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Archiv für Dezember, 2013

Ex-Minister in Griechenland: ich werde für meinen Fehler zahlen

18. Dezember 2013 / Aktualisiert: 13. Juni 2018 / Aufrufe: 1.233 1 Kommentar

Der mit gefälschten Kennzeichen an seinem offiziell stillgelegten Fahrzeug erwischte Ex-Verkehrsminister Michalis Liapis in Griechenland gestand seine Schuld freimütig ein.

Wie bereits berichtet, wurde am Mittag des 17 Dezembers 2013 im Rahmen einer Verkehrskontrolle der griechische Politiker und ehemalige Verkehrsminister Michalis Liapis verhaftet, weil er ein angeblich stillgelegtes Fahrzeug mit gefälschten Kennzeichen und ohne Versicherungsschutz führte.

Konkret soll der Ex-Minister von einer Polizeistreife der (mit Zweirädern motorisierten) DIAS-Einheit angehalten worden sein, nachdem er mit dem von ihm geführten VW Touareg ein Stopp-Schild missachtet hatte. Bei der Überprüfung der Fahrzeug- und Halterdaten stellte sich heraus, dass an dem offiziell seit August 2013 stillgelegten Fahrzeug gefälschte Kennzeichen angebracht worden waren.
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Ex-Verkehrsminister in Griechenland bei Verkehrskontrolle verhaftet

17. Dezember 2013 / Aufrufe: 901 3 Kommentare

Der ehemalige griechische Verkehrsminister Michalis Liapis wurde bei einer Verkehrskontrolle mit gefälschten Kfz-Kennzeichen erwischt.

Am Dienstagmittag (17 Dezember 2013) wurde von Verkehrspolizisten in Artemida / Attika der Rechtsanwalt und Politiker Michalis Liapis verhaftet, der unter anderem 2004 – 2007 das Amt des Verkehrsministers bekleidete.

Der ehemalige Minister hatte mit dem von ihm gefahrenen VW Touareg ein Stopp-Schild missachtet und war von Beamten der Einheit DIAS angehalten worden. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass das Fahrzeug offiziell als stillgelegt gilt, sprich die Kfz-Kennzeichen beim Finanzamt abgegeben worden sind, und stattdessen mit illegalen Kennzeichen ausgestattet und auch nicht versichert war. Obendrein führte Michalis Liapis keinen Führerschein bei sich.

Der Ex-Minister wurde daraufhin festgenommen, zuerst zum Revier der Verkehrspolizei in Agia Paraskevi gebracht und dann dem zuständigen Staatsanwalt vorgeführt.

(Quelle: ProtoThema.gr, diverse Presseberichte)

Deutschland und Griechenland sind Parasiten der Euro-Familie

17. Dezember 2013 / Aktualisiert: 12. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.543 4 Kommentare

Deutschland und Griechenland weigern sich beharrlich, die Regeln des Zusammenlebens innerhalb der europäischen Familie zu respektieren.

Zwei Länder, nämlich Deutschland und Griechenland, beharren darauf, die von ihnen mitunterzeichneten Regeln des gemeinsamen Zusammenlebens nicht zu respektieren – mit katastrophalen Folgen sowohl für die Zukunft der europäischen Währungsunion als auch für die Demokratie … .

Sollte die Situation mit den beiden „Parasiten“, die einfach keine Regel achten wollen, sich wie gehabt fortsetzen, bleibt der europäischen Familie zur Aufrechterhaltung des Zusammenhalts der übrigen Mitglieder nur eine einzige Wahl: sowohl Deutschland als auch Griechenland aus der Gemeinschaft hinauszuwerfen, bis sie sich entscheiden, ob sie sich zusammenreißen und gegebenenfalls zurückkehren wollen.
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Alexis Tsipras kandidiert für Kommissions-Vorsitz

16. Dezember 2013 / Aufrufe: 469 Kommentare ausgeschaltet

Alexis Tsipras wurde von der Europäischen Linken zum Kandidaten für das Amt des Kommissions-Präsidenten nominiert.

Die Europäische Linke (EL) wählte den Vorsitzenden der griechischen SYRIZA-Partei, Alexis Tsipras, mit einer Mehrheit von 84,1% zu ihrem Kandidaten für das Amt des Präsidenten der Europäischen Kommission.

Alexis Tsipras betonte, es sei an der Stunde, für ein Europa der Hoffnung und Solidarität zu arbeiten und zu kämpfen. Weiter unterstrich er, ihm sei bewusst, dass in seiner Person Griechenland und das Europa des Südens vertreten sind, sagte jedoch zu, seine Kandidatur werde eine Kandidatur für alle europäische Bürger seien.
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Griechenland hat sechstschlechteste Lebensbedingungen in Europa

16. Dezember 2013 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.649 Kommentare ausgeschaltet

Im europaweiten Vergleich lag Griechenland bei den Lebensbedingungen im Jahr 2012 unter 30 Ländern auf dem sechstschlechtesten Platz.

Laut von der nationalen Statistikbehörde ELSTAT veröffentlichten Daten lag Griechenland im Jahr 2012 hinsichtlich des Mangels an materiellen Gütern und der Lebensumstände der privaten Haushalte auf dem sechsschlechtesten Platz unter 30 europäischen Ländern.

Bezeichnend ist im vorliegenden Zusammenhang, dass 76,3% der armen Bevölkerung und 30,8% der nicht armen Bevölkerung angeben, finanzielle Schwierigkeiten haben,  außerordentlichen, jedoch notwendigen Ausgaben im Wert von sogar auch nur ungefähr 540 Euro zu begegnen.
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23000 Bewerbungen für 500 Arbeitsplätze in Griechenland

15. Dezember 2013 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 425 Kommentare ausgeschaltet

Für ungefähr 500 ausgeschriebene Arbeitsplätze bei der Telefongesellschaft OTE in Griechenland gingen bereits sage und schreibe 23000 Bewerbungen ein!

