Die Klone der Deutschen in Griechenland

26. Januar 2014 / Aktualisiert: 17. Februar 2017 / Aufrufe: 1.361

Laut Panagiotis Apostolou wird das griechische Volk verhindern, den Ausverkauf Griechenlands fortzusetzen und seine Bürger als logistische Zahlen zu behandeln.

Es sind inzwischen dreieinhalb Jahre seit dem „Schicksalstag“ vergangen, an dem der politische Zerstörer, Giorgos Papandreou, unser Vaterland in die Fesseln der Memorandums legte und danach auch andere eidbrüchige Premierminister (Papadimos und Samaras) es mittels auch der nächsten vernichtenden Memoranden zur Geisel der krankhaften Pläne der internationalen Märkte, des IWF und der neoliberalen Merkel machten.

Mittäter und Mitschuldige in einem ausgeklügelten kriminellen Plan, mit dem drastisch die Löhne und Renten der sich für einen Tagelohn abrackernden rechtschaffenen Bürger dieses Landes beschnitten wurden. Zahllose Kleinunternehmen schlossen. Die Arbeitslosigkeit galoppiert in unermesslichen und unkontrollierbaren Höhen, hauptsächlich bei den jungen Leuten, die Obdachlosen vervielfältigen sich kontinuierlich und leben von den öffentlichen Tafeln, Menschen, die von dem einen auf den anderen Tag von biederen Leuten zu zerlumpten herumstreichenden Bürgern wurden.

Sicherheit der Bürger ist zu einem Luxus geworden

Es gibt einen einen ungeheuren Mangel an Medikamenten und die Krankenhäuser dienen nur der Behandlung illegaler Immigranten. Die ehemalige öffentliche Bildung wurde abgewertet und viele unterernährte griechische Kinder fallen in den Schulen ohnmächtig um. Die Suizide unserer Mitbürger haben die Form einer Epidemie angenommen, da sie nicht die Probleme ertragen, welche die Politik der Memoranden in ihrem Leben schuf, und diesem ein Ende setzen. Die Sicherheit der griechischen Bürger ist inzwischen ein Luxusgut und wegen dieser Unzulänglichkeit des Staates werden sie alltäglich wie „streunende Hunde“ von Illegalen jeder Couleur abgeschlachtet.

Die Versicherungskassen wurden ohne Zustimmung ihrer Verwaltungen geplündert, damit Anleihen des griechischen Fiskus zum Wert von 100% aufgekauft und im weiteren Verlauf auf 47% „geschnitten“, mit dem Ergebnis, dass die Kassen bankrott gehen. Mittels des PSI wiederum wurden die Anleihen beschnitten, die zu ihrem größten Anteil griechischen Obligationären gehörten, die dort ihre Ersparnisse investierten und mit den andauernden Ankündigungen, aber auch dem Gesetz von Venizelos – Papakonstaninou betrogen wurden.

Dieses Griechenland übernahm die Ratspräsidentschaft

Hier, wo sich mittels unter nebulösen Umständen gegründeter hunderttausender Läden für den Ankauf von Gold, die in den Nachbarschaften wie Pilze aus dem Boden schießen, die Erinnerungen der Griechen verflüchtigen. Hier, wo das private Vermögen – und zwar sogar auch die Hauptwohnung – geplündert und der Staat zum Rächer an dem Investitionstalents der Bürger wird. Hier, wo der Staat die Großstädte unseres Vaterlands im Smog erstickt, weil er nicht eingestehen will, dass er ab dem Moment verantwortlich ist, wo er nicht die preisliche Gleichstellung des Heizöls mit dem Dieselkraftstoff aufhebt und viele Familien um Jahrzehnte zurückwirft, die nicht vermögen, Heizöl zu verwenden, womit andere Methoden (Holzkohle-Grills) mit unvorhersehbaren Resultaten zur Anwendung kommen.

Dieses Griechenland der Memorandums-Regierungen übernahm ab dem 01 Januar 2014 den Vorsitz der „Europäischen Union“. Einer „Europäischen Union“, die inzwischen nicht mehr eine Europäische Union der Nationen, sondern eine Europäische Union der zinswuchernden Gläubiger und der Europäischen Banden ist. Die keine Europäische Union der gleichwertigen Mitglieder, sondern eine Europäische Union der Privilegierten und der Sklaven ist. Und zu den Sklaven zählt auch Griechenland ab dem Moment, wo sie uns nicht als Partner, sondern einzig und allein als Kreditnehmer akzeptieren.

