in Griechenland weiter sinken werden

4. Mai 2014 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.791

Der stellvertretende Ehrenvorsitzende der RICS Hellas rechnet mit einem weiteren Rückgang der Immobilienpreise in Griechenland.

Die Preise der Immobilien, hauptsächlich der Wohnungen, werden einen weiteren Rückgang zeigen, da die griechische Wirtschaft in dem kommenden Zeitraum mit zwei neuen Krisenrunden konfrontiert sehen wird. Diese Einschätzung brachte auf einer Veranstaltung der griechischen Abteilung des Königlichen Instituts Vereidigter Sachverständiger (RICS) mit Thema die Wirtschaft und die Immobilien der stellvertretende Ehrenvorsitzende der Europäischen Investitionsbank, Panagiotis Gennimats zum Ausdruck.

Herr Gennimatas prognostizierte, es werde erwartet, dass die Immobilienpreise in den kommenden Jahren weiter um bis zu 30% sinken werden, weil die Front mit den Banken und dem Versicherungssystem nicht beigelegt ist. Wie er anführte, war der bisherige Rückgang der Preise nicht der erwartete, wobei eine große Anzahl von Eigentümern nicht zum Verkauf schreitet, während der Markt noch nicht auf seinem Tiefpunkt angekommen ist.

Anstehende Änderungen werden Nachfrage beeinflussen

Es sind einige minimale Verbesserungen in Zusammenhang mit dem Rahmen der volkswirtschaftlichen Konsolidierung erfolgt, die ich jedoch nicht als tragfähig betrachten würde. Und dies, weil sich die Strukturen des Staates nicht geändert haben und das alte Modell der geschrumpften Funktionen weiterhin aus außerordentlichen und schwersten Besteuerungen überfinanziert wird.

Die Spielräume des Optimismus bezüglich eines Aufschwungs in den Jahren 2014 und 2015 sind beschränkt, da die griechische Wirtschaft mit zwei neuen Krisenrunden konfrontiert ist. Es handelt sich um die Bereinigung der Aktiva der Banken, mit allem was dies an Rekapitalisierungskosten mit sich bringt, aber auch um die weitere Neugestaltung des Versicherungssystems, deren Realisierung im Lauf des Jahres erwartet wird. Diese beiden Änderungen werden der realen Wirtschaft Einkommen entziehen und die Nachfrage nach Immobilien beeinflussen„, merkte Herr Gennimatas an.

Das „heiße“ Thema der Bankimmobilien

Wie Marktfaktoren anführen, wird im selben Moment die Troika ab Ende des Jahres den Druck bezüglich der Veräußerung nicht mit der Bankaktivität in Zusammenhang stehender Elemente der Aktiva (none-core assets) und hauptsächlich der Immobilien verstärken, die mit „roten“ Krediten in Verbindung stehen.

Den Boden bereitet in diese Richtung die in dem Bewertungsbericht der Troika enthaltene Regelung vor, auf deren Basis der Fiskus Immobilien der Steuerzahler wegen fälliger Verbindlichkeiten für 1/3 ihres Einheitswertes unter den Hammer bringen kann.

Es wird erwartet, dass die Versteigerung von Immobilien für 1/3 ihres Einheitswertes – derzeit kommen Immobilien zum Einheitswert unter den Hammer und bleiben „im Regal“ – den Immobilienmarkt in neue Tiefen „versenken“ wird.

„Der Immobilienmarkt trägt ergänzend zur Umkehr des Klimas in der Wirtschaft bei und könnte nicht die Lokomotive des Wachstums darstellen. Außerdem wird die Mehrheit der für die Erstellung einer Immobilie verwendeten Materialien importiert, während die Gelder, welche die Verkäufer aus der Verflüssigung einer Immobilie schöpfen, nicht in den realen Markt investiert“, merkte Herr Gennimatas an.

G. Gkanos: „Es ist ein klarer steuerlicher Rahmen erforderlich

Der Vorsitzende des RICS Hellas, Giannis Gkanos, erklärte von seiner Seite, dass eine vorab zu erfüllende Voraussetzung, damit der griechische Markt reift, die Existenz eines stabilen steuerlichen und flächenplanerischen Rahmens ist, und merkte an:

Der Investor muss wissen, dass die Besteuerung, die nicht schauderhaft zu sein hat, sich in den kommenden Jahren nicht ändern wird, während die Schaffung von Anreizen zur Anziehung ausländischer Investoren erforderlich ist. Außerdem folgt der Bausektor dem Wachstum der Wirtschaft. Jedenfalls ist die Tatsache positiv, dass – auch wenn viele Monate erforderlich waren – das System der Wertzuwachssteuer geklärt worden ist. Gleichzeitig verfügt der inländische Immobiliensektor über internationale Bewertungsnormen, welche Tatsache den Zugang ausländischer Investoren zu den griechischen Immobilien erleichtert.

(Quelle: Capital.gr)

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