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Archiv für Januar, 2014

Griechenland schönt Überschuss durch Zahlungsverschleppung

12. Januar 2014 / Aufrufe: 2.258 2 Kommentare

Der Fiskus in Griechenland begleicht seine Schulden an den Privaten Sektor nicht, damit der imaginäre primäre Haushaltsüberschuss aufgebläht wird.

Trotz der erfolgten Zahlungen zur Begleichung zum Teil seit Jahren fälliger Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus an den privaten Sektor tangieren die Inlandsschulden des griechischen Fiskus den Betrag von 6 Mrd. Euro, weil die öffentlichen Träger ihre Zahlungen hinauszögern, damit der primäre Haushaltsüberschuss höher erscheint.

Wie die Zeitung „Naftemporiki“ schreibt, weitet diese Taktik, die eine erneute Aufblähung der fälligen Verbindlichkeiten des Staates an Privatleute, Lieferanten und Steuerzahler herbeiführt, die Finanzierungslücke des neuen Jahres 2014 aus (sofern natürlich das Finanzministerium überhaupt beabsichtigt, seine Schulden zu begleichen), während parallel die nebulöse Landschaft in der volkswirtschaftlichen Verwaltung weiter aufrecht erhalten wird.
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Deutsche Rüstungsfirmen schmierten auch nach 2005 in Griechenland

12. Januar 2014 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 970 1 Kommentar

Laut dem ehemaligen Rheinmetall-Vertreter Panos Evstathiou sollen in Griechenland auch nach 2005 Schmiergelder für Rüstungsprogramme gezahlt worden sein.

Eine neue „Bombe“ in dem Skandal um die Schmiergeldzahlungen bei Rüstungsprojekten in Griechenland ließ der heute 83-jährige Panos (Panagiotis) Evstatiou „hochgehen“, der äußerte, auch nach 2005 Schmiergelder gezahlt zu haben.

Der zuständige Untersuchungsrichter für Korruptionsfälle, Gavriil Mallis, der die Sache der Rüstungsprogramme handhabt, lud derweilen auch Irini Evstathiou, sprich die Gattin des ehemaligen Vertreters des deutschen Rüstungsunternehmens STN Atlas Elektronik GmbH bzw. Rheinmetall Defence Electronics GmbH, zur Aussage vor. Die Beschuldigungen gegen die 70-Jährige beziehen sich auf die Straftaten der Bestechung und der Legalisierung von Einnahmen aus einer illegalen Tätigkeit, da sie gemeinsame Bankkonten mit ihrem Gatten unterhielt.
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Online-Identifizierung für Auslandsrentner Griechenlands

11. Januar 2014 / Aufrufe: 810 Kommentare ausgeschaltet

Im Ausland ansässige Rentner des Versicherungsträgers IKA in Griechenland können ihre Daten mittels einer Online-Anwendung per Internet aktualisieren.

Die im Ausland ansässigen Rentner des gesetzlichen Versicherungsträgers für Arbeitnehmer (IKA-ETAM) und der Einheits-Zusatzkasse (ETEA bzw. vormals ETEAM) können ihre Daten mittels einer Online-Anwendung verifizieren, die eigens zu diesem Zweck geschaffen wurde.

Mittels der sogenannten Identifizierungs-Anwendung haben im Ausland ansässige Versicherte die Möglichkeit, eventuell unvollständige Angaben wie Sozialversicherungsnummer (AMKA), Steuernummer (AFM) und sonstige Daten eingeben, die für die vollständige Aktualisierung ihres Rentenkontos erforderlich sind.
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Griechenlands Exporte nach Deutschland sinken

11. Januar 2014 / Aufrufe: 1.627 Kommentare ausgeschaltet

Das deutsche Bundesamts für Statistik verzeichnet einen Anstieg der deutschen Exporte nach Griechenland und einen Rückgang der griechischen Exporte nach Deutschland.

Auf Basis neuerer Daten des Statistischen Bundesamts ging die Summe der deutschen Exporte in den ersten 11 Monaten des Jahres 2013 im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2012 um 0,5% zurück.

