Boykott deutscher und holländischer Produkte in Griechenland

19. Februar 2014 / Aktualisiert: 07. Juni 2017 / Aufrufe: 4.239

Die Verbraucherorganisationen in Griechenland bereiten einen Boykott gegen Produkte aus Deutschland und Holland vor.

Der Zentralverband der Verbraucher Griechenlands (INKA / GOKE) bereitet einen Dauerboykott gegen deutsche und holländische Produkte (sogar auch, wenn diese in Griechenland produziert werden) sowie ebenfalls von Firmen der selben Interessen erbrachte Dienstleistungen vor.

Der INKA / GOKE ruft mit einer neulich erfolgten Bekanntmachung alle Bürgerorganisationen, Aktivisten und Blogger zur Mitarbeit mit dem Ziel auf, alle Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen deutscher oder holländischer Interessen zu erfassen. Parallel werden die Ärzte aufgerufen, Medikamente (mit dem selben Wirkstoff / der selben therapeutischen Substanz) aus anderen Ländern und hauptsächlich Griechenland zu verschreiben.

Boykott auch gegen das Goethe-Institut

Der INKA nimmt auch das Goethe-Institut ins Visier und ruft in diesem Rahmen die Schüler auf, die deutsche Sprache nicht an dem Goethe-Institut, sondern an griechischen Nachhilfeschulen zu erlernen und mit dem staatlichen Diplom zertifiziert zu werden.

Es reicht„, endet der INKA in seiner Bekanntmachung und betont, „in Zusammenarbeit mit allen Trägern wird ein vollständiger Katalog über alles und jedes erstellt werden, was in einem angeblich vereinten Europa das Geld der Bürger des Landes zu deutschen und holländischen Interessen transferiert„. Abschließend lautet es:

Das Volk (die Gesamtheit der Bürger – Konsumenten) glaubt weder der ausländischen noch der ‚dauerhaften griechischen‘ Troika noch denen, die – unter Ausnahme von 1 oder 2 – von allen Medien propagiert werden. Sie lügen, uns Kredite für Löhne und Renten zu gewähren. Sie leihen uns ‚warme Luft‘, die nicht in unsere Wirtschaft ‚fließt‘, sondern nur die ‚Verschuldung‘ erhöht, und führen uns in die Verelendung. Sie haben es fertig gebracht, die Ökonomie auf den Kopf zu stellen, wir haben sowohl Rezession als auch Inflation! Sie lügen, um uns zu terrorisieren. Wir verlieren unsere Lebenswürde.

(Quelle: nez.gr)

  1. HeHo
    19. Februar 2014, 12:31 | #1

    Zu diesem Bericht, kann ich nur schreiben, daß jetzt manche Personen in Griechenland anfangen zu spinnen, oder nicht mehr klar im Kopf sind. Wie wäre es, wenn Deutschland und Holland keine Produkte (Olivenoel, Südfrüchte, Trauben, Ziegenkäse, Schafkäse, Weine und so weiter) nicht mehr einkaufen würden aus Griechenland. Es ist die Frage wär hätte den größeren Schaden ?

  2. Pez
    19. Februar 2014, 13:02 | #2

    Wir brauchen Arbeitsplätze keine Boykotts viele Menschen in Griechenland können sich ausländische Produkte gar nicht mehr leisten. Es gibt nur einen Weg ehrliche Politik und den Aufbau der Wirtschaft, Vertrauensbildung und Sicherheit für Investoren, Grundbuch, Gesetzgebung die sich nicht alle bar Monate neu erfindet.

  3. Ottfried Storz
    19. Februar 2014, 15:06 | #3

    Feindbilder vereinfachen die Welt, sind i.d.R. aber falsch: Die Kritik richtet sich gegen die Troika. Die härtesten Reformforderungen darin stellt der IWF, dessen Geldgeber hauptsächlich die USA (17,7%), Japan (6,6%), Deutschland (6,1), England und Frankreich (ja 4,5%), China (4%), Italien (3,3%) sind – aber auch 182 weitere Länder. Auch innerhalb der Euro-Gruppe gibt es ein Dutzend weiterer Kritiker, die gleich verantwortlich sind. Der Boykott müsste also de facto auf die Produkte fast alle Länder dieser Welt ausgeweitet werden, wenn er „die richtigen“ treffen sollte.

