Griechenland: 200000 öffentliche Bedienstete weniger

8. April 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2014 / Aufrufe: 695

Die Anzahl der Beschäftigten des öffentlichen Sektors in Griechenland sank in den letzten vier Jahren um 200000 Personen.

Wie am vergangenen Montag (07 April 2014) der griechische Minister für Verwaltungsreform, Kyriakos Mitsotakis, bei der Präsentation der Reform-Agenda 2014 – 2015 der öffentlichen Verwaltung bekannt gab, sank in den letzten vier Jahren die Anzahl der öffentlichen Bediensteten um über 200.000 Personen, während die Besoldungskosten um ungefähr 8 Milliarden reduziert wurden.

Wie der Minister an Funktionäre der Europäischen Kommission, der OECD und des Europäischen Netzes der öffentlichen Verwaltung gerichtet betonte, „gehen wir nunmehr von der Erreichung quantitativer Zielvorgaben zur Erfüllung qualitativer Reformen über, und zwar mit einer Agenda, die wir selbst aufstellen„.

Effiziente Verwaltung und bessere Dienste für den Bürger

Die nationale Strategie für die Verwaltungsreform analysierend legte Herr Mitsotakis besonderen Nachdruck auf die optimale Nutzung des Personalpotentials mittels eines neuen Systems zur Auswahl der Vorgesetzten, die bessere Bedienung des Bürgers sowie die Stärkung der Transparenz durch Aufwertung des Programms „Di@vgeia“ und die „Politik der offenen Fakten“.

Was die Rationalisierung der öffentlichen Verwaltung betrifft, wird diese durch die neuen Organismen der Ministerien erzielt, wie der Minister erklärte und anmerkte: „Innerhalb der kommenden Tage werden die Entwürfe der Ministerialbeschlüsse an den Obersten Verwaltungsgerichtshof geschickt werden.

Themen der Diskussion bei der am 07 – 08 April durchgeführten Tagung des Ministeriums waren die thematischen Hauptpfeiler des Ministeriums, die sich auf eine effiziente öffentliche Verwaltung, die Rolle des menschlichen Potentials und das bessere Eingehen auf die Bedürfnisse der Bürger.

(Quelle: in.gr)

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