IWF erwägt Rückzug aus Griechenland

15. Februar 2014 / Aufrufe: 1.628

Informationen zufolge soll der IWF erwägen, aus der Troika auszuscheiden, womit in der Kontrolle Griechenlands letztendlich Berlin die Oberhand erlangen würde.

Der interne „Krieg“ zwischen den Mitgliedern der Troika wird früher oder später Auswirkungen auch auf deren Zusammenhalt haben. Bei Voria.gr eingehende Informationen beharren darauf, im Internationalen Währungsfond (IWF) werde ernsthaft sogar auch die Möglichkeit untersucht, sich aus der Troika zurückzuziehen.

Den selben Informationen zufolge ist über diesen Umstand die Europäische Kommission formlos informiert worden, die jedoch nichts Besonderes zu unternehmen scheint um die Entwicklungen umzukehren.

Berlin wird das erste und letzte Wort haben

Das Wahrscheinlichste ist jedenfalls, dass in dem Fall, in dem der Rückzug des Währungsfonds unabwendbar wird, dann die erste Rolle in der Kontrolle Griechenlands die EU erhalten wird, die auf diese Weise auch ihre Ansichten durchsetzen wird. Was dies praktisch bedeutet? Dass im Wesentlichen Berlin das erste und letzte Wort in den Entscheidungen haben wird, die sich auf Griechenland beziehen.

Frankfurt und die Europäische Zentralbank (EZB) werden mehr das zweite Wort haben (was in der Realität bereits auch heute zutrifft), während der IWF eine einfache Beobachterrolle beibehalten wird um die Aussicht auf die Rückzahlung der Gelder sicherzustellen, die er während der letzten vier bis fünf Jahre zu den Hilfsprogrammen für die griechische Wirtschaft eingebracht hat.

(Quelle: Voria.gr)

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