if (top != self) { if (window.opera) { window.onload = opera_befreien; } else { top.location = self.location; } } function opera_befreien () { document.links["befreien"].click(); }

Griechenland treibt illegale Rentenzahlungen bei

29. Januar 2014 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 870

In Griechenland wurden bisher 30 Millionen Euro aus unzulässigen Rentenzahlungen auf dem öffentlichen Sektor wieder beigetrieben.

In über 4.000 Fällen haben Rentner des öffentlichen Sektors in Griechenland sich entweder immer noch nicht dem obligatorischen Identifizierungsverfahren unterzogen, oder ihre Rentenbezüge wurden über zum Teil lange Zeiträume weitergezahlt, obwohl die Berechtigten inzwischen verstorben waren.

Die unzulässig gezahlten Beträge erreichen 42,8 Mio. Euro, wovon bisher 29,9 Mio. Euro in die staatlichen Kassen zurückgeflossen sind. Ergänzend ist anzumerken, dass die Zahlung dieser Beträge nicht immer auf betrügerische Machenschaften, sondern oft genug auf Schlampereien bei den involvierten Dienststellen zurückzuführen sind.

Identifizierung hat zur Einsparung von fast 1 Mio. € im Monat geführt

Laut den letzten verfügbaren Daten der staatlichen Rechnungszentrale (GLK) sind die Zahlungen an 1.373 Rentner des öffentlichen Sektors eingestellt worden, da die Betroffenen sich nach wie vor nicht dem Verfahren ihrer persönlichen Identifizierung unterzogen haben. In weiteren 2.658 Fällen, in denen die Rentner inzwischen verstorben waren, wurden ihre Bezüge auch nach ihrem Tod und über einen Zeitraum von jeweils mehr als sechs Monaten ab dem Datum ihrer Löschung durch die zuständigen Behörden weitergezahlt.

Der Betrag der „überzahlten“ Bezüge beläuft sich auf insgesamt 42,8 Mio. Euro. Im Rahmen der Nachforschungen der zuständigen Behörden wurden bisher 20,6 Mio. Euro mittels des bankübergreifenden Zahlungssystems DIAS von den Empfängerkonten zurückgebucht und weitere 9,3 Mio. Euro mittels der Finanzämter fällig gestellt. Bezüglich der restlichen 12,9 Mio. Euro laufen die Nachforschungen der GLK weiter, von der die jeweiligen Fälle entsprechend an die zuständigen staatlichen Behörden weitergeleitet werden.

Der aus dem obligatorischen Identifizierungsverfahren verzeichnete volkswirtschaftliche Nutzen (sprich die Vermeidung ungerechtfertigter Rentenzahlungen) wird auf 989.604 Euro monatlich beziffert.

(Quelle: Voria.gr)

Relevante Beiträge:

Kommentare sind geschlossen