Wenn auch mit zwei spürbaren Änderungen, die mit der wirtschaftlichen Krise in Griechenland in Zusammenhang stehen, bleibt die deutsch-griechische Außenhandelsbilanz für Deutschland jedoch weiterhin positiv. In den letzten Monat steigen die die deutschen Exporte nach Griechenland sogar wieder an, während die griechischen Exporte trotz der positiven Entwicklung speziell bei Agrarprodukten insgesamt sinken.
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Griechenland hebt Rauchverbot in Krankenhäusern auf

10. Januar 2014 / Aktualisiert: 25. März 2015 / Aufrufe: 1.582 5 Kommentare

Nach der Substituierung der Krankenhausgebühr in Griechenland durch eine Sonderabgabe auf Tabakprodukte soll speziell auch in Krankenhäusern wieder geraucht werden dürfen.

Auf gemeinsamen Beschluss der Minister für Finanzen und Gesundheit sind die Schilder zu entfernen, die das Rauchen in öffentlichen Räumlichkeiten verbieten und folglich dem Gesundheitssystem Mittel entziehen.

Aufhebung des Rauchverbots in Krankenhäusern in Griechenland
Mittels Entfernung oder provisorischer Löschung verlieren zu Gunsten des Gesundheitswesens die allmächtigen Rauchverbots-Schilder ihre Wirkung!


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Griechenland: Grexit ist nicht vom Tisch

10. Januar 2014 / Aktualisiert: 24. April 2016 / Aufrufe: 3.497 3 Kommentare

Laut dem ehemaligen Premierminister Kostas Simitis ist ein Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion nach wie vor nicht vom Tisch.

In einem Artikel in der Zeitung „Vima tis Kyriakis“ bringt der ehemalige Premierminister Kostas Simitis Befürchtungen zum Ausdruck, wegen der nicht tragfähigen öffentlichen Verschuldung könnte verlangt werden, dass Griechenland aus dem Euro ausscheidet.

In Deutschland, Österreich, Holland, aber auch anderen Ländern hält ein großer Teil der Bevölkerung den Beistand an Griechenland für übertrieben. Sie verlangen das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone. Das Szenarium der Iphigenie, Griechenland zu opfern, damit die Eurozone wieder in einen ‚günstigen Wind‘ kommt, bleibt möglich. Speziell, weil die griechische Verschuldung nicht tragfähig ist und sich nicht – wie als Ziel vorgegeben – auf 124% des BIP im Jahr 2020 beschränken wird„, führt der ehemalige Premierminister in seinem Artikel an.
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Griechenland: das erste Memorandum war falsch!

9. Januar 2014 / Aufrufe: 1.831 Kommentare ausgeschaltet

Finanzminister Stournaras bringt gegenüber dem Wirtschaftsausschuss des EU-Parlaments zum Ausdruck, das erste Memorandum für Griechenland sei falsch gewesen.

Finanzminister Giannis Stournaras schickte am vergangenen Sonntag (05 Januar 2014) an den Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments Antworten auf neun Fragen über die Aktivitäten der Troika und das Programm der Finanzierungshilfe. Die Antworten des Fragebogens, der zur Unterstützung des Berichts des Ausschusses über die Rolle der Troika in Ländern der Eurozone dient, die finanzielle Hilfe erhalten erhaben, wurden parallel auch an das griechische Parlament weitergeleitet. In seinem Schreiben an den Wirtschaftsausschuss charakterisiert Herr Stournaras die Kooperation mit der Troika als „im Allgemeinen effizient, ohne dass natürlich teilweise nicht die Meinungsverschiedenheiten und unterschiedlichen Tangierungen bei einer Reihe von Themen gefehlt haben, wie es in einem Verhandlungsprozess logisch ist„.