  4. Charles Boykott
    19. Februar 2014, 17:28 | #4

    Da wird die Retourkutsche der Deutschen und Holländer nicht lange auf sich warten lassen. Z.B. durch einen Aufruf in einer großen deutschen Tageszeitung mit den 4 Buchstaben zum Boykott eines Urlaubes in Griechenland. Druck erzeugt Gegendruck. So ist das nun mal. Mal sehen, wer dem Druck länger stand hält.

  5. nix kapiert
    19. Februar 2014, 17:50 | #5

    Genau – und den Boykott am besten noch auf Praktiker oder Lidl ausweiten, die es ja schon an jeder Ecke gibt. Die mit deutschem Geld über EU-Fördertöpfe bezahlten Infrastrukturprojekte sind sofort einzureissen! Ebenso gilt der Boykott gegen die zahlreichen Auslandsgriechen, die Know-How und Kapital über viele Jahre hinweg in einen maroden und korrupten Staat gesteckt haben, in der Hoffnung, dort etwas zum positiven verändern zu können. Hier empfiehlt es sich, nicht mehr mit ihnen zu sprechen, sie nicht mehr anzusehen, ihren besitz zu konfiszieren und ihnen die Pässe wegzunehmen.
    Na und Fahrer deutscher Fahrzeuge sind bitte so nett, und geben ihre “braunen“ Wagen beim nächsten Verwerter ab bzw. fahren nun ganz patriotisch korrekt Fiat, Lada oder irgendwas in der Richtung.

    Ehrlich: wenn ich sowas lese glaube ich, dass auch in GR viele immer noch nichts verstanden haben! Weder WIE und WARUM es zur größten Krise des Landes gekommen ist, noch WER in Wahrheit dafür verantwortlich ist bzw. mit WEM unter einer Decke steckt und gar nicht erst zu reden davon, WIE man selbst nun aus dem Sumpf wieder herauskommt. Ich hoffe, dass der Groschen irgendwann fällt. Man könnte z.B. damit anfangen, dass man aufhört, sich permanent in die eigene Tasche zu lügen und die Arbeit der eigenen Regierung/Eliten hinterfragt…

  6. unfassbar dumm
    19. Februar 2014, 19:08 | #6

    Endlich mal ein Anfang in Europa! Wer heute mit den Fingern auf die Griechen zeigt sitzt morgen selber im Elend. Mir ging es auf jeden Fall ohne Europa besser, auch hatte ich vor 10 Jahren noch real 30% mehr Geld zur Verfügung. Europa wird jedes Land in den Abgrund reißen! Der Euro ist so tot, nur haben es die wenigsten bisher bemerkt!

  7. herbert
    19. Februar 2014, 20:06 | #7

    Ich kann mich nur wundern, wie das griechische Volk hier schlichtweg wieder auf diese populistische Art, für dumm und bescheuert gehalten wird. Ich schließe mich einige Vorredner an und kann nur wünschen, das man diese genialen Empfehlung als frühzeitigen, dummen Karnevalswitz verstehen wird. Der griechische Bürger ist mündig, klug und selbstbewußt, in dieser schwierigen Lage selbst zu entscheiden, wo er einkaufen gehen will. Er braucht diesbezüglich keine Kaufempfehlung.

  8. boykott bringt nix
    19. Februar 2014, 20:32 | #8

    ein boykott hat noch nie was gebracht! wie oft wurde mc donalds, coca-cola usw. schon schon mit boykottaufrufen konfrontiert? dasselbe mit dem supermarktfleisch, jedes jahr, trotz gammelfleisch, steigt der konsum. und 90 % der leuten nehmen so boykottaufrufe nicht wahr. der einzige grund, warum was boykottiert wird, ist, wenn der verbraucher kein geld hat.

