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Archiv für Mai, 2014

Kfz-Umrüstung für Gasbetrieb in Griechenland

31. Mai 2014 / Aufrufe: 367 Kommentare ausgeschaltet

Die Umrüstung von Kraftfahrzeugen in Griechenland für den Betrieb mit Erdgas hat von autorisierten Werkstätten und Technikern zu erfolgen.

Mit einem Beschluss des griechischen Verkehrsministers Michalis Papadopoulos wird die Möglichkeit zur nachträglichen Umrüstung in Griechenland im Verkehr befindlicher (sprich bereits zugelassener) Kraftfahrzeuge für den Betrieb mit Erdgas etabliert.

Bisher war die Möglichkeit zum Betrieb von Fahrzeugen mit Erdgas nur für die Fahrzeuge gestattet, die vom Hersteller (sprich serienmäßig) mit einem solchen Verbrennungs- / Antriebssystem ausgestattet waren.
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Jedes dritte Kind in Griechenland ist übergewichtig

31. Mai 2014 / Aktualisiert: 10. Oktober 2018 / Aufrufe: 1.350 2 Kommentare

Laut einem aktuellen Bericht der OECD ist in Griechenland etwa jedes dritte Kind übergewichtig oder fettleibig.

Griechenland, Italien und die USA sind die OECD-Länder, in denen das größte Problem der Fettleibigkeit unter den Jungen und Mädchen existiert, da gemäß einem neuen Bericht der internationalen Organisation ungefähr eins von drei Kindern (ein Anteil von über 30%) übergewichtig oder fettleibig ist. Im Durchschnitt ist in den OECD-Ländern eins von fünf Kindern fettleibig, und die Organisation betont, dass mehr und harmonisiertere Bemühungen notwendig sind, um diesem Problem zu begegnen.

Der Bericht führt ebenfalls an, dass die meisten Menschen (über 50%) in den Ländern der OECD ein über dem Normalwert liegendes Gewicht haben, also übergewichtig oder fettleibig sind. Die Fettleibigkeit zeigt keine zurückgehende Tendenz und entwickelt sich – wie betont wird – zu einer Epidemie mit dramatischen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen und macht so eine immer größere Anzahl von Menschen für chronische Erkrankungen wie Diabetes, Herzleiden und Krebs anfällig.
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Griechenland will Armut entkriminalisieren

30. Mai 2014 / Aktualisiert: 24. Juni 2014 / Aufrufe: 540 Kommentare ausgeschaltet

Die Regierung in Griechenland will das Gesetz abschaffen, das die strafrechtliche Verfolgung auch definitiv zahlungsunfähiger Schuldner des Fiskus vorsieht.

Die griechische Regierung will – gegen den Widerstand der Troika – zur Abschaffung des Gesetzes schreiten, gemäß dem sogar auch nachweislich zahlungsunfähige Schuldner des Fiskus strafrechtlich verfolgt, sprich ins Gefängnis gebracht beziehungsweise in Schuldhaft genommen werden.

Wie Justizminister Charalampos Athanasiou (in Beantwortung einer Intervention des ND-Abgeordneten und ehemaligen Ministers Prokopis Pavlopoulos bezüglich des Themas) erklärte, ist bereits die einschlägige Verordnung vorbereitet worden, die in Zusammenarbeit mit dem Finanzministerium dem Parlament vorgelegt werden wird.
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Aufblähung der elektronischen Bürokratie in Griechenland

30. Mai 2014 / Aufrufe: 1.282 2 Kommentare

Das TAXIS-System in Griechenland eskaliert zu einer neuen elektronischen Bürokratie, da in diesem Jahr fast 30 Millionen Erklärungen abzugeben sind.

Ungefähr 5,5 Millionen Steuerpflichtige in Griechenland werden in diesem Jahr an dem Punkt angelangen, fast 30 Millionen elektronische Steuererklärungen einzureichen.

Die Entrichtung der Steuern (Einkommensteuer, MwSt. usw.), die Gewährung von Beihilfen (Kindergeld, Heizkostenbeihilfe, „soziale Dividende“), sogar auch der Schutz des Bankkontos vor den Pfändungen des Finanzamts laufen fortan obligatorisch über das System des TAXISnet, dessen Belastbarkeit in den kommenden Monaten einer harten Prüfung unterzogen werden wird.
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Exorbitante Einheitswerte würgen Immobilienmarkt in Griechenland ab

29. Mai 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.967 6 Kommentare

Die völlig irrealen Immobilien-Einheitswerte in Griechenland bringen den so wie so todkranken Immobilienmarkt erneut völlig zum Erliegen.

Die Wiedereinführung des „Vermögensnachweises“ für den Kauf ab dem ersten Quadratmeter verursacht erneut die Ausbremsung der Immobilientransaktionen und die Einfrierung des Immobilienmarkts in Griechenland, mit großen Folgen auch für die öffentlichen Einnahmen.

Es handelt sich jedoch um einen „Vermögensnachweis“, der praktisch „blind“ ist, da er auf Basis der außerhalb jeder Realität liegenden „Einheitswerte“ (sprich nach dem sogenannten System der objektorientierten Wertbestimmung amtlich festgesetzten Immobilienpreise) zur Anwendung kommt.
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Neue Regelungen für E-Commerce in Griechenland

28. Mai 2014 / Aufrufe: 641 1 Kommentar

Strengere Regelungen über den Fernabsatz von Produkten und Dienstleistungen in Griechenland sollen Schutz und Rechte der Verbraucher stärken.