Auf die Frage nach den Resultaten des Programms antwortend betont Giannis Stournaras, nach vier Jahren der Reformen sei die Angleichung der griechischen Wirtschaft imposant, gleich welches Kriterium auch immer angelegt werde. Er unterstreicht jedoch auch, dass diese bemerkenswerte Angleichung von signifikanten gesellschaftswirtschaftlichen Kosten begleitet wurde, wobei er sich auch auf die Fehler des ersten Memorandums und die Schwächen der Eurozone in der Bewältigung von Wirtschaftskrisen bezog.
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Genesungsbrief an Angela Merkel

8. Januar 2014 / Aufrufe: 1.622 Kommentare ausgeschaltet

Ein vermutlich aus dem Süden Europas abgesandter Brief hat in Berlin Nervosität und viele Fragen hervorgerufen.

Nervosität und viele Fragen hat in Berlin ein Brief hervorgerufen, der am Dienstagmorgen (07 Januar 2014) im Kanzleramt per Kurier mit der Kennzeichnung „Gebühr zahlt der Empfänger“ eintraf und von dem angenommen wird, dass er von einem verzweifelten Memorandums-Fan aus einem Land des Südens geschickt wurde, höchstwahrscheinlich von einem Minister oder einem die öffentliche Meinung gestaltenden Journalisten.

In seiner Aufregung vergaß der Regierungssprecher den Brief auf der Theke des griechischen Lieblings-Gastwirts der deutschen Kanzlerin, als er ihr eine Portion ihrer geliebten „Keftedakia“ (Hackfleischbällchen) zum Mitnehmen kaufen gegangen war, weil sie selbst auf Anraten der Ärzte das Bett hütet. Danach war es natürlich, dass der Brief auch an die Presse durchsickerte:
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Griechenland nimmt Krankenhausgebühr zurück

8. Januar 2014 / Aufrufe: 736 Kommentare ausgeschaltet

Die neue Krankenhausgebühr in Griechenland wurde eine Woche nach ihrer Einführung zurückgenommen und stattdessen eine Sonderabgabe auf Tabakprodukte beschlossen.

Die am 01 Januar 2014 in Kraft getretene Erhebung einer Krankenhausgebühr in Höhe von 25 Euro von den Versicherten des EOPYY wurde mit einem am Dienstagabend (07 Januar 2014) ergangenen Runderlass des Gesundheitsministers Adonis Georgiadis zurückgenommen.

Parallel wurde als gleichwertige Maßnahme die Erhöhung der Preise aller Tabakprodukte um 5 Cent als „Steuer zu Gunsten des Nationalen Gesundheitssystems (ESY)“ beschlossen.
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Siemens mischt wieder bei Ausschreibungen in Griechenland mit

8. Januar 2014 / Aktualisiert: 26. Oktober 2014 / Aufrufe: 898 1 Kommentar

Nach der Erzielung des gütlichen Vergleichs mit dem Staat in Griechenland macht Siemens ihr Auftreten bei großen öffentlichen Ausschreibungen wieder sichtbar.

Wie in einem Artikel der Sonntagsausgabe der „Eleftherotypia“ berichtet wird, nahm Siemens nach der anfänglichen Interessenbekundung für den Aufkauf der ehemaligen Technischen Basis (sprich Ausbesserungswerke / Bahnbetriebswerke) der Griechischen Eisenbahn (OSE) bzw. der heutigen „Griechischen Gesellschaft für Wartung von Eisenbahn-Rollmaterial“ (EESSTY) auch die Ausschreibungsunterlagen über die Lieferung 25 neuer Straßenbahn-Züge (Tram) in Empfang.

Das Bemerkenswerte ist, dass Siemens sich bei den beiden obigen Ausschreibungen mit der französischen Alstam „prügelt“. Für die Lieferung der 25 Tram-Züge mit einem Etat von 66,2 Mio. Euro (ohne MwSt.) sind die verbindlichen Angebote bis zum 10 Februar 2014 einzureichen, während für die ehemalige technische Basis der OSE (EESSTY) der Zuschlag im zweiten Halbjahr 2014 erwartet wird.
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