  9. V 99%
    19. Februar 2014, 20:33 | #9

    Dieser Aufruf klingt nach Mittelalter. Als die Pest Millionen Menschen hinraffte und man keine Erklaerung dafuer hatte, waren die Schuldigen schnell gefunden, die Juden. Es wurde einfach das Geruecht in Umlauf gebracht, dass die Juden in alle Brunnen Gift getrauefelt hatten, und nur zu gerne glaubten das Millionen noch Lebender. Das Gift, das heute im Umlauf ist, heisst Euro. Leider braucht der Mensch simple Feindbilder, so hat das mit den meisten Kriegen geklappt!

  10. KHD
    19. Februar 2014, 20:46 | #10

    beggar-thy-neighbour hiess die analoge Variante in den Dreissigern des letzten Jahrhunderts, die allen Ländern, die auf Protektionismus mit Protektionismus geantwortet haben, nur geschadet hat. Das ist nicht die Lösung für Griechenland. Die Lösung und das Ziel für Griechenland ist impizit (ohne dass es Griechenland und die EURO Länder wissentlich beschliessen) oder explizit (von allen gewollt) die gleiche: Default oder Insolvenz und Währungsreform.

  11. Klaus Musterberger
    19. Februar 2014, 21:07 | #11

    Mal davon abgesehen, daß die Griechen sich in diese Situation regelrecht vor Jahren gelogen haben, funktioniert das Zusammenleben Dank der „volksnahen“ EU „besser“ als jemals zuvor. In paar Jahren schlagen wir uns in Europa, neben zahlreichen Brandherden im Inland, dann wieder die Köpfe ein.

  12. Rob Grutz
    19. Februar 2014, 22:27 | #12

    GRIECHEN WEHRT EUCH !!! KAUFT NICHT BEI DEUTSCHEN !!!
    (Woher kenne ich das nur !?)
    Ein sehr hilfreicher Aufruf, der sicher alle Probleme des Landes in nullkommanix lösen wird! Ich grübele auch schon ständig nach, welche griechischen Produkte ich boykottieren könnte – aber mir fallen nicht so viele ein. // SATIRE AUS//
    Es ist erschreckend, wie massiv an den wirklichen Problemen vorbeidiskutiert und -agiert wird!

  13. Werner Titz
    19. Februar 2014, 22:40 | #13

    Volles Verständnis für den Aufruf der INKA. Griechenland wird mit einer falschen Politik immer weiter in den Abgrund getrieben. Verschuldung ist von 130 % auf 180 % vom BIP gestiegen. Die Wirtschaft ist um ein Viertel eingebrochen. Über eine Million Griechen arbeitslos, bei den Jugendlichen 2/3. Und an der Spitze der Regierung sitzen die eigentlichen Verursacher der Krise, nur weil sie denselben Parteien angehören die auch die EU beherrschen.
    Ich halte die Maßnahmen der Troika für ein Verbrechen. das eines Tages vor dem europäischen Gerichtshof untersucht werden müsste.

  14. GR-Block
    20. Februar 2014, 01:40 | #14

    Da bricht richtig Panik aus im Blog, wenn man den EU-Mitbürgern in D an den Arbeitsplatz will. So oder so, die EU wird nur überleben, wenn die Einkommen gleichmäßiger verteilt werden. Entweder auf die deutsche Art (die einen übernehmen die hochbezahlte Arbeit und subventionieren die Schlechtbezahlten durch „Hilfskredite“) oder auf vernünftige Art (alle erhalten vergleichbare Arbeit).
    Warum Frau Merkel und Herr Samaras die deutsche Art gewählt haben, ist offensichtlich. Sie sind nicht ihren Völkern verpflichtet sondern Industriellenfamilien, die von Weltkriegen über -finanzkrisen alles betriebswirtschaftlich Sinnvolle zur Gewinnoptimierung tun. Seit geraumer Zeit sind sie am zusammenpacken. Immer mehr Produktionsanlagen werden nach Asien verschifft.
    Kein Wunder, dass die Leute voll die Panik kriegen, sie kennen ja ihre Junker. Aber die Deutschen wissen, für ihre Nibelungentreue erlaubt man ihnen die letzten zu sein, die dann in der EU die Lichter ausmachen dürfen.

