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Archiv für Dezember, 2013

Griechenland nimmt Beamten wegen Auslandsüberweisungen ins Visier

7. Dezember 2013 / Aufrufe: 1.166 Kommentare ausgeschaltet

Auf Anweisung des Ministers für Verwaltungsreform werden in Griechenland alle Beamten überprüft, die ab 2009 insgesamt mehr als 100000 Euro ins Ausland transferierten.

Der griechische Minister für Verwaltungsreform, Kyriakos Mitsotakis, ordnete mit einer Anweisung an den Sondersekretär der Abteilung der Prüfer – Kontrolleure der Öffentlichen Verwaltung (SEEDD), Paraskevas Nomikos, die Überprüfung der Vermögensverhältnisse aller öffentlichen Bediensteten an, die ab 2009 und nachfolgend Auslandsüberweisungen in Höhe von insgesamt über 100.000 Euro getätigt haben.

Der Minister verlangte in diesem Rahmen die vorrangige Überprüfung jener Bediensteten, die bereits strafrechtlich oder disziplinarisch wegen eventueller rechtswidriger Handlungen und Verhaltensweisen kontrolliert werden oder bei denen es Indizien für den Erwerb von Mitteln gibt, die nicht durch rechtmäßige und offensichtliche Einkommen gerechtfertigt sind.
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Handel in Griechenland auf Niveau von 1997

7. Dezember 2013 / Aktualisiert: 10. Dezember 2013 / Aufrufe: 717 Kommentare ausgeschaltet

Der enorme Rückgang der Beschäftigung im Handel in Griechenland ist von der immer skrupelloseren Ausnutzung der Arbeitnehmer begleitet, die um ihre Jobs fürchten.

Vollständige Deregulierung der Arbeitsverhältnisse, Entlassungen, Unternehmensschließungen und Anstieg der Arbeitslosigkeit bestimmen das Bild im griechischen Handel, der inzwischen das sechste Jahr einer tiefen Rezession durchschreitet.

Parallel ist die Branche zu einem „Versuchstier“ für die verschlimmernden Änderungen in den Arbeitsverhältnissen geworden, wobei sie in dem Versuch der Arbeitgeber, die Verluste auf die Schultern der Arbeitnehmer zu laden, der Vorreiter bei der Reduzierung der Arbeitsplätze und dem Anstieg der unbezahlten Überstundenarbeit ist.
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KategorienWirtschaft Tags:

Fiskus in Griechenland terrorisiert Steuerschuldner

6. Dezember 2013 / Aktualisiert: 18. Juli 2019 / Aufrufe: 1.435 7 Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland gehen mit gleichermaßen lächerlichen wie grotesken Zwangsmaßnahmen gegen zahlungsunfähige Schuldner vor.

In Trikala komm das Vermögen eines Bürgers zur Zwangsversteigerung, der dem Fiskus einen Betrag von „14.194,70 Euro nebst den Zuschlägen und sonstigen Kosten bis zum Abschluss der Versteigerung“ schuldet.

Wie das Portal trikalanews.gr berichtet und auch das einschlägige Schriftstück präsentiert, bringt der Fiskus zur Beitreibung der Schuld den … Hocker des Schuldners unter den Hammer. Der Hocker ist aus Holz und das Erstgebot wurde auf … 50 Euro bestimmt, und wer ihn ersteigern möchte, muss den Betrag in bar oder in Form einer … Bankgarantie entrichten.

Wer nun meint, es handele sich um einen Witz oder zumindest nur einen absurden Einzelfall, sei eines Besseren belehrt:
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Vergessliche Finanzbeamte in Griechenland

6. Dezember 2013 / Aktualisiert: 25. Januar 2014 / Aufrufe: 1.274 6 Kommentare

Laut der Abteilung für interne Angelegenheiten des Finanzministeriums in Griechenland haben etliche Bedienstete erhebliche Vermögenswerte zu deklarieren vergessen.

Das Dezernat für interne Angelegenheiten des griechischen Finanzministeriums entdeckte bei der Überprüfung von Finanzbeamten luxuriöse Fahrzeuge, deren Kauf nicht durch die Einkommen gedeckt sind, nicht deklarierte Immobilien hohen Wertes und Auslandsüberweisungen.

Die meisten Betroffenen sputen sich nun, korrigierende Steuererklärungen nachzureichen, um die getätigten Käufe oder Auslandsüberweisungen zu decken, und berufen sich dabei auf Schenkungen, die Verwendung von Ersparnissen vorheriger Jahre, Kredite und Verkäufe von Vermögenswerten um ihre Erklärungen zu rechtfertigen.
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Griechenland hat höchste Steuersätze der Eurozone

5. Dezember 2013 / Aufrufe: 1.084 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland mag die höchsten Steuersätze in Europa haben, liegt jedoch bei den Steuereinnahmen hinter dem Durchschnitt der Länder der Eurozone zurück.

In seinem Interview mit der „Zeitung der Redakteure“ gesteht der stellvertretende Finanzminister Christos Staikouras ein, Griechenland sei weiterhin ein überbesteuertes Land, und betont, „die von den Haushalten und Unternehmen erhobenen Steuersätze sind höher als die Steuersätze der Eurozone„.