Die Tragische Figur des Premierministers

So begann die Zeremonie zum Antritts der EU-Vorsitzes durch Griechenland für das erste Halbjahr 2014 am Mittwoch, dem 08 Januar 2014, im Zappeio-Palast mit dem offiziellen Empfang des Kommissions-Präsidenten Jose Barroso und der Mitglieder des Kollegiums der Kommissare durch den griechischen Premierminister. Diese tragische politische Figur, die auf den Namen Antonis Samaras hört und – wenn sie sich an das griechische Volk wendet – vor überdimensionaler „Gerissenheit“ und bodenloser Dreistigkeit überquillt. Diese erbärmlichen Charakteristika zeigte er auch bei seiner gemeinsamen Begrüßung mit Jose Barroso von dem Podest des Zappeio auf (die nationalen Gönner der Familie Zappas werden sich im Grab umdrehen), als er unter anderem Folgendes äußerte: „… Griechenland durchlebte ungeheure Schwierigkeiten. Griechenland verlor an Lebensniveau, wie seit dem 2. Weltkrieg bis heute kein anderes Volk verlor. Und es tat es koordiniert mit der Hilfe Europas …

Wir haben uns also bei dem Herrn Premierminister zu „bedanken“, der zu begreifen scheint, wohin Griechenland und sein Volk durch die Politik seiner Vorgänger, aber auch ihn selbst geführt wurde. Gleichzeitig „danken“ wir ihm, dass er uns – sei es auch spät – auf den rechten Weg führt, wenn er uns erklärt, dass „in Koordination mit der Hilfe Europas“ das Lebensniveau der Griechen vernichtet und unser Vaterland zu einem Islamabad des Balkans gemacht wurde. Wir „danken“ ihm, weil er unser Land zu einer Schulden-Kolonie Deutschlands gemacht hat. Wir „danken“ ihm, weil er den erneuten Einzug der Deutschen in unsere Gefilde und ihre Einnahme gestattete, ohne dass ein einziger Schuss fiel. Im übrigen müssen wir Verteidiger dieser Idee, jener der europäischen Vereinigung sein, und um jeden Preis die gemeinsame europäische Währung akzeptieren, die wir sehr teuer erkaufen.

Viele lieben den Verrat, niemand den Verräter

Schert Euch endlich zum Teufel, Ihr Verfechter dieses „Europäischen Traums“ der Unterwerfung und Unterwürfigkeit. Dieses „Europäischen Traums“, der unter dem „Führer der Nation“ Konstantinos Karamanlis begann und mit dem Prälaten der Verstrickung und Korruption, Kostas Simitis, vollendet wurde. Weil, wenn wir kein Protektorat Deutschlands wären, Herr Samaras, würden sie sich abgesehen von dem von Ihnen geäußerten Unsinn trauen, der internationalen Meinung unsere nationalen Themen und die AWZ vorzulegen. Sie würden ihre politische Größe erheben und – sei es auch spät – wagen, das Vaterland zu schützen und seine gerechten Ansprüche gegenüber den expansiven Absichten und Forderungen seiner Nachbarn schützen.

Sie haben sich jedoch nicht getraut und obendrein dem „wenigen“ Jose Barroso gestattet, sich direkt in die politischen Entwicklungen in unserem Vaterland einzumischen. Sie bewiesen, ein weiterer Klon des nazistischen Hitler-Deutschlands zu sein. Des Deutschlands der neonazistischen Merkel, das all das, was es im 2. Weltkrieg nicht schaffte, mit Ihrer großzügigen Mitwirkung zustande bringt.

Sie haben jedoch zu wissen, dass den Verrat viele liebten, den Verräter aber niemand. Und es wird der Moment kommen, in dem das griechische Volk die Anschuldigungen gegen alle Klone Deutschlands erheben wird, die das Leben und die Träume ihrer Kinder plünderten. Es wird sich an den unvergesslichen Adonis Georgiadis erinnern, als er als Gesundheitsminister die kostenlose Gesundheitsversorgung, die Verpflichtung eines jeden Staats an seine Bürger abschaffte und in Verteidigung der Maßnahme der Entrichtung von 25 Euro für die Einweisung in die Krankenhäuser und die Ausnahme der Arbeitslosen vertrat: «… die Maßnahme erlegte nicht die Troika, aber die Realität auf. Nimmt man die Arbeitslosen aus, wird das wirtschaftliche Ergebnis unter die Hälfte fallen.

Elende und niederträchtige Lakaien Merkels, das griechische Volk wird Euch sehr bald die „Schuhe in die Hand geben“ und Euch und Euresgleichen nicht gestatten, mit dem Ausverkauf des Vaterlandes fortzufahren und seine Bürger als logistische Zahlen zu behandeln.

(Quelle: Die Klone der Deutschen, Autor: Panagiotis Apostolou, ehemaliger stellvertretender Sekretär des Zentralkomitees der LAOS-Partei)

KategorienPolitik
Tags:
  1. Alexios
    27. Januar 2014, 11:09 | #1

    Es gibt ja auch keine Griechen mehr. Denn jede Nation ist, wie wir in der Schule gelernt haben, eine Fiktion. Darum darf man sich halt auch nicht beschweren, wenn die Bürger eines Landes als anonyme Ziffern behandelt werden. Jede Ziffer ist so viel wert wie die andere.

