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Archiv für Februar, 2014

Flughafengebühr für Wasserflugzeuge in Griechenland

28. Februar 2014 / Aufrufe: 551 Kommentare ausgeschaltet

Passagiere von Wasserflugzeugen werden in Griechenland fortan mit einer Gebühr in Höhe von 5 Prozent des Flugpreises zu Gunsten des Fiskus zur Kasse gebeten.

Mit einem gemeinsamen Ministerialbeschluss des Ministers für Seefahrt und Ägäis (Miltiadis Varvitsiotis), des stellvertretenden Finanzministers (Christos Staikouras) und des Staatssekretärs für Infrastrukturen, Verkehrswesen und Netze (Michalis Papadopoulos) wurde der zu Gunsten des griechischen Fiskus erhobene Betrag an den Wasserflugplätzen in ganz Griechenland auf 5% des Netto-Beförderungspreises pro Passagier festgesetzt.

Wie der Minister für Seefahrt und Ägäis bekannt gab, wird die „Betriebsgebühr“ von den Passagieren der Wasserflugzeuge, die auf den Wasserlandebahnen abheben oder landen, mit Verantwortung der Ticketverkäufer eingenommen. Von der Entrichtung der Gebühr befreit sind Kinder im Alter von bis zu 5 Jahren, Kranke und deren Begleiter sowie auch Passagiere eines Wasserflugzeugs, das zu einer Notlandung bzw. -wasserung gezwungen ist.

(Quelle: Zougla.gr)

Bürokratie kostet Griechenland jährlich über 10 Mrd Dollar

28. Februar 2014 / Aktualisiert: 28. Februar 2014 / Aufrufe: 951 3 Kommentare

Inflationäre Regulierung und Bürokratie kosten Griechenland laut einem Bericht des Verbands der Industriellen jährlich über 10 Milliarden Dollar.

Laut einem (zum Teil noch Daten des Jahres 2005 enthaltenden) unter anderem dem Minister für Verwaltungsreform, Kyriakos Mitsotakis, und dem Entwicklungsminister Kostis Chatzidakis überreichten Bericht des „Verbands der Industriellen Griechenlands“ (SEB) über das unternehmerische Umfeld übersteigen die jährlichen Kosten der Bürokratie 10 Mrd. Dollar.

Wie in diesem Zusammenhang angeführt wird, befindet bzw. befand Griechenland sich unter den damals 17 Ländern der europäischen Union auf dem letzten Platz, wobei die regulative Belastung im Jahr 2005 sich auf 4,4% des BIP bzw. 10,6 Mrd. Dollar belief.
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Griechenland verscherbelt Immobilien online

27. Februar 2014 / Aufrufe: 698 2 Kommentare

Der Fiskus in Griechenland forciert mittels einer neuen Internet-Plattform für Online-Versteigerungen von Immobilien die Verwertung öffentlichen Vermögens.

Im Rahmen der Verwertung des öffentlichen Vermögens in Griechenland hat die „Gesellschaft für Öffentliche Immobilien“ (ETAD AG – griechisch: Εταιρεία Ακινήτων Δημοσίου – ΕΤΑΔ AE) zum Zweck der Verwertung von ihr verwalteter Immobilien die Plattform für elektronische Ausschreibungen unter www.e-publicrealestate.gr entwickelt.

Diese elektronische Auktions- und Ausschreibungsplattform stellt ein innovatives, parallel jedoch einfaches, zuverlässiges, transparentes und äußerst schnelles Verfahren dar, das zur effizienten Verwertung einer großen Anzahl von Immobilien mit signifikantem Nutzen für die griechische Wirtschaft beitragen kann. An den Versteigerungen können sowohl gewerbliche als auch private Bieter teilnehmen.

(Quelle: zougla.gr)

Bürokratie und Steuer-Paranoia in Griechenland

27. Februar 2014 / Aktualisiert: 24. November 2019 / Aufrufe: 3.418 5 Kommentare

Die Auswüchse der Bürokratie und des Steuerwahns der öffentlichen Verwaltung in Griechenland spotten nach wie vor jeder Beschreibung.