Andererseits erklärt der Minister jedoch auch, die Steuereinnahmen in Griechenland liegen im Verhältnis zu seinem BIP unter dem durchschnittlichen Niveau der Länder der Eurozone, weil ein großer Teil des Gesamtprodukts der Wirtschaft nicht besteuert wird, und deshalb gegen Schattenwirtschaft, Steuervermeidung und Steuerhinterziehung vorgegangen werden muss.
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Rapider Rückgang der Konsumausgaben in Griechenland

4. Dezember 2013 / Aktualisiert: 01. Februar 2014 / Aufrufe: 1.275 Kommentare ausgeschaltet

Eine Untersuchung der nationalen Statistikbehörde zeigt, dass die privaten Haushalte in Griechenland auf fast allen Bereichen ihren Konsum einschränken.

Die Haushalte haben bei ihrem Konsum fast alles eingeschränkt, da der Rückgang ihres verfügbaren Einkommen sich fortsetzt. Charakteristisch ist, dass die mittlere monatliche Aufwendung der Haushalte im Jahr 2012 sich auf 1.637,10 Euro belief und im Vergleich zu 2011 einen Rückgang um 10,2% verzeichnete.

Im Verhältnis zu 2008, als die mittlere monatliche Aufwendung 2.401,44 Euro (in konstanten Preisen 2012) betrug, ergibt sich dagegen ein Rückgang um 31,8% in konstanten Preisen und um 22,7% in laufenden Preisen.
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Allgemeines Jagdverbot in Griechenland

3. Dezember 2013 / Aufrufe: 3.529 13 Kommentare

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland hat per einstweiliger Verfügung im gesamten Land die Jagd auf jede Art von Wild vorläufig verboten.

Die Vorsitzende der 5. Kammer des Kassationshofs bzw. Obersten Verwaltungsgerichts (StE), Angeliki Theofilopoulou, gab dem einschlägigen Antrag des Tierschutz- und Ökologieverbands Griechenlands statt und untersagte per einstweiliger Verfügung tausenden „Jägern“ ihren geliebten „Sport“.
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Strengere Waffenschein-Bestimmungen in Griechenland

3. Dezember 2013 / Aktualisiert: 07. September 2014 / Aufrufe: 1.740 1 Kommentar

Auf Beschluss des Ministers für öffentliche Ordnung kommen in Griechenland strengere Bestimmungen für die Erteilung von Waffenscheinen zur Anwendung.

Gemäß einem Beschluss des Ministers für öffentliche Ordnung und Bürgerschutz, Nikos Dendias, werden fortan alle – selbst auch bereits erteilten – Waffenscheine (für Abgeordnete und sonstige Personen) einer strengen Prüfung unterzogen werden, während sich auch die Voraussetzungen für die Erteilung eines Waffenscheins ändern.

Im Rahmen der neuen Bestimmungen haben sich sowohl Waffenschein-Anwärter als auch Inhaber alter Waffenscheine einer alle drei Jahre zu wiederholenden Prüfung zu unterziehen und eine (neue) Prüfungsgebühr an den Staat zu entrichten.
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Keine Steuerkontrollen in Griechenland nach 22 Uhr

2. Dezember 2013 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.966 3 Kommentare

In Ermangelung der erforderlichen Mittel werden in Griechenland bis auf weiteres nach 22 Uhr keine präventiven Steuerkontrollen mehr durchgeführt.

Präventive Steuerkontrollen, jedoch nur bis 10 Uhr abends, werden fortan Beamten der Finanzämter durchführen, wobei das Interesse sich speziell auf Apotheken, Restaurants, Kfz-Werkstätten, Hotels und Schönheitssalons konzentriert.

Mit einem Runderlass des Generalsekretärs für öffentliche Einnahmen, Charis Theocharis, werden die Finanzämter zur Aufnahme präventiver Kontrollen auf dem Markt angewiesen, nachdem die bisher bei dem Dezernat für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) liegende Zuständigkeit den Steuerbehörden angetragen wurde. Die Kontrollen werden jedoch um 22 Uhr enden, da im Finanzministerium keine Mittel für nächtliche Kontrollen vorhanden sind.
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Rund ein Viertel der Bevölkerung in Griechenland lebt in Armut

2. Dezember 2013 / Aktualisiert: 13. Dezember 2017 / Aufrufe: 2.831 2 Kommentare

Laut einer Untersuchung über Einkommen und Lebensbedingungen der Haushalte in Griechenland 2012 waren 23,1 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht.

Laut den Ergebnissen einer am 29 November 2013 von der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) bekannt gegebenen Untersuchung über Einkommen und Lebensbedingungen der Haushalte befand sich im Jahr 2012 insgesamt 23,1% der Gesamtbevölkerung Griechenlands einen Schritt vor dem Status der Armut. Wie in dem Bericht betont wird, beläuft sich die Armutsschwelle auf den Betrag von 5.708 Euro jährlich pro Person und auf 11.986 Euro für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei abhängigen Kindern im Alter von unter 14 Jahren.

Laut der ELSTAT beträgt das entsprechende mittlere persönliche Jahreseinkommen 10.676 Euro und das mittlere jährlich verfügbare Einkommen der Haushalte des Landes 17.977 Euro. Die Haushalte, die von Armut gefährdet sind, werden auf 914.873 und deren Mitglieder auf 2.535.700 geschätzt. Auf Basis der in Rede stehenden Untersuchung ergibt sich auszugsweise nachstehendes Bild:
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