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Gerangel um Infrastrukturen in Griechenland

6. Mai 2014 / Aktualisiert: 16. Juni 2014 / Aufrufe: 872

In Griechenland zeichnen sich Rangeleien um die Infrastrukturen des Landes zwischen Chinesen und Russen ab, da beide Seiten zum Teil gleichartige Interessen verfolgen.

Obwohl die geostrategische Lage Griechenlands niemals angezweifelt wurde, ist es wahr, dass anfänglich die Bestätigung des Verbleibs Griechenlands in der Eurozone und danach die allmähliche Stabilisierung der Wirtschaft seine Rolle und seine Position an dem internationalen Investitions-Firmament gestärkt haben.

Mit der Tatsache als gegeben, dass in Griechenland sogar – sei es mit welchen Verzögerungen und Stockungen auch immer – ein breites Programm der Privatisierungen und Verwertung öffentlichen Vermögens vorangetrieben wird, ist zu erwarten, dass die Infrastrukturen des Landes – von den Flughäfen, der Energie und den Häfen bis zur Eisenbahn und den Immobilien – sich im Mittelpunkt des Interesses auch ausländischer Investment-Fonds befinden.

Die Hauptkandidaten

In der aktuell durchschrittenen Periode scheinen die Investment-Fonds, die Unternehmensformationen und die Finanzgruppen aus China und Russland zweifellos die aktivsten Player, die stärksten Anwärter für eine Reihe inländischer Infrastrukturen zu sein, mit Waffe die ungeheure Liquidität, über die sie verfügen.

Griechenland stellt für sie außer einer sehr guten Investitionsgelegenheit auch einen kritischen geopolitischen und wirtschaftlichen Knotenpunkt dar. Es stellt ein „Trittbrett“ zu der Region oder wohl besser eine Pforte für den Zugang und Export von Produkten in das übrige Europa dar, ein wirtschaftliches, unternehmerisches und Transitzentrum. Deswegen interessieren sich sowohl die Russen als auch die Asiaten für eine Reihe von Unternehmen und Netze, von denen manche auch ergänzend sind.

Bei diversen Projekten haben die einen das erste Wort, bei anderen die anderen, bei vielen davon wird jedenfalls damit gerechnet, dass es einen „Kampf“ um ihre Kontrolle geben wird.

Die chinesischen Ziele

Es wird erwartet, dass das Basisfeld des Gerangels zwischen Chinesen und Russen grundsätzlich die Transportstrukturen umfasst, wobei an verschiedenen Fronten die Chinesen kräftig zuzuschlagen und Projektierungen und Kontakte voranzutreiben, aber auch die Russen nicht außerhalb des Spiels zu bleiben scheinen.

Der Sektor der Flughäfen ist zweifellos einer von denen, welche die Chinesen interessieren. Und es ist kein zufälliges Ereignis, dass die Leiter des chinesischen Konzerns Shenzen Airport (er verwaltet den gleichnamigen Flughafen, der von Seite des Passagieraufkommens der fünftgrößte in China und international der 25. ist, in einer Region, die als eins der größten Industriegebiete Chinas gilt) und der Friedmann Pacific Asset (Tochtergesellschaft der Friedmann Pacific Investment Holdings Limited, mit Sitz in Hongkong und hauptsächlich in Marktinvestitionen tätig) vor einigen Tagen Griechenland besuchten und sogar einen konkreten Vorschlag mitbrachten.

Gewissen Informationen zufolge sind sie an dem Aufkauf der staatlichen Beteiligung (oder eines Anteils) an dem Internationalen Athener Flughafen „Eleftherios Venizelos“ interessiert. Ziel des Privatisierungsfonds TAIPED ist, dass der 2026 auslaufende bestehende 30-jährige Überlassungsvertrag verlängert und ein Teil der 55% betragenden staatlichen Beteiligung verkauft wird. Ebenfalls interessieren sich die Chinesen auch für regionale Flughäfen des Landes. Abgesehen von dem Plan der direkten Verbindung zwischen Athen und Peking mit dem Ziel, den Flughafen „El. Venizelos“ zu einem Luftfahrtknoten (Hub) für die Beförderung von Passagieren und Gütern von Südostasien nach Europa zu machen, wollen sie offensichtlich ein weiteres Transport- und Logistiknetz schaffen.

Außerdem ist ihr Interesse an der Eisenbahn und speziell den Gütertransporten bekannt. Parallel gilt es als quasi gegeben, dass die COSCO kräftig bei der Ausschreibung zum Erwerb eines Mehrheitspakets an dem Verwaltungsträger der Hafenanlagen von Piräus (OLP) mitmischen wird, wenn die Regierung abgesehen von der Abtretung von Aktivitäten letztendlich auch Aktien abgeben wird, während damit gerechnet wird, dass auch asiatische Funds Interesse an dem OLP zeigen werden.

Strategisch bewegen die Chinesen sich folglich in eine Richtung: Griechenland zu einem Zugangstor zu der EU zu machen. Gewisse Quellen fügen sogar an, die Chinesen wollen auch andersartige … Stützen in Griechenland und der Gesellschaft erwerben und ihre Netze auch zur Seite des Sports auswerfen. Außerdem wird daran erinnert, dass es Verlautbarungen über eine chinesische Gruppe als möglichen potentiellen Investor für den traditionsreichen Sport- bzw. Fußballclub PAE AEK gab.

Der russische Angstgegner – Energie, DEPA, TRAINOSE, OLTH, El. Venizelos

Zur selben Stunde scheint der russische Faktor den Angstgegner für die Chinesen darzustellen. Tatsache ist, dass die reichen Investment-Funds und Formationen aus Osteuropa konkrete Sektoren der inländischen unternehmerischen Szene in ihr Visier genommen haben und erwartet wird, dass sie in manchen Fällen mit den Asiaten kollidieren werden. Derzeitiges Hauptziel der Russen ist der Energiesektor, aber auch zukünftig die Nutzung der griechischen Bodenschätze und Kohlenwasserstoffe.

Die Russen haben jedoch auch die breiteren Infrastrukturen des Landes ins Visier genommen, wo sie sich den Chinesen gegenüber befinden werden und offensichtlich die selben Pläne bezüglich der Schaffung eines Geflechts und Netzes für den Gütertransport haben. Der Part der Transporte, im Wesentlichen die TRAINOSE (Eisenbahn), interessiert intensiv die Russen, die in der Vergangenheit oft genug ihre Absicht zum Ausdruck gebracht haben, an den einschlägigen Verfahren teilzunehmen.

Redaktionellen Informationen zufolge darf nicht die Möglichkeit ausgeschlossen werden, dass die Russen Interesse auch für den Flughafen „El. Venizelos“ zeigen und damit auch auf dem Sektor der Lufttransporte Netze auswerfen wollen. Ebenfalls führen Marktquellen an, dass der russische Faktor auch Interesse für einige der Häfen des Landes zeigen wird, und die selben Quellen zeigen unter anderem in Richtung des Verwaltungsträgers der Hafenanlagen von Thessaloniki (OLTH). Wie es scheint, wird es möglicherweise abgesehen von der Eisenbahn auch um den Hafen in Thessaloniki eine „Rangelei“ zwischen Russen und Chinesen geben.

(Quelle: sofokleous10.gr)

  1. laurent
    6. Mai 2014, 17:11 | #1

    Aasgeier..! Ekelhaft

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