Möglicherweise von der Success-Story des griechischen Premierministers Samaras mitgerissen wollte ein Kaufmann eine neue Filiale eröffnen. Anstatt Möbel und einen PC neu anzuschaffen, kaufte er diese in dem Bemühen, etwas Geld einzusparen, nicht neu, sondern zu einem absolut symbolischen Preis von sich selbst, und stellte dafür gemäß dem Gesetz sogar auch eine eigene Rechnung aus.

Am 01/12/2013 kaufte er also bestimmungsgemäß aus seinem Haushalt einen gebrauchten Schreibtisch, vier Stühle, ein Regal und einen Rechner gegen einen Betrag von 13 €, der mit einer Stempelgebühr von 2,4%, also einer Steuer von 0,31 € belastet wird. Gemäß der Gesetzgebung schuldete er die Stempelgebühr bis zum 20/01/2014 an das zuständige Finanzamt abzuführen. Der in Rede stehende Kaufmann entrichtete akkurat den obigen Betrag am 18/12/2013 und bewahrte natürlich – glücklicherweise – den von der Kasse des Finanzamts erhaltenen Zahlungsbeleg auf.
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Rückgang der Exporte Griechenlands 2013

26. Februar 2014 / Aktualisiert: 18. März 2015 / Aufrufe: 536 Kommentare ausgeschaltet

Die Außenhandelsbilanz Griechenlands für 2013 zeigt zum Teil erhebliche Rückgänge bei Importen, Exporten und Handelsdefizit, bleibt jedoch weiterhin absolut importlastig.

Laut den vorläufigen Daten der Statistikbehörde in Griechenland (ELSTAT) erreichte der Gesamtwert der Importe – Eingänge im Dezember 2013 den Betrag von 3.497,8 Mio. Euro (4.779 Mio. Dollar), gegenüber  3.870,2 Mio. Euro (5.062,3 Mio. Dollar) im selben Monat des Jahres 2012, und präsentierte damit einen Rückgang um 9,6%. Die entsprechende Änderung ohne Mineralölprodukte zeigte einen Rückgang um 301,7 Mio. Euro, also 11,8%.

Der Gesamtwert der Exporte – Ausgänge erreichte im Dezember 2013 den Betrag von 2.099,7 Mio. Euro (2.886,2 Mio. Dollar), gegenüber 2.441,6 Mio. Euro (3.213 Mio. Dollar) im selben Monat des Jahres 2012, und präsentierte einen Rückgang um 14%. Die entsprechende Änderung ohne Mineralölprodukte zeigte einen Rückgang um 47,7 Mio. Euro, also 3,5%.
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Griechenland: Memorandum schadet der Gesundheit

26. Februar 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 645 Kommentare ausgeschaltet

Eine Studie griechischer und britischer Wissenschaftler dokumentiert erneut die fatalen Auswirkungen der Memorandums-Politik in Griechenland auf die Volksgesundheit.

Das Memorandum schadet der Gesundheit der Bürger! Laut einer Studie, die in der wissenschaftlichen Zeitschrift The Lancet publiziert wurde, warnen griechische und britische Soziologen und Experten in Themen der öffentlichen Gesundheit, dass die Rezession, die Austerität und die damit durchgesetzten Einschränkungen zuspitzende Auswirkungen auf den Gesundheitssektor in Griechenland haben.

Die Wissenschaftler der Universitäten von Oxford und Cambridge sowie auch der Londoner Schule für Gesundheit und Tropenmedizin führen als charakteristische Folgen der Krise das zunehmende Unvermögen der Patienten, Zugang zu den Gesundheitsleistungen und den benötigten Medikamenten zu erlangen, die große Zunahme der Fälle von Infektionskrankheiten und die allgemeine Verschlimmerung der psychisch-geistigen Gesundheit des griechischen Volks an.
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Griechenland: Rückfall in die Epoche der Militärjunta

25. Februar 2014 / Aufrufe: 965 2 Kommentare

In dem Versuch, den Einzug griechischer Nationalsozialisten in das Europa-Parlament zu verhindern, führt die Regierung Samaras Griechenland in die Epoche der Junta zurück.

