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Archiv für April, 2014

Der Große Ausverkauf – Aktuelle Immobilienpreise in Griechenland

30. April 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 13.780 6 Kommentare

Infolge der Krise werden in Griechenland in vielen Gebieten inzwischen Altbauwohnungen zu Spottpreisen von sogar unter 300 Euro pro qm verkauft.

In Griechenland werden Altbauwohnungen in verschiedenen Gebieten Attikas sowie auch in Thessaloniki und anderen großen Städten inzwischen zu Spottpreisen verkauft. Aber auch die Neubauwohnungen sind unter den Hammer gekommen und werden im Vergleich zu den Niveaus vor der Krise um sogar bis über die Hälfte billiger angeboten.

Die wirklich großen Gelegenheiten finden sich jedoch bei Eigentumswohnungen, die 30 Jahre und älter sind und mittels gewisser Renovierungsarbeiten in kleine „Paläste“ umgewandelt werden können. Wohnungen, die bereits für ab 270 €/m² (beispielsweise in den Bezirken Sykies und Meteora in Thessaloniki) oder 300 €/m² (in Kalamata auf der Peloponnes) verkauft werden, gelten als Schnäppchen, weil für Wohnungen mit 100 m² weniger als 30.000 Euro ausgegeben zu werden brauchen und sie mit einem Betrag in der Größenordnung von 10.000 – 20.000 Euro renoviert werden können.
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Griechenland deblockiert Immobilientransaktionen

29. April 2014 / Aufrufe: 666 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sind ab Mai 2014 endlich wieder Immobilienverkäufe möglich, nachdem wegen fehlender Ministerialbeschlüsse 4 Monate lang alle Transaktionen blockiert waren.

Nachdem in Griechenland seit Anfang 2014 wegen der Verzögerungen bei dem Erlass der erforderlichen Ministerialbeschlüsse zur Erhebung der neuen Immobilien-Zugewinnsteuer vier Monate lang alle Immobilien-Transaktionen eingefroren waren, ist ab dem 29 April 2014 die Abwicklung von Immobiliengeschäften endlich wieder möglich.

Die Zugewinnsteuer wird mit einem Satz von 15% auf den Gewinn erhoben, der sich aus der Differenz zwischen dem Preis des Erwerbs und dem Preis des Verkaufs einer jeden Immobilie ab dem 01 Januar 2014 und nachfolgend ergibt.
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Obligatorische Registrierung von Wasserbrunnen in Griechenland

29. April 2014 / Aktualisiert: 22. Dezember 2016 / Aufrufe: 621 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sind bis zum 15 Mai 2014 alle Schacht- und Bohrbrunnen zu melden, für die bisher noch keine Genehmigung erteilt oder beantragt worden ist.

Alle Eigentümer und Nutzer von Wasserentnahmestellen in Griechenland, für die bisher noch keine Nutzungsgenehmigung erteilt oder ein einschlägiger Antrag auf eine Genehmigung oder deren Verlängerung gestellt worden ist, sind aufgefordert, bis zum 15 Mai 2014 einen Antrag auf Aufnahme in das Nationale Wasserentnahmestellen-Register (EMSY) zu stellen.

Wir haben das Verfahren vereinfacht, das die Ausfüllung eines einfachen Antrags und dessen Einreichung bei der Gemeinde umfasst„, erklärte der stellvertretende Umweltminister Nikos Tagaras und betonte, „mit dem EMSY erhält das Land ein wichtiges elektronisches Werkzeug, das bei der Festlegung der nationalen Wasserpolitik hilft„.
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Klagewelle gegen utopische Immobilien-Einheitswerte in Griechenland

29. April 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.306 2 Kommentare

Vor den Gerichten in Griechenland schwelt eine juristische Bombe für den einheimischen Immobilienmarkt und die völlig irrealen Einheitswerte.

Vor verschiedenen griechischen Gerichten befindet sich eine Welle von Klagen in Entwicklung, die darauf abzielen, die (im Vergleich zu den Marktpreisen) aufgeblähten Immobilien-Einheitswerte im ganzen Land zu senken.

Gleichzeitig wird mit anderen Klagen angestrebt, die überdimensionale Immobilienbesteuerung in den letzten Jahren (soweit sie sich auf die „aufgeblähten“ Einheitswerte gestützt war) als verfassungswidrig annullieren zu lassen, während parallel gefordert wird, auch die Einheitliche Immobilienbesitzsteuer (ENFIA) nebst der Besteuerung des Immobilien-Wertzuwachses für verfassungswidrig zu erklären.
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Griechenland soll Schuldendienst einstellen

28. April 2014 / Aktualisiert: 12. Mai 2016 / Aufrufe: 1.435 3 Kommentare

Laut dem Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis war Griechenland noch nie so bankrott wie heute und muss aufhören, seine Verschuldung zu bedienen.

„Griechenland muss aufhören, seine Verschuldung zu tilgen, und Wege finden, wie es seine Wirtschaft wieder stabilisiert“, argumentiert Yanis Varoufakis gegenüber der österreichischen Zeitung „Der Standard“.

Die Europäische Union belügt die Menschen in Europa. Griechenland war niemals so bankrott wie heute„, meint der Professor für Wirtschaftwissenschaft an der Universität Athen und vertritt, das Land müsse mit Bedienung seiner Verschuldung aufhören und Wege finden, seine Wirtschaft wieder zu stabilisieren.
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Griechenland, Primärüberschuss und Verschuldung

28. April 2014 / Aktualisiert: 13. März 2016 / Aufrufe: 609 Kommentare ausgeschaltet

Nach dem Gang an die Finanzmärkte und die Bestätigung des Primärüberschusses hofft die Regierung in Griechenland nun auf eine günstige Entscheidung über die Verschuldung.