Die Zahl ist imposant, sollte im Griechenland der 1,4 Mio. Arbeitslosen jedoch keine Überraschung hervorrufen: Für ungefähr 500 von dem „Organismus für Telekommunikation“ (OTE) sind bis zum Mittag des 12 Dezember 2013 – also noch vor Ablauf der Einreichungsfrist – rund 23.000 Bewerbungen abgegeben worden.

Die ausgeschriebenen Positionen beziehen sich auf technisches Personal sowie Geschäftskunden- und Einzelhandelsverkäufer. Das Verfahren wird mittels zweier Firmen durchgeführt, die der Konzern mit der Suche nach Arbeitskräften beauftragt hatte. Es wird erwartet, dass die Gesamtzahl der Bewerbungen letztendlich noch erheblich höher ausfallen wird (Anmerkung: Die Bewerbungsfrist endete am 13 Dezember 2013).
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100000 neue Steuerschuldner in Griechenland

15. Dezember 2013 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 941 1 Kommentar

Das Heer der Steuerpflichtigen in Griechenland mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus nahm im Oktober 2013 um weitere 100000 Personen zu.

Weitere 100.000 Steuerpflichtige in Griechenland ließen im Oktober 2013 das Finanzamt unbezahlt und damit die gesamte fällige Verschuldung der natürlichen Personen gegenüber dem Fiskus um ungefähr 400 Mio. Euro ansteigen.

Zur selben Stunde präsentieren in dem Zeitraum Januar – Oktober 2013 die Einnahmen der Finanzämter im Verhältnis zu der Zielvorgabe eine Verzögerung von 191,3 Mio. Euro.
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Griechenland: Inflation sinkt, Preise steigen

14. Dezember 2013 / Aufrufe: 964 Kommentare ausgeschaltet

Obwohl der Verbraucherpreis-Index sich in Griechenland seit Monaten negativ entwickelt, werden bei den Basisgütern signifikante Preiserhöhungen verzeichnet.

Der Nationale Griechische Handelsverband (ESEE) spricht von einer „Deflationsfalle“, da trotz des durch den rezessiven Zyklus der Wirtschaft bedingten Rückgangs des allgemeinen Niveaus der Preise bei vielen Gütern ein Anstieg der Preise verzeichnet wird, während die Schrumpfung der Einkommen zum Unvermögen der Abzahlung von Schulden und folglich zum Anstieg der Kosten des Geldes führt.

Aus der Analyse der Daten bezüglich des Verbraucherpreisindexes (- 2,9% im neunten aufeinanderfolgenden Monat) durch das Institut für Handel und Dienstleistungen des ESEE geht hervor, dass der Rückgang des allgemeinen Preisniveaus für Produkt- und Dienstleistungsgruppen (wie Kleidung, Schuhe, Bildung usw.) auf der einen Seite zu der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Produkte und einem theoretischen Anstieg der realen Einkommen beitragen kann, es sich jedoch in Wirklichkeit nur um die eine Seite der Münze handelt.
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Subventionierte Pkw-Verschrottung in Griechenland auch 2014

14. Dezember 2013 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.572 Kommentare ausgeschaltet

Das Programm der subventionierten Verschrottung privater Altfahrzeuge in Griechenland wird bis Ende 2014 verlängert.

Das Thema der Verlängerung der Maßnahme der Fahrzeug-Abwrackung wird erneut untersucht„, antwortet der Staatsekretär im griechischen Finanzministerium, Giorgos Mavraganis, auf eine Anfrage des ND-Abgeordneten Menelaos Vlachvei bezüglich der Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung, welche die Fortsetzung der Verschrottungs-Maßnahme auch für das Jahr 2014 vorsieht.

Das Schreiben des Staatssekretärs wird zur selben Stunde an das Parlament übermittelt, wo das Finanzministerium sich entschlossen zeigt, in die Gesetzesvorlage über die Immobilienbesteuerung eine Regelung aufzunehmen, mit der die finanziellen Anreize für die Verschrottung alter Fahrzeuge verlängert werden, damit diese Maßnahme den von der Krise heimgesuchten Fahrzeugmarkt stützt.

(Anmerkung: Die Gesetzesvorlage wurde inzwischen am 12 Dezember 2013 dem Parlament vorgelegt und die Ratifizierung der in Rede stehenden Regelung gilt als gegeben.)
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Griechenland dementiert Rentenstopp für 2014

13. Dezember 2013 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 2.053 3 Kommentare

Der Arbeitsminister in Griechenland bezeichnet einen angeblich von der Troika verlangten Rentenstopp für 2014 als Szenarium wissenschaftlicher Phantasie.

Der griechische Arbeitsminister Giannis Vroutsis dementierte eine Pressemeldung, laut der die Troika in einer E-Mail praktisch darauf hinarbeiten soll, dass im Jahr 2014 keine neuen Renten bewilligt werden, und sprach vor dem Parlament von einem „Science-Fiktion-Szenarium“.

Laut Informationen der Zeitung „Eleftheros Typos“ verlangten die Stäbe der Troika mit der in Rede stehenden E-Mail (einer der vielen, die ausgetauscht werden) Informationen darüber, auf welche Höhe sich die Rentenzahlungen des Zeitraums 2014 – 2017 gestalten würden, wenn bei den Aufwendungen keinerlei neue Renten im Jahr 2014 einbezogen werden.
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