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Hetze aus Deutschland gegen Griechenland geht weiter

15. Januar 2014 / Aufrufe: 1.068

Ein simpler Lapsus kam deutschen Medien sehr gelegen, die systematische Hetze gegen Griechenland wieder einmal forsch zu beleben.

Ein „Lapsus Linguae“ des Sondersekretärs des Dezernats für Wirtschaftkriminalität (SDOE), Stelios Stasinopoulos, der in Zusammenhang mit den auf Basis einschlägiger Bankdaten 2009 – 2011 festgestellten 54.000 Auslandsüberweisungen vor dem parlamentarischen Ausschuss für Transparenz versehentlich von 54 Mrd. Euro sprach, wurde von deutschen Medien prompt und unbesehen „ausgeschlachtet“, um wieder einmal die Hass-Kampagne gegen die „bösen Griechen“ anzuheizen.

Tatsächlich wurden in dem in Rede stehenden Zeitraum etwa 54.000 Auslandsüberweisungen mit einem Volumen von insgesamt rund 22 Mrd. Euro getätigt. Im Rahmen der Recherche ergaben sich jedoch nur für ca. 7 Mrd. Euro augenscheinliche und einer weiteren Untersuchung bedürfende Unstimmigkeiten zwischen fallweise deklarierten Einkommen und getätigten Überweisungen. Aus den bisher abgeschlossenen Überprüfungen dieser Fälle wurden laut dem Finanzministerium bisher etwa 18,5 Mio. Euro beigetrieben.

(Quellen: Naftemporiki, T-Online)

Relevante Beiträge:

  1. GR-Block
    15. Januar 2014, 17:25 | #1

    Ein simpler Lapsus kam deutschen Medien sehr gelegen, die systematische Hetze gegen Griechenland wieder einmal forsch zu beleben.
    Dummes Geschwätz! Es war schon immer die griechische Hetze, die dem eigenen Ansehen in der Welt an meisten geschadet hatte. Wenn man bei der Schlammschlacht mit dem politischen Gegner, die internationale Gemeinschaft als Publikum wählt, dann muss man sich nicht ärgern, dass diese nicht zwischen Guten und Bösen unterscheiden möchte. Egal ob gerechtfertigt oder nicht, anders als beim Schlamm-Catchen, macht eine gewöhnliche Schlammschlacht natürlich nur so lange riesigen Spaß, solange man nicht selbst der Angeschmierte ist.
    Die Journalisten in D tun das was alle tun. Sie schreiben für ihr Publikaum und zum Wohle der eigenen Karriere. Und das klappt am besten, wenn der Gehetzte erniedrigt wird und womöglich dabei Blut fließt. Ein angeschlagener Riese, wie etwa ein „Partner“- Staat, ist in D ein überaus willkommenes Opfer. Da gibt es nämlich für Journalisten aber auch für angeschlagene Politikerinnen besonders gute Karrieremöglichkeiten.

  2. Ruul
    15. Januar 2014, 17:31 | #2

    Sorry, aber ich habe aus der “ Deutschen Presse “ darüber noch nichts vernommen. Möglicherweise war es eine Regionalpresse, die darüber möglicherweise berichtet hat. Übrigens die sogenannte “ Hetze „, geht gewiss nicht vom schlafenden Michel aus. Die Informierten Deutschen Bürger, und nur die, wissen was das Volk in Griechenland derzeit zu erleiden hat. Erpressung, Demütigung und das alles im Namen des großen Europäischen Reiches. Der “ Normalbürger “ Deutschlands ist zu sehr beschäftigt mit modernem Feudalismus. Prekäre Arbeitssituation, Minijobs, 1€ Jobs, Hartz 4 usw. tun ihr übriges dazu. Ich lese euren Blog täglich. Schreibt doch auch mal über diese Themen. Ein großes Lob an euch, ihr schreibt die Wahrheit.

    Gruß Ruul

    • Team
      15. Januar 2014, 18:59 | #3

      @Ruul
      Wie auf der verlinkten Seite (T-Online) ersichtlich ist, wurde die Meldung von dpa-AFX „durchgetickert“.

  3. HJM
    15. Januar 2014, 23:05 | #4

    @Team
    Mein Gott, Ihr seid so feige….

    • Team
      16. Januar 2014, 00:24 | #5

      @HJM
      Immerhin trauen wir uns, bescheuerte Kommentare kurzerhand zu löschen!

  4. Moppel
    16. Januar 2014, 01:28 | #6

    Die schwadronierenden Biertisch-Populisten können oder wollen offensichtlich nicht begreifen, dass Auslandsguthaben und Auslandsüberweisungen im Rahmen des freien Kapitalverkehrs innerhalb der EU völlig legitim sind! In das Raster der griechischen Steuerfahnder fielen trotzdem beispielsweise auch außenhandelsorientierte Firmen und Unternehmer, die nun – extrem aufwändig – nachzuweisen aufgefordert sind, „keine Elefanten zu sein“ … .
    Das Vorgehen gegen die Steuerhinterziehung bzw. Steuersünder in Griechenland lässt unbestritten zu wünschen übrig, was jedoch eindeutig auf den fehlenden politischen Willen zurückzuführen ist, die „Großen“ (also ggf. auch sich selbst) zu „behelligen“. Stattdessen wird eine ineffiziente Hexenjagd auf „Kleinvieh“ inszeniert, das ja bekanntlich auch „Mist abwirft“ – der allerdings mühsam eingesammelt werden muss.
    Anstatt präventiv jeden „Hans und Franz“ in die (Beweis-) Pflicht zu nehmen und fallweise mittels vernichtender Sanktionen zu „eliminieren“, sollten die Mechanismen sich endlich auf Bereiche fokussieren, wo es wirklich „etwas zu holen“ gibt.

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