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Archiv für Januar, 2014

Griechenland: Troika ist außer Kontrolle und illegal

7. Januar 2014 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 4.185 3 Kommentare

Im Vorfeld seines Besuchs in Griechenland erklärte EU-Parlamentarier Liem Hoang Ngoc, die Troika unterliege keinerlei Kontrolle und sei illegal.

Die „Werke und die Taten“ der Troika in Griechenland werden die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaftsthemen des Europa-Parlaments untersuchen, die in dieser Woche in Athen eintreffen werden. „Die Völker und die gewählten Vertreter haben die Pflicht, sich zu widersetzen. Die Troika muss aufgelöst werden. Die repräsentative Demokratie muss in Europa wiederhergestellt werden„, meint der französische Europa-Parlamentarier Liem Hoang Ngoc. In seinem Gepäck hat er auch die Überlegung, dass „die Troika die extremste Äußerung des demokratischen Rückschritts in Europa ist„.

Die beiden die Untersuchung leitenden Europa-Abgeordneten sind Othmar Karas (ELK, Österreich) und Liem Hoang Ngoc (Sozialisten und Demokraten, Frankreich), die alle Länder besuchen werden, die sich unter dem Status eines Memorandums befinden. Am Montag werden sie nach Lissabon reisen und am Mittwoch (08 Januar 2014) in Athen eintreffen, während ihr Programm auch die Stationen am 10 – 11 Januar in Zypern und am 16 – 17 Januar in Irland umfasst.
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Hintergründe der Rüstungs-Schmiergeldaffäre in Griechenland

6. Januar 2014 / Aufrufe: 2.059 2 Kommentare

Der ehemalige Funktionär Antonis Kantas des Verteidigungsministeriums in Griechenland ist im Vergleich zu dem Eisberg der Korruption im Rüstungswesen nur ein Eiswürfelchen.

Enthüllungen über Personen und Dinge, die vielen bekannt waren, aber bisher niemand eingestand? Hexenjagd oder selektive Konzentration auf bestimmte Personen, damit gewisse andere von dem Staub der Nachrichten verdeckt werden?

Wie auch immer, die Enthüllungen des ehemaligen (anfänglich stellvertretenden) Direktors für Rüstung im griechischen Verteidigungsministerium, Antonis Kantas, über die „Rüstungsparty“ zu den Tagen des Akis Tsochatzopoulos sind nicht mehr als nur ein Quäntchen von all dem, was geschah. Und hauptsächlich ein Quäntchen, das besonderer Vorsicht bedarf, zumal die Informationen von einem (inzwischen) erwiesenermaßen Bestochenen (und somit Kriminellen) kommen, der freimütig jeden „verpfeift“, um seine eigene Lage zu entlasten.
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Märchen des Gesundheitsministers in Griechenland

5. Januar 2014 / Aufrufe: 819 Kommentare ausgeschaltet

Gesundheitsminister Adonis Georgiadis in Griechenland lässt geflissentlich unter den Tisch fallen, dass die neue Rezeptgebühr viele Patienten erheblich belastet.

Was sind 1 Euro vor der Ewigkeit, der Rettung des Vaterlandes, dem Gang an die Märkte, dem Herauskommen aus dem Memorandum? Die Antwort ist simpel. Es geht um das neue Märchen des griechischen Gesundheitsministers Adonis Georgiadis, das sich in das bekannte kommunikative Geschwätz der Regierung einreiht.

In den kommenden Tagen wird jeder Versicherte des „Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen“ (EOPYY), der sich zur Apotheke begibt um seine Medikamente zu holen, für jedes Rezept 1 Euro bezahlen. Der 1 Euro geht an den EOPYY und die Apotheker werden zu Kassierern gemacht, da sie die neue Abzocke an den Träger abzuführen haben. Der Betrag erscheint natürlich vernachlässigbar, und dies ist die Ansicht der Regierung und des Gesundheitsministers. Ist es jedoch so? Und ist es tatsächlich nur 1 Euro? Gemäß der beständigen kommunikativen Taktik der Regierung natürlich nicht …
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Tabakfabrik Karelia in Griechenland erzielt Export-Rekord

5. Januar 2014 / Aufrufe: 5.172 3 Kommentare

Die Tabakfabrik Karelia in Griechenland erzielte 2013 einen historischen Umsatzrekord und zahlte ihren Beschäftigten Prämien und Zulagen in Höhe von 2,5 Millionen Euro.

