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Intensive Kontrollen wegen TÜV, ASU und Versicherung in Griechenland

24. Mai 2014 / Aufrufe: 1.000

In 13 Präfekturen Griechenlands soll intensiv nach Fahrzeugen gesucht werden, die nicht zur Hauptuntersuchung oder Abgasuntersuchung vorgeführt oder nicht versichert sind.

Unmittelbar nach der Europawahl soll in Griechenland in 13 Verwaltungsbezirken eine Intensivierung der Kontrollen bei Personenwagen und Zweirädern bezüglich der Überprüfung von Abgaskarten, Versicherungspolicen und Hauptuntersuchungs-Prüfberichten beginnen.

Obwohl derzeit nur Schätzungen angestellt werden können, sprechen speziell hinsichtlich der obligatorischen periodischen technischen Hauptuntersuchungen die Betreiber der privaten Kraftfahrzeug-Prüfzentren (KTEO) von insgesamt rund 3 Millionen im Verkehr befindlichen Fahrzeugen, die nicht bzw. nicht fristgemäß vorgeführt worden sind.

Schwerpunktmäßige Kontrollen in 13 Präfekturen

Konkret beschloss das griechische Verkehrsministerium die Intensivierung der Kontrollen in folgenden Verwaltungsbezirken / Präfekturen:

  • Serres
  • Ioannina
  • Kozani
  • Trikala
  • Magnesien
  • Lesbos
  • Etolokarnania
  • Zykladen
  • Heraklion
  • Evros
  • Achaia
  • Fthiotida
  • Viotia

Aus diesem Grund werden sich in den konkreten Gebieten alltäglich 14 mobile Einheiten für technische Kontrollen auf den Straßen bewegen und Kontrollen bei Personenwagen, Lastwagen, Bussen, Taxi und Zweirädern durchführen werden.

Es sei angemerkt, dass die Vermeidung der obligatorischen technischen Hauptuntersuchungen weiterhin im roten Bereich liegt, während in gewissen landwirtschaftlichen Gebieten der Peripherie etliche (hauptsächlich in der Landwirtschaft genutzte) Fahrzeuge im Verkehr sind, die noch nie zu einer technischen Überprüfung vorgeführt worden sind. Die mobilen Kontrolleinheiten (sprich speziell ausgerüstete Vans) sollen wenigstens bis Ende des Jahres 2014 in der Provinz verbleiben.

In ganz Griechenland sind schätzungsweise 2 Millionen Autos und 1 Million Zweiräder (sprich Krafträder mit einem Hubraum von über 50 cm³), die nicht zur obligatorischen technischen Hauptuntersuchung vorgeführt wurden, sowie ungefähr 730.000 Fahrzeuge im Verkehr, die nicht versichert sind.

Verband der privaten KTEO macht Druck …

Laut dem Verband der privaten „Zentren für technische Fahrzeugkontrollen“ (KTEO) würden 400 Mio. Euro in die öffentlichen (und eine gleichermaßen erkleckliche Summe in ihre eigenen) Kassen fließen, wenn die dazu verpflichteten Privatfahrzeuge und Zweiräder bei den KTEO vorgeführt würden. Ein klares Bild bezüglich der Fahrzeuge, die nicht zur (jeweils fälligen) Hauptuntersuchung vorgeführt wurden, wird jedenfalls erst im kommenden Januar (2014), also nach Ablauf des ersten zweijährigen Zyklus vorliegen, mit dem die Umsetzung des elektronischen Systems zur Recherche der einschlägigen Daten obligatorisch wurde.

Die große Anzahl der – trotz des für Zuwiderhandlungen vorgesehenen hohen Bußgeldes in Höhe von 400 Euro – nicht von den KTEO kontrollierten Fahrzeuge problematisiert das Verkehrsministerium, das mit den mobilen Einheiten und schwerpunktmäßig orientierten Kontrollen das Phänomen einzuschränken anstrebt. Die in Rede stehenden mobilen Einheiten werden alltäglich Kontrollen in Anwesenheit eines Verkehrspolizisten durchführen, der auch gleich vor Ort die einschlägigen Verstöße (sprich Bußgeldbescheide) feststellen wird.

Es sei angemerkt, dass allein im Rahmen 2013 in der Region Attika von entsprechenden mobilen Einheiten durchgeführter Kontrollen 14.280 Fahrzeuge ohne (gültige) Abgaskarte, KTEO-Prüfberichte, Versicherung usw. ausfindig gemacht wurden.

Die Eigentümer der nicht versicherten Fahrzeuge haben – sofern sie „erwischt“ werden – noch eine Frist von 30 Tagen, um das jeweilige Fahrzeug zu versichern. Anderenfalls setzt die Polizei die einschlägigen Bestimmungen der griechischen Straßenverkehrsordnung um, welche die Einziehung der Kfz-Kennzeichen und der Kfz-Zulassung für ein Jahr und ein Bußgeld vorsehen. Ebenfalls ist eine Freiheitsstrafe ab 2 bis zu 12 Monaten und ein Bußgeld von bis zu 3.000 Euro zu Lasten des Eigentümers oder Halters eines nicht versicherten Fahrzeugs vorgesehen, der dieses selbst fährt oder toleriert, dass es ein Dritter fährt.

(Quelle: Dikaiologitika.gr, basierend auf einem Artikel unter in.gr)

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