Die Monumente Griechenlands sind nicht verkäuflich

22. Januar 2014 / Aktualisiert: 25. Januar 2014 / Aufrufe: 378

Der Verband der Archäologen in Griechenland betont, die Altertümer und Monumente in Griechenland seien weder verkäuflich noch Gegenstand einer Privatisierung.

Der Verband der griechischen Archäologen (SEA) bezieht sich mit einer Bekanntmachung auf die Publikationen, die „ein weiteres Mal aufgegriffen werden“ und „eine Privatisierung der archäologischen Städten in Griechenland vorschlagen„.

Diesmal ist es die Zeitschrift Time, die in ihrer jüngsten Ausgabe anlässlich (und wieder einmal) der Ansichten des amerikanischen Professors Stephen Miller die Privatisierung der Monumente vorschlägt, damit diese ‚gerettet‘ werden. Wir vergessen ebenfalls nicht, dass im Oktober 2012 bei einer Veranstaltung zur Präsentation von Investitionsvorschlägen (road show), die von der Athener Börse in New York organisiert wurde, eine amerikanische Firma einen ‚Investitionsvorschlag‘ bezüglich der archäologischen Stätten Attikas – von der Akropolis bis Lavrio – vorbrachte, diese in ein altertümliches Disney-Land zu verwandeln„, merkt der SEA an.

Die Altertümer gehören der Gesellschaft

Die archäologischen Stätten und die Monumente unseres Landes gehören der Gesamtheit der Gesellschaft. Ihr Schutz, ihre Aufzeigung und ihre Verwaltung sind eine Verpflichtung des Staates mittels des gegenständlich zuständigen Amts für Archäologie, so wie es in der Verfassung und den Gesetzen unseres Landes festgelegt ist. Sie stellen Träger unseres historischen Angedenkens und Bewusstseins dar. Sie stellen keinen Gegenstand der Verhandlung mit irgendwelchen ‚Investoren‘ dar, sie stellen kein Privatisierungsobjekt und auch kein Gewinnfeld für Privatleute dar„, betont der Verband der griechischen Archäologen und ruft alle auf, „die kollektive Erinnerung, die Monumente und die Kultur zu verteidigen und auszurufen, dass sie nicht verkäuflich sind„.

(Quelle: Kathimerini)

Relevanter Beitrag:

KategorienAllgemein
Tags: ,
Kommentare sind geschlossen