Wie der geschäftsführende Vorstand der griechischen Tabakfabrik „Karelia AG„, Andreas Karelias, bei der betriebsinternen Neujahrsfeier anmerkte, verlief für das Unternehmen das Jahr 2013 außerordentlich erfolgreich und „unsere Firma schaffte es ein weiteres Mal, sich selbst zu übertreffen„.

Laut Herrn Karelias steigerte das Unternehmen 2013 seine Verkäufe um insgesamt 8% auf 16,8 Mrd. Zigaretten, wovon 14,6 Mrd. in das Ausland verkauft wurden, und verzeichnete damit einen historischen Umsatz-Rekord.
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Wer in Griechenland kein Geld mehr hat, muss sterben!

4. Januar 2014 / Aufrufe: 2.456 3 Kommentare

In Griechenland verstarb ein 66-jähriger Arbeitsloser, nachdem die Krankenhäuser sich geweigert hatten, ihn ohne Bezahlung aufzunehmen.

Ein krebskranker 66-jähriger arbeitsloser Berufskraftfahrer ohne Sozialversicherung musste sterben, da sich laut der Sozialpraxis Ellinikou (Metropolitan Community Clinic at Helliniko) die Krankenhäuser weigerten, den Mann ohne Bezahlung aufzunehmen.

In einer Bekanntmachung führt das Zentrum an, bereits Anfang September 2013 Alarm geschlagen und das Gesundheitsministerium über 10 nicht sozialversicherte Personen – zu denen auch der verstorbene 66-Jährige zählte – informiert zu haben, die in Lebensgefahr schweben, da sie sich ohne Übernahme der Kosten nicht in den Krankenhäusern behandeln lassen können, „jedoch haben wir bis heute (03 Januar 2014) keinerlei Antwort erhalten„.
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Krauss-Maffei-Vertreter in Griechenland wegen Korruption in U-Haft

4. Januar 2014 / Aktualisiert: 05. Januar 2014 / Aufrufe: 1.290 Kommentare ausgeschaltet

In Zusammenhang mit den Schmiergeldzahlungen der deutschen Rüstungsindustrie in Griechenland wurde ein ehemaliger Vertreter der Krauss-Maffei Wegmann inhaftiert.

Der ehemalige Vertreter der deutschen Krauss-Maffei Wegmann in Griechenland, Dimitris Papachristos, der beschuldigt wird, in die Korruptions-Affäre in Zusammenhang mit den griechischen Rüstungsprogrammen verstrickt zu sein, wurde nach seiner mehrere Stunden dauernden Aussage vor dem Untersuchungsrichter für Korruptionsfälle, Spyros Georgoulias, in Untersuchungshaft genommen.

Der 78-jährige Angeklagte wurde von dem ebenfalls vorläufig inhaftierten ehemaligen Generaldirektor für Rüstung des griechischen Verteidigungsministeriums, Antonis Kantas, als eine der Personen benannt, die Schmiergelder „verteilten“.
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Neue Krankenhausgebühr und Rezeptgebühr in Griechenland

4. Januar 2014 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 1.246 Kommentare ausgeschaltet

Das Jahr 2014 bringt für die gesetzlich Versicherten in Griechenland sowohl eine neue Krankenhausgebühr als auch eine Rezeptgebühr.

Das Jahr 2014 scheint in Griechenland für den Bereich der Gesundheit ein Meilenstein zu sein, da tiefgreifende Änderungen im Gesundheitswesen des Landes kommen, die sich bereits ab dem ersten Tag auf das Portmonee der Versicherten auswirken werden!