  2. pyramis
    27. Januar 2014, 19:19 | #2

    2009 grinsten wir Griechen noch und trösteten einander, dass das schnell vorbeigeht. Heute überleben die Gerissenen, die die ihre Schäfchen ins Trockene gebracht haben (nicht wenige in der Peripherie) und immer noch die Opportunisten. Natürlich wird die Misere immer deutlicher bemerkbar und jedes Einzelschicksal ist traurig. Die Banken haben also den Riegel geschoben und das Drama ging los – andernfalls ginge die Party weiter, ohne Rücksicht auf Verluste für die nächste Generation. Diese Abgeklärtheit vom eigenen Volk ist erschreckend, die Kosequenz daraus erschütternd. Also ist dieser Artikel nicht ganz ok.

  3. Rob Grutz
    27. Januar 2014, 21:34 | #3

    Merkel-Bashing ist ja zur Zeit sehr in Mode. Frau Merkel als Neonazi zu diffamieren, zeugt allerdings von einzigartiger Impertinenz und Ignoranz. Der Autor hat, wie die anderen fanatisierten schlichten Geister, nicht den Kern des Problems verstanden: Eine politische Kaste, die Griechenland und Europa als Selbstbedienungsladen versteht, hat Kredite in astronomischer Höhe aufgenommen und kann und will sie nicht zurückzahlen. Das Geld ist in dubiosen Taschen gelandet. Jetzt die einfachen Leute mittels Steuererhöhungen und allerlei Kürzungen in Geiselhaft zu nehmen, ist eine perfide Strategie mit dem Ziel, die Schuld Europa zuzuschieben. Herr Apostolou ist entweder nicht imstande, diese einfache Wahrheit zu verstehen, oder er gehört zu den Brandstiftern, die in diesen schweren Zeiten noch Öl ins Feuer giessen. Mit solcher Hetze ist niemandem gedient.

  4. John Doe
    27. Januar 2014, 23:12 | #4

    Die europäischen Bürger leiden genauso unter dem Raubtierkapitalsimus von Goldman Sachs & Konsorten wie das griechische Volk. Das geplante Freihandelsabkommen mit Amerika dient nur dem Zweck der schrittweisen Abwertung des Euros mit anschließender Einführung des U$-Dollars in Europa. An dieser Tatsache werden auch europäische PolitikerInnen wie Frau Merkel oder der heutige EZB-Chef Mario Draghi nichts ändern. Im Gegenteil 😉

  5. GR-Block
    28. Januar 2014, 02:07 | #5

    „... Frau Merkel als Neonazi zu diffamieren, zeugt allerdings von einzigartiger Impertinenz und Ignoranz…“ Nun, für einen Deutschen mag diese Fehleinschätzung verständlich sein. Für andere Europäer gibt es eine natürliche Verbindung zwischen dem Amt der Kanzlerin und dem Nationalsozialismus.
    Für Deutsche sollte Nationalsozialismus synonym zu Rassismus und Militarismus sein. Das half dem einfälltigen Volk einzureden, dass das Böse nach dem zweiten Weltkrieg von der Landkarte Europas verschwunden sei, das Land also „entnazifiziert“ war. Dadurch konnte der Faschismus unbeachtet weiter machen. In GR dagegen, so lehrt seine Geschichte, bedeudet NS das betriebswirtschaftlich systematisierte Ausaugen eines militärisch wehrlosen Landes durch übermächtige Banken und Konzerne eines anderen. Und viele andere Länder sehen das auch so.
    Vor siebzig Jahren transportierten Bänker zunächst Geld und Wertgegenstände aus dem Land. Dann errichteten Konzerne ein Kartell namens „Deutsch-Griechische Warenausgleichsgesellschaft mbH – DEGRIGES“. Der willfährige Vasall im Amt des Kanzlers hatte zuvor ohne nachzudenken die entsprechenden Ermächtigungsgesetze unterzeichnet. Das Land musste daraufhin Waren zu speziell heraufgesetzten Preisen aus D importieren und durfte nur zu Minimalpreisen exportieren. In nur dreieinhalb Jahren (1941 – 1944) wirtschaftenen diese Haie das Land soweit runter, dass in den Großstädten (je nach Rechnung) 100.000 – 450.000 Hungertode zu beklagen waren. Die Wehrmacht erlegte dagegen (auch) nur 20.000 Soldaten und 80.000 Zivilisten.
    Aber insbesondere an die damaligen politischen Auflösungserscheinungen nach der Besatzung erinnerten sich die Alten während der €-Krise. Die Parallelen sind eklatant und Frau Merkel weiß das.

  6. Kleoni
    29. Januar 2014, 14:08 | #6

    Der Neoliberalismus = Umverteilung von unten nach oben – funktioniert weltweit bestens. Weil die 90% Normalbürger keine Lobby haben und sich in den wenigsten Fällen wehren, können die 10%, die 90% des Gesamtvermögens besitzen, eben immer weiter den „kleinen Mann“ auspressen, nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ wie z.B. in Griechenland die „Abzocke“. Aber auch in Deutschland werden indirekte Steuern und Abgaben erhöht, doch eine Reichensteuer wird es wohl kaum eingeführt werden.

Kommentare sind geschlossen