  15. sine
    20. Februar 2014, 09:07 | #15

    Interessant und betrüblich, die meisten Kommentare hier. Diejenigen, die hier meinen, die Griechen blickens nicht, sind selbst die blindesten Hühner. Wer dieses Elend selbst nicht erlebt hat, kann es einfach nicht nachvollziehen, verständlich. Aber ein bißchen mehr, als reine rationale Argumentationen erwarte ich schon. Bei den Menschen in Griechenland herrscht in weiten Kreisen pure Verzweiflung. Ich hoffe wirklich, dass dieser Kelch an uns vorüber geht, aber sicher bin ich mir da ganz und gar nicht. Falls es soweit kommen sollte, sind wahrscheinlich auch die Griechen drann schuld. Ich bin öfter in Griechenland, in letzter Zeit aber mit dem Gefühl der Beschämtheit.
    Im Übrigen: Ja – Boykott riecht nach Verzeiflung, aber regionale Produkte zu kaufen macht nicht nur in GR Sinn. Ich bin auch der Meinung, dass die gravierenden Fehler der Troika hart bestraft gehören.
    In diesem Sinne, kauft die leckeren griechischen Produkte ein bißchen mehr und lasst sie euch schmecken. Macht Urlaub in diesem Bezaubernden Land mit seinen liebenswerten Menschen.

  16. Panhellene
    20. Februar 2014, 09:43 | #16

    Ich lebe seit fast 20 Jahren in Griechenland. Es war nicht nur das schöne Wetter, das mich hierher zog, sondern auch das einstmals unerreichte Preis-/Leistungsverhältnis griechischer Produkte und Dienstlestungen, da ich mit einer eher bescheidenen deutschen Rente auskommen muß. Diese Rente ist in den letzten 10 Jahren um keine 5% gestiegen, während die Preise in Griechenland regelrecht explodiert sind. Dazu kommen noch die seit der Krise inkraft gesetzten Steuern und Abgaben. Viele Artikel kosten heute das 3-fache, als vor 10 Jahren. Ich würde gerne mehr griechische Produkte kaufen, kann mir diese heutzutage leider nicht mehr leisten. Meine Vergleiche zwischen griechischen und deutschen Lebensmittel ergeben, daß die einheimischen griechischen Produkte durchwegs teurer sind. Und ins Restaurant gehen, um lecker grieschisch zu essen, gehe ich auch so gut wie nicht mehr, weil mir ein Menue mit Getränk für 20 € zu teuer ist. Und es dürfte nicht nur mir so gehen, sondern auch den meisten grieschischen Mitbürgern.
    Der größte Nutznieser an der griechischen Krise ist ausgerechnet die deutsche Supermarkt-Kette Lidl, die heute zigtausende von Kunden hat, die vor 5 Jahren noch wohlhabend genug waren, in griechischen Märkten einzukaufen. Der Boykottaufruf der INKA wird mit Sicherheit ins Leere stoßen, nach dem Motto: Wir wollten schon, aber wir können nicht …