Zur selben Stunde behaupten jedoch die Technokraten des Gesundheitsministeriums, es werde der Party Einhalt geboten, die so viele Jahre in öffentlichen und privaten Krankenhäusern, in Diagnosezentren und beim EOPYY stattfand, da fortan die Dienststellen des Ministeriums über elektronische „Werkzeuge“ verfügen, die ihm zu sehen gestatten, „wer den Finger in den Honigtopf steckt und den neuen Träger exzessiv belastet„, sei es mittels dirigierter Verschreibung von Medikamenten oder mittels ungerechtfertigter Magnet- oder Axialtomographien oder anderer sündhaft teurer Untersuchungen.
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Fristen für Steuererklärungen 2014 in Griechenland

3. Januar 2014 / Aufrufe: 1.065 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland gab die Abgabefristen für die Steuererklärungen des Jahres 2014 bekannt.

Das griechische Finanzministerium gab die Fristen für die Abgabe der Steuererklärungen des Jahres 2014 bekannt. Alle nachstehend aufgeführten Erklärungen sind im Regelfall ausschließlich „elektronisch“ (sprich per Internet) einzureichen.

Mit der Einkommensteuererklärung (E1) 2014 sind die Einkommen des Jahres 2013 zu deklarieren, während die Immobiliendeklaration (E9) 2014 sich auf den Status am 01 Januar 2014 bezieht.
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Kürzungen der Richter-Gehälter in Griechenland verfassungswidrig

3. Januar 2014 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.306 5 Kommentare

Ein Besoldungsgericht in Griechenland befand die mit Memorandum 2 rückwirkend ab August 2012 durchgesetzten Kürzungen der Gehälter der Richter für verfassungswidrig.

Eine „Bombe“ für die staatlichen Kassen in Griechenland stellt der provokante Beschluss dar, den das Besoldungsgericht erließ, das einerseits die Gehaltskürzungen bei den Richtern für verfassungswidrig befand und ihnen andererseits auch einen Steuerfreibetrag bei ihren Bezügen zuspricht, wie es auch bei den Abgeordneten der Fall ist.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass ein sogenannte „Besoldungsgericht“ sich aus 3 Richtern, 3 Hochschul-Professoren und 3 Rechtsanwälten zusammensetzt, also Richter praktisch selbst über ihre eigenen Bezüge beschließen.
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Kommunalbeamter in Griechenland soll 150000 Euro erstatten

2. Januar 2014 / Aktualisiert: 01. Februar 2014 / Aufrufe: 425 Kommentare ausgeschaltet

Ein ehemaliger Bediensteter der Kommunalpolizei der Stadt Patras in Griechenland hat wegen Zeugnisbetrugs rund 150000 Euro an den Fiskus zurückzuzahlen.

Ein Bediensteter der (ehemaligen) Kommunalpolizei der Stadt Patras ist aufgefordert, einen Betrag von rund 150.000 Euro an den Fiskus zu erstatten, weil er sich vor ungefähr 10 Jahren seine Einstellung unter Vorlage eines gefälschten Zeugnisses erschlichen hatte.

Informationen zufolge stellte sich nach einer Überprüfung heraus, dass der – im Rahmen der im Sommer 2013 verfügten globalen Abschaffung der Kommunalpolizei inzwischen in den sogenannten „Bereitschafts-Status“ versetzte Bedienstete – eingestellt worden war, indem er ein gefälschtes Zeugnis vorgelegt hatte!

Auf Basis des Gesetzes bedeutet dies abgesehen von der Widerrufung seiner Einstellung, dass der Bedienstete alle seit seiner Einstellung bis heute erhaltenen Gehälter, Zulagen und sonstigen Bezüge zurückzahlen muss, deren Betrag sich gemäß den selben Informationen auf über 150.000 Euro summiert.

(Quelle: dete.gr)