Die Begründung der Richter(innen), welche die Anklage aller Abgeordneten der rechtsradikalen Chrysi Avgi verlangen, stützt sich auf die nazistische Praxis und Ideologie der Organisation. Es handelt sich um einen absolut einmaligen Zug der Richter, die extreme politische Ideen kriminalisieren. Offensichtlich haben wir uns bereits von der Rechtsgrundlage entfernt, dass keine Gesinnung, sondern nur die Handlungen verfolgt werden.

(Zu letzterem sei angemerkt, dass natürlich in allen Tonlagen beteuert wird, mit der Verfolgung der Funktionäre der Chrysi Avgi nicht etwa eine politische Ideologie kriminalisieren zu wollen, sondern die Justiz ausschließlich Tatbestände des gemeinen Strafrechts verfolge … .)
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Griechenland: Es gibt kein Gesundheitssystem mehr!

24. Februar 2014 / Aktualisiert: 11. August 2020 / Aufrufe: 4.284 3 Kommentare

Fast jeder dritte Bürger in Griechenland hat keine Krankenversicherung mehr und ist von dem öffentlichen Gesundheitssystem ausgeschlossen.

Laut den Daten, welche die Ärzte der Welt an die Öffentlichkeit gaben, erreichte Ende 2013 der Anteil der Bürger in Griechenland, die nicht krankenversichert sind, 28% und präsentierte damit einen steilen Anstieg.

In Spanien haben schätzungsweise 16% der Bevölkerung keinen Zugang zu Medikamenten und in Frankreich ungefähr 200.000 Personen kein Anrecht auf medizinische Versorgung, während sogar auch im wohlhabenden Deutschland die Gesundheit nicht versicherter Schwangerer und Kinder wegen ihres eingeschränkten Zugangs zum öffentlichen Gesundheitssystem gefährdet ist.
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Deutschland hat die Griechenland-Rettung vergeigt

23. Februar 2014 / Aufrufe: 1.319 3 Kommentare

Laut George Soros kann der Euro nur gerettet werden, indem Berlin entweder seine Europa-Politik ändert oder aus der Währungsunion ausscheidet.

Der bekannte US-amerikanische Großinvestor George Soros zeigt sich sehr kritisch gegenüber Deutschland und der von Bundeskanzlerin Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble in der Eurozone ausgeübten Politik.

Soros vertritt, die Deutschen und Schäuble haben die Rettung Griechenlands vergeigt„, und betont, dass, sofern sich die Europa-Politik Berlins nicht ändert, der Euro nur gerettet werden kann, wenn Deutschland aus der Währungsunion ausscheidet.
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Griechenland: An die Märkte, Pleitiers!

23. Februar 2014 / Aufrufe: 942 2 Kommentare

Wirtschaftsprofessor Yanis Varoufakis vertritt, Berlin strebe an, die Finanzierung der nicht tragfähigen Verschuldung Griechenlands auf die Kapitalmärkte abzuwälzen.

Der Plan Berlins für das Griechenland der kommenden Jahre hat sich inzwischen gefestigt. Was er enthält? Lassen wir uns damit beginnen, was er nicht enthält:

  1. Er enthält nicht den Schnitt, der den griechischen Staat aus der diachronischen Situation des Bankrotts (sprich dem Unvermögen, selbst nach einer mutigen Prolongierung nebst Senkung des Zinssatzes um einen halben bis ganzen Prozentpunkt langfristig seine Schulden zu bedienen) herausbringen könnte.
  2. Er enthält keinerlei Vorsehung für eine gemeinsame Eurozonen-Verschuldung (z. B. Euro-Bonds).
  3. Er enthält keinen neuen Kredit, der die zukünftigen Finanzierungsbedürfnisse Griechenlands abdeckt, abgesehen von den höchstens 20 Mrd. Euro, die den Zweck haben werden, die „Misserfolge“ des Memorandums 2 zu decken.
  4. Er enthält keinerlei über den Nationalen Strategischen Rahmenplan (NSRP) hinausgehende signifikante Stützung der Investitionen.
  5. Er enthält nichts auf dem Bankensektor, was das griechische Banksystem überlebensfähig macht oder die nationale Verschuldung von einem Teil der 50 Mrd. Euro entlastet, die sich der griechische Fiskus zu Gunsten der Banken aufgelastet hat.


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