Bei dem institutionellen Rahmen, der sich auf Unternehmen bezieht, die in Griechenland auf dem Sektor des elektronischen Handels tätig sind, sind Änderungen eingetreten, während – wie bekannt wurde – ab dem 13 Juni 2014 die Regelungen bezüglich des elektronischen Handels noch strenger werden.

Laut der Handelskammer Athen änderte sich mit dem Gesetz 4242/14 (FEK 50 A/28-02-2014) der institutionelle Rahmen für die Firmen, die elektronischen und Fernabsatz-Handel betreiben, was auch die Abschaffung der Registrierung dieser Firmen in dem bei dem griechischen Entwicklungsministerium geführten Sonderregister mit sich bringt.
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Griechenland: Trinkwasser-Privatisierung ist verfassungswidrig

28. Mai 2014 / Aufrufe: 1.407 8 Kommentare

In Griechenland schob der Oberste Verwaltungsgerichtshof der für verfassungswidrig befundenen Privatisierung der Wasserwerke Athen – Piräus einen Riegel vor.

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland (StE) blockierte die Privatisierung der Wasserwerke Athen – Piräus (EYDAP). Laut dem Senat des StE ist ein solcher Zug gegen die Verfassung, und zwar mit der Begründung, dass „die praktische Umwandlung des öffentlichen Unternehmens in ein gewinnorientiert betriebenes privates Unternehmen die Fortsetzung der Erbringung seiner gemeinnützigen Dienstleistungen und speziell deren hoher Qualität unsicher macht, da letztere durch die staatliche Aufsicht nicht völlig sichergestellt wird„.

Es wird sogar angenommen, dass das konkrete Urteil auch der Privatisierung der Wasserwerke Thessalonikis (EYATH) einen Riegel trotz der Tatsache vorschiebt, dass die Anträge / Klagen der Beschäftigten der EYATH aus formalen Gründen abgewiesen wurden.
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Europawahl in Griechenland: Der Sieger und der (schwarze) Regulator

27. Mai 2014 / Aktualisiert: 29. Mai 2014 / Aufrufe: 1.545 8 Kommentare

Mit ihrer Bestätigung bei der Europawahl 2014 als drittstärkste Partei in Griechenland kommt der Chrysi Avgi eine signifikante Rolle bei einer Regierungsbildung zu.

Die Rückschlüsse aus der Europawahl 2014 in Griechenland lassen sich in wenigen Worten zusammenfassen: Die SYRIZA erzielte einen großen – und für den Raum der Linken – historischen Sieg. Ihr Ziel, die Regierung Samaras zu stürzen („am 25. wählen wir, am 26. treten sie ab„), wurde jedoch nicht erreicht.

Die Nea Dimokratia (ND) wurde klar besiegt, mit einer Differenz, die irreversibel zu sein scheint. Die PASOK-Partei (bzw. die „Elia“) zeigte sich widerstandsfähiger, als von allen erwartet Die „Potami“ wiederum schlug sich für eine neu gegründete Partei sehr gut, nun bleibt abzuwarten, wie belastbar sie sich auch bei nationalen Wahlen erweisen wird. Die Demokratische Linke (DIMAR) des „ja, aber“ wurde dagegen zermalmt.
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Europawahl in Griechenland: Neonazis sind drittstärkste Partei

27. Mai 2014 / Aktualisiert: 28. Mai 2014 / Aufrufe: 1.420 3 Kommentare

Mit einem Stimmanteil von fast 10 Prozent ging in Griechenland die rechtradikale Chrysi Avgi als drittstärkste Partei aus der Europawahl hervor.

Die Vision, die rechtsradikale Chrysi Avgi könne in Griechenland bei der Europawahl 2014 möglicherweise sogar die Nea Dimokratia (ND) überrunden, bestätigte sich letztendlich nicht, jedoch ging die neonazistische Partei mit einem Stimmanteil von immerhin ca. 9,5% als drittstärkste Partei aus dem Wahlgang hervor – obwohl die halbe Führungsriege der Partei derzeit im Knast sitzt.

Die Wähler der Partei ließen sich offensichtlich nicht von den laufenden Strafverfahren gegen die Führungsriege der Partei entmutigen und angesichts des Wahlergebnisses kann niemand mehr von „irregeleiteten Protestwählern“ sprechen und behaupten, die Stimme an die Chrysi Avgi habe keinen politischen Inhalt, sondern stelle nur einen Ausdruck des Protests gegenüber der Regierungspolitik dar.
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Wie in Griechenland 200 Mrd Euro verpulvert wurden

26. Mai 2014 / Aufrufe: 7.012 4 Kommentare

Griechenland erhielt in den letzten 30 Jahren enorme EU-Mittel, von denen jedoch niemand genau weiß, wie hoch sie waren und wohin sie flossen.

Wie hoch waren letztendlich die Mittel, die Griechenland in den letzten dreißig Jahren von der Europäischen Union erhielt, und wo wurden sie ausgegeben? Profitierte Griechenland von seiner Mitgliedschaft in der EU und der Eurozone oder war sie zu seinem Schaden? Wie kann die Verwaltung verbessert und die Transparenz verstärkt und die Nutzung der Gemeinschaftsmittel effizienter werden?

Trotz der Tatsache, dass wir inzwischen bei der Europawahl 2014 angelangt sind, diskutierten nur sehr wenige über die konkreten Themen, während man sich in Griechenland immer noch nicht einmal darüber einigen kann, wie viel Geld das Land in den letzten dreißig Jahren erhalten hat, noch erfolgte jemals eine substantielle Bilanz darüber, wohin die konkreten Gelder flossen.
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