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Archiv für Dezember, 2013

Mercedes, BMW, Opel im Visier der Steuerfahndung in Griechenland

22. Dezember 2013 / Aufrufe: 899 Kommentare ausgeschaltet

Die Steuerfahndung in Griechenland untersucht, ob mittels außerordentlich niedriger deklarierter Kfz-Fabrikpreise systematisch Steuerhinterziehung betrieben wird.

Anlässlich der außerordentlich niedrigen (deklarierten) Fabrikpreise führt das Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) eine Untersuchung wegen möglicher Steuerhinterziehung bei den deutschen Fahrzeugherstellern Daimler, BMW und Opel durch.

Laut einem Telegramm der Deutschen Presseagentur (dpa) bestätigt der Leiter der SDOE, Theodoros Floratos, die Information bezüglich der Durchführung einer Untersuchung, während ein Daimler-Vertreter anmerkt, die Gesellschaft kooperiere mit den griechischen Behörden.
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Die Technik des defizitären Überschusses in Griechenland

22. Dezember 2013 / Aufrufe: 624 Kommentare ausgeschaltet

Schwarz wird weiß und die Technik des defizitären Primärüberschusses in Griechenland.

Kaum hatten wir nachzurechnen begonnen, wie die Regierung den primären Überschuss an uns verteilen wird, und die Taschenrechner hervorholten um zu sehen, was uns als Gegenleistung für unsere Opfer zusteht, kam vor einigen Tagen der Bericht der Griechischen Bank und verwirrte uns: wie wir lasen, „verzeichnete der Staatshaushalt in den elf Monaten Januar – November 2013 ein primäres Kassendefizit von 4 Mrd. Euro„.

In dem selben Artikel wird anschaulich auch die Technik der Umwandlung von „schwarz in weiß“ beschrieben, worin die griechische Regierung tatsächlich eine bedeutende Leistung präsentiert: „Dieses Defizit verwandelt sich in einen Überschuss von 3,1 Mrd. Euro, wenn: erstens die Einnahmen in Höhe von 1,5 Mrd. Euro aus dem Transfer der Renditen griechischer Staatsanleihen von den Zentralbanken des Eurosystems berücksichtigt und zweitens die Ausgaben in Höhe von ungefähr 5,6 Mrd. Euro abgezogen werden, die sich auf die Abzahlung fälliger Verbindlichkeiten beziehen„.
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Griechenland will straffälligen Abgeordneten Privilegien kappen

21. Dezember 2013 / Aktualisiert: 30. Dezember 2013 / Aufrufe: 516 Kommentare ausgeschaltet

Straffälligen Parlamentariern in Griechenland sollen zukünftig alle Zahlungsbefreiungen und Privilegien gestrichen werden.

Auf Anweisung des griechischen Premierministers Antonis Samaras an den Justizminister Charalampos Athanasiou werden Abgeordnete, die Straftaten „großer sozialer Amoralität“ begehen, alle ihre parlamentarischen Befreiungen und Privilegien verlieren.

Konkret wies der Premierministers anlässlich des Vorfalls mit dem ehemaligen Minister Michalis Liapis den Justizminister an, eine gesetzliche Bestimmung auszuarbeiten, gemäß der (aktiven und pensionierten) Abgeordