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Archiv für Januar, 2014

Kein Europäer verlor einen einzigen Cent für Griechenland

26. Januar 2014 / Aufrufe: 1.836 10 Kommentare

Hannes Swoboda widerspricht dem im Ausland geschürten Mythos über die angebliche finanzielle Belastung der europäischen Bürger für die Rettung Griechenlands.

Kein Bürger Europas verlor auch nur einen einzigen Cent bei der Hilfe für Griechenland„, unterstrich der Vorsitzender der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, Hannes Swoboda, und gab damit seine Antwort auf den im Ausland kultivierten „Mythos“, die Bürger der Eurozone werden finanziell belastet, damit Griechenland aus der Krise hinaus kommt.

In einem Vortrag bei der Veranstaltung für einen Neubeginn in Europa, welche die Europäischen Sozialisten und Demokraten in Thessaloniki organisierten, antwortete Hannes Swoboda auch all jenen, die ihm eine Griechenland begünstigende Haltung anlasten. „Ich bin nicht begünstigend, ich bin gerecht„, meinte er und erklärte, das Land viele Male besucht und die erfolgten Schritte festgestellt zu haben.
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Die Klone der Deutschen in Griechenland

26. Januar 2014 / Aktualisiert: 17. Februar 2017 / Aufrufe: 1.344 6 Kommentare

Laut Panagiotis Apostolou wird das griechische Volk verhindern, den Ausverkauf Griechenlands fortzusetzen und seine Bürger als logistische Zahlen zu behandeln.

Es sind inzwischen dreieinhalb Jahre seit dem „Schicksalstag“ vergangen, an dem der politische Zerstörer, Giorgos Papandreou, unser Vaterland in die Fesseln der Memorandums legte und danach auch andere eidbrüchige Premierminister (Papadimos und Samaras) es mittels auch der nächsten vernichtenden Memoranden zur Geisel der krankhaften Pläne der internationalen Märkte, des IWF und der neoliberalen Merkel machten.

Mittäter und Mitschuldige in einem ausgeklügelten kriminellen Plan, mit dem drastisch die Löhne und Renten der sich für einen Tagelohn abrackernden rechtschaffenen Bürger dieses Landes beschnitten wurden. Zahllose Kleinunternehmen schlossen. Die Arbeitslosigkeit galoppiert in unermesslichen und unkontrollierbaren Höhen, hauptsächlich bei den jungen Leuten, die Obdachlosen vervielfältigen sich kontinuierlich und leben von den öffentlichen Tafeln, Menschen, die von dem einen auf den anderen Tag von biederen Leuten zu zerlumpten herumstreichenden Bürgern wurden.
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Warum die Troika nicht will, dass Griechenland an die Märkte geht

25. Januar 2014 / Aufrufe: 1.032 Kommentare ausgeschaltet

Die Gläubiger befürchten, die absolute Kontrolle über Griechenland zu verlieren, falls es an die internationalen Finanzmärkte gehen sollte.

Der tatsächliche Grund, warum die Gläubiger Griechenlands einen Gang des Landes an die internationalen Finanzmärkte nicht wollen, besteht darin, dass sie die absolute Kontrolle verlieren könnten, die sie derzeit über Griechenland ausüben.

Der Betrag ist lächerlich. Wenn wir nicht an die Märkte gehen, sind daran nicht die hohen Kosten des Geldes schuld, sondern die Tatsache, dass unsere Gläubiger es nicht wollen!„, kommentierte ein Funktionär des Wirtschaftsstabs der griechischen Regierung die Information, Brüssel widersetze sich der Perspektive einer frühzeitigen Anleihen-Emission Griechenlands.
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Das deutsche Rätsel

25. Januar 2014 / Aufrufe: 3.452 4 Kommentare

Das Bismarcksche Wachstumsmodell kann für Deutschland nur so lange funktionieren wie Länder wie Griechenland es nicht schaffen, wie Deutschland zu werden.

Als der Tsunami, der das nordöstliche Japan heimsuchte, den Atommeiler in Fukushima zerstörte und die japanische Industrie für viele Monate in die Knie zwang, traf die deutsche Kanzlerin in kurzen Verfahren einen mutigen Beschluss: Die deutsche Regierung würde nicht nur die Pläne für den Ausbau der Atomkraftwerke ad acta legen, sondern zusätzlich alle existierenden Atommeiler im ganzen Land schließen. Obwohl dieser Beschluss von der Partei der Grünen begrüßt wurde, traf er voll die Pläne zur Reduzierung der Emission von Kohlendioxid (und anderen Abgasen, die das Treibhaus-Phänomen verursachen) und erhöhte parallel die Energiekosten.

Unter anderem waren die Resultate der Abschaffung der Atomkraftwerke zwei: Erstens stiegen langfristig die Energiekosten (in einem Maß, dass die energieintensive deutsche Industrie heute die Energie doppelt so hoch wie die französische Konkurrenz bezahlt). Zweitens gingen die Pläne für die Reduzierung des Ausstoßes umweltschädlicher Emissionen den Bach hinunter, da Deutschland gezwungen ist, die Atommeiler durch neue umweltverschmutzende Kraftwerke zu ersetzen, die Kohle oder Erdgas verbrennen (das zwar weniger Schadstoffe erzeugt, jedoch die Abhängigkeit Berlins von Herrn Putin steigert).
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Griechenland: Beerdigung in einem schwarzen Sack

24. Januar 2014 / Aufrufe: 1.056 Kommentare ausgeschaltet

An AIDS verstorbene Personen sind in Griechenland in schwarzen Säcken zu bestatten!

Von außerordentlichem Interesse war die Tagung mit dem Thema „Die Rolle des Parlaments in der Bewältigung von HIV/AIDS„, die am 20 Januar 2014 der Verband der HIV-Positiven Griechenlands „Positive Stimme“ in einem zentral gelegenen Hotel in Athen durchführte.

Protagon hatte bei der Tagung seinen Ehrenauftritt in der Rolle des Moderators der Diskussion zwischen den Abgeordneten Vasilis Kikilias (Nea Dimokratia – ND), Vasiliki Katrivanou (SYRIZA), Kostas Triantafyllos (PASOK), Panagiotis Melas (Unabhängige Hellenen – ANEL), Katerina Markou (Demokratische Linke – DIMAR), Liana Kanelli (Kommunistische Partei Griechenlands – KKE) und dem unabhängigen Abgeordneten Odysseas Voudouris, in welche Diskussion sich ebenfalls der parlamentarische Sprecher der SYRIZA, aber vorher auch die Abgeordnete der Partei, Zoi Konstantopoulou, einschalteten.
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Die Lüge über Vorteile der Trans Adriatic Pipeline für Griechenland

24. Januar 2014 / Aktualisiert: 20. März 2016 / Aufrufe: 3.085 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Spitzenfunktionär der J&P AVAX ergeben sich aus dem Bau der Gasleitung Trans Adriatic Pipeline für Griechenland mehr Nachteile als Vorteile.

Der große TAP-Betrug wurde aufgedeckt: griechische Firmen bleiben außerhalb des Projekts! Mit seinen Enthüllungen auf einem Energie-Kongress ließ ein hoher Funktionär der J&P AVAX eine „Megatonnen-Bombe“ hochgehen, die das Szenarium des Aufsteigens Griechenlands zu einem Energie-Player demontiert und die Vorteile annulliert, die das Land aus dem Verkauf der DESFA (= „Verwalter des nationalen Erdgassystems„) und der Aktivierung der Vereinbarung über den Bau der Trans Adriatic Pipeline (TAP) als Transferleitung für das aserbaidschanische Erdgas nach Europa haben würde.

Das Großprojekt, für das sogar auch der griechische Premierminister nach Aserbaidschan reiste, wird nicht nur keinen Mehrwert für Griechenland, sondern auch politische und diplomatische Probleme schaffen. Es ist anzumerken wert, dass in der Vereinbarung nicht einmal die typischen Kompensationsleistungen vorgesehen sind, wie beispielsweise ermäßigte Preise in den Durchgangsgebieten als Ausgleich für die lokale Umweltbelastung.
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Bekommen die Uniformträger in Griechenland ihr Geld zurück?

23. Januar 2014 / Aufrufe: 436 Kommentare ausgeschaltet

Die Regierung in Griechenland erklärt sich bereits, den sogenannten Uniformträgern die laut dem Verwaltungsgerichtshof verfassungswidrig gekürzten Bezüge zu erstatten.

Laut einem engen Mitarbeiter zeigt die griechische Regierung sich bereit, den Uniformträgern die Gelder aus den Kürzungen zu erstatten, die sie erlitten und von dem Obersten Verwaltungsgerichtshof (StE) für verfassungswidrig befunden wurden.

Wie ein Mitarbeiter des Premierministers Antonis Samaras gegenüber dem TV-Sender MEGA äußerte, besteht bisher auch kein Thema zur Auffindung gleichwertiger Maßnahmen, da der in Rede stehende Betrag als solcher von der Regierung aus dem primären Haushaltsüberschuss bestritten werden kann.
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Deutsche und Russen trieben Rüstungs-Schmiergelder in Griechenland hoch

23. Januar 2014 / Aktualisiert: 17. Juli 2018 / Aufrufe: 1.156 Kommentare ausgeschaltet

Ein vormals auf dem Rüstungssektor tätiger Unternehmer enthüllt Details über die Korruptions-Maschinerie im Verteidigungsministerium in Griechenland.

Die dunkle Welt der Schmiergelder, so wie er sie selbst erlebte, die Orgie der Verschwendung, die im Verteidigungsministerium bzw. „Ministerium für Nationale Verteidigung“ (YPETHA) mit der Rüstungsprogrammen stattfand, und die Existenz einer formlosen Schmiergeld-Preisliste“ enthüllt gegenüber Realnews ein ehemaliger „Dealer“, der in der Periode 1995 – 2004 im YPETHA ein- und ausging.

Obwohl der in Rede stehende Unternehmer inzwischen seit zehn Jahren im Ausland lebt und seinen Berufsgegenstand völlig gewechselt hat, fürchtet er weiterhin „die Waffen-Mafia“, wie er sie nennt, und wünscht deswegen anonym zu bleiben.
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Die Monumente Griechenlands sind nicht verkäuflich

22. Januar 2014 / Aktualisiert: 25. Januar 2014 / Aufrufe: 371 Kommentare ausgeschaltet

Der Verband der Archäologen in Griechenland betont, die Altertümer und Monumente in Griechenland seien weder verkäuflich noch Gegenstand einer Privatisierung.

Der Verband der griechischen Archäologen (SEA) bezieht sich mit einer Bekanntmachung auf die Publikationen, die „ein weiteres Mal aufgegriffen werden“ und „eine Privatisierung der archäologischen Städten in Griechenland vorschlagen„.

Diesmal ist es die Zeitschrift Time, die in ihrer jüngsten Ausgabe anlässlich (und wieder einmal) der Ansichten des amerikanischen Professors Stephen Miller die Privatisierung der Monumente vorschlägt, damit diese ‚gerettet‘ werden. Wir vergessen ebenfalls nicht, dass im Oktober 2012 bei einer Veranstaltung zur Präsentation von Investitionsvorschlägen (road show), die von der Athener Börse in New York organisiert wurde, eine amerikanische Firma einen ‚Investitionsvorschlag‘ bezüglich der archäologischen Stätten Attikas – von der Akropolis bis Lavrio – vorbrachte, diese in ein altertümliches Disney-Land zu verwandeln„, merkt der SEA an.
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Rechtswidrigkeit der Gehaltskürzungen bei Uniformträgern in Griechenland

22. Januar 2014 / Aufrufe: 471 1 Kommentar

Der Verwaltungsgerichtshof in Griechenland begründet die Rechtswidrigkeit der 2012 verfügten Kürzungen der Bezüge uniformierter Einheiten mit deren besonderem Status.

Mit der Begründung, die sogenannten „Uniformträger“ stellen Beschäftigte einer speziellen und besonders zu behandelnden und zu schützenden Kategorie dar, urteilte der Senat des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) in Griechenland mit seinem Beschluss, der in nächster Zeit veröffentlicht werden wird, die rückwirkenden Kürzungen bei den Bezügen der Beschäftigten der Sicherheitseinheiten seien verfassungswidrig.

Der Beschluss differenziert also praktisch die Uniformträger als Beschäftigte, die dem „harten Kern“ des Staates angehören und im Vergleich zu anderen Arbeitnehmern des öffentlichen Sektors eines besonderen Schutzes und einer besonderen Behandlung bedürfen. Laut juristischen Kreisen wird somit keine Referenz für die Rechtswidrigkeit der Kürzungen bei anderen Kategorien öffentlicher Bediensteter geschaffen, über welche die höchsten Richter separat und je nach Fall urteilen werden.
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