  17. Götterbote
    20. Februar 2014, 17:46 | #17

    Schon witzig, wie radikal sich die Kommentatoren auf die eine oder andere Seite schlagen, meist ohne zu differenzieren oder hinterfragen.
    Sicher ist das Wort „Boykott“ ungünstig gewählt, sieht man es aber wie die Leserin Sine, als Aufruf regionale oder zumindest nationale Produkte zu kaufen, dann kann ich daran nichts verwerfliches erkennen, würde es unterm Strich doch allen Beteiligten helfen (wenn man auch davon ausgehen möchte, dass „die Deutschen“ nur das Beste für Griechenland wollen und sich eine stärkere Wirtschaft / Steuereinnahmen wünschen). Richtig auch der Hinweis von Panhellene, dass einer der größten Nutznießer der Krise Lidl ist. Bis vor zwei Jahren sind unsere Bekannten und Freunde nicht bei Lidl einkaufen gegangen. Nicht etwa, weil sie keinen deutschen Supermarkt unterstützen wollten, sondern weil sie der Meinung waren, dass so günstige Lebensmittel zwangsläufig qualitativ schlechter sein müssten und man lieber das Fleisch vom Metzger kaufte, von dem man wusste, von welchem Viehzüchter er es erhält und auf welcher Weide dessen Rinder stehen. Das ist nun leider vorbei. Es werden die Billigprodukte der industrialisierten Lebensmittelkonzerne Deutschlands, Frankreichs und Italiens konsumiert, die vielleicht nicht die Qualität besitzen, aber billig sind.

  18. Werner Titz
    20. Februar 2014, 18:27 | #18

    Erschreckend ist, dass die wirklichen Probleme und Fehler NICHT diskutiert werden können. Ein Boykott der Produkte aus Deutschland ist nur eine kleine Notwehr, weil man für andere Maßnahmen zu machtlos ist. Aber so unklug ist dieses Boykott auch nicht:
    Ich kann mich erinnern dass ich bei meinen zahlreichen Aufenthalten in Griechenland wähend vieler Jahre kaum richtige griechische Produkte findenn konnte, ausser auf den Bauernmärkten. Beim Lidl kam alles aus Deutschland, oft mit einem bestiefelten Kreter als Blickfang. ‚Müller‘ war die vorherrschende Marke bei Milchprodukten. Ich habe schon damals nicht verstanden, warum die Griechen zu keinem Boykott aufriefen um ihre Originalprodukte besser zu vermarkten.

  19. Adrianós
    21. Februar 2014, 10:19 | #19

    Ein Boykott um griechische Waren zu fördern mag schon plausibel sein, jedoch kaum durchzusetzen. Es gab ja schonmal einen von gleicher Stelle ausgerufen im Jahr 2010 der keine Wirkung weder bei Griechen noch Deutschen gezeigt hat. Qualitativ sind die Waren aus Deutschland zwar nicht besser aber dafür günstiger. Und manche können sich schlichtweg kein besseres Essen mehr leisten wie dieser hervorragende Artikel verdeutlicht: Griechenland – jeder in seine Höhle.
    Da ist es den Leuten egal … Hauptsache sie werden satt für wenig Geld. Wie sagt Bertolt Brecht passend: Zuerst kommt das Fressen dann die Moral. Der Aufruf wirkt wie schon gesagt wie ein Hilfeschrei … der wird aber verpuffen.
    Der beste Boykott wäre entweder Wettbewerbsfähiger gegenüber den Deutschen und somit preiswerter zu werden, oder auszutreten und durch Abwertung preiswerter zu werden. Wobei ich den zweiten Weg für die Büchse der Pandora halte, da er unkalkulierbare Risiken enthält, da er beispielsweise eine massive Teuerung der Brennstoffe nach sich ziehen würde die jetzt schon teuer sind.
    Generell nutzen solche Boykotaufrufe nichts, da sie keine Lösung versprechen. Ich würde mir so sehr wünschen, dass sich alle Griechen an einen Tisch setzen und eine Lösung erarbeiten. Und sei sie auch schmerzhaft. Weil bisher sehe ich einfach keine Lösungsansätze!
    Zafiris Tzannatos hat zwar eine gute Analyse geliefert (siehe Griechenland wird 2030 das Niveau von 2009 wiedererreichen), bleibt aber konkrete Lösungsvorschläge schuldig. Ähnlich Tsipras, der nur lamentiert und sich beschwert, aber keine sinnvolle Lösung präsentieren kann.

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