In einem Versuch, die öffentliche Verschuldung tragbar zu machen, befindet die griechische Regierung sich nach der Bekanntgabe des primären Überschusses durch die Eurostat bei der Planung des „Tags danach“.

Nachdem der Gang an die Finanzmärkte erfolgreich abgeschlossen wurde, stellt den nächsten Schritt eine „gute“ Entscheidung über die öffentliche Verschuldung Griechenlands dar, während auch die Aufnahme einer Diskussion über die Deckung der volkswirtschaftlichen Lücke der kommenden Jahre nicht ausgeschlossen werden darf.
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Verlängerung der U-Haft rechtsradikaler Abgeordneter in Griechenland

27. April 2014 / Aufrufe: 400 Kommentare ausgeschaltet

Die Dauer der Untersuchungshaft des Parteiführers der rechtsradikalen Chrysi Avgi sowie auch weiterer Abgeordneter der Partei wurde um 6 Monate verlängert.

Auf Beschluss des Rats der Berufungsrichter wurde die Dauer der vorläufigen Inhaftierung des Generalsekretärs der Chrysi Avgi, Nikos Michaliolakos, um weitere 6 Monate verlängert.

Die angesichts des Auslaufens des ersten Halbjahrs seiner Untersuchungshaft konferierenden Richter befanden, die Gründe, aus denen Nikos Michaloliakos im vergangenen Oktober (2013) auf einstimmigen Beschluss der Untersuchungsrichter und des Staatsanwalts in Untersuchungshaft eingewiesen wurde, seien nicht weggefallen.
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Haushaltsüberschuss in Griechenland ist Volksverarsche

27. April 2014 / Aufrufe: 1.517 3 Kommentare

Laut dem Leiter des Instituts für Wirtschaftforschung ifo, Hans-Werner Sinn, kann von einem primären Haushaltsüberschuss in Griechenland keine Rede sein.

Sich auf die Erklärungen der Troika und der Kommission hinsichtlich des primären Überschusses Griechenlands beziehend spricht der Leiter des Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) in München, Hans-Werner Sinn, von einer Irreführung der öffentlichen Meinung.

In Wirklichkeit kann von solchen Haushaltsüberschüssen keine Rede sein„, führt Herr Sinn in einer abgegebenen Bekanntmachung an und ergänzt, dass das, was die Troika einen Vertreter der Europäischen Kommission in Brüssel bekannt geben ließ, eine Zahl gewesen sei, die einfach jegliche Elemente über als nicht wiederkehrend charakterisierte Ausgaben ausklammerte – und zwar hauptsächlich die Kosten der Rettung der Banken, auch wenn niemand voraussehen kann, dass in den kommenden Jahren nicht weitere Gelder für die Rettung der Banken erforderlich sein werden.
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Greek Statistics – Primärer Haushaltsüberschuss in Griechenland

26. April 2014 / Aufrufe: 955 2 Kommentare

Laut dem Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis stellt der primäre Überschuss eine weitere Episode der Greek Statistics dar, die von der Eurostat abgesegnet wurde.

Die Ausmerzung des primären Defizits ist von maßgeblicher Bedeutung für einen Mitgliedstaat der Eurozone, der eine nicht tragfähige Verschuldung (an Europa und den IWF) hat, über die – da sie nicht tragfähig ist – ob er will oder nicht neu verhandelt werden muss. Ist der primäre Überschuss Griechenlands (oder zumindest die Beseitigung des primären Defizits) Realität, bedeutet dies eins: dass der griechische Staat über einen langen Zeitraum von seinen Steuereinnahmen leben und dabei regulär Gehälter und Renten zahlen und die Gelder entrichten kann, die er seinen Lieferanten schuldet.

Etwas derartiges würde sogar auch die Verhandlungskraft der griechischen Regierung gegenüber Berlin, Frankfurt und Brüssel bei den Verhandlungen von nationaler Bedeutung über die Verschuldung enorm stärken. Warum? Weil unsere Partner wüssten, dass im schlimmsten Fall (sprich eines Scheiterns der Verhandlungen) der griechische Staat die Tilgungen seiner Kredite aussetzen kann (bis sich eine Vereinbarung ergibt, die Griechenlands öffentliche Verschuldung tragfähig macht), ohne die Bezahlung von Gehältern, Renten und Lieferanten einzustellen.
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Griechenland entschärft Steuerfallen für Steuerausländer und -inländer

26. April 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.056 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland entschärft in letzter Minute Steuerfallen, die unter anderem für zahllose Steuerausländer zu enormen Steuerzahlungen geführt hätte.

Das griechische Finanzministerium brachte eine Novelle ins Parlament, mit der alle Steuerpflichtigen, die ihren Steuerwohnsitz im Ausland haben, von den Bestimmungen bezüglich der auf Basis sogenannter Einkommens- und Lebensführungsindizien („τεκμήρια“) erfolgenden Einkommensbestimmung ausgenommen werden.

Bisher bestand die Voraussetzung für die Ausnahme von dieser fiktiven Veranlagung zur Einkommensteuer darin, keinerlei reales Einkommen in Griechenland zu erzielen. Wie jedoch in dem Begründungsbericht der Novelle festgestellt wird, „bezieht sich die Anwendung der Indizien auf natürliche Personen mit Steuerwohnsitz in Griechenland und kann nicht auf die natürlichen Personen (sprich Steuerausländer) ausgeweitet werden, die Einkommen aus Quellen in Griechenland haben„.

Die in Rede stehende Bestimmung bezieht sich auf das Wirtschaftjahr 2013 bzw. das Fiskaljahr 2014, kommt also auf die Einkommen des Jahres 2013 zur Anwendung, die mit den Einkommensteuererklärungen 2014 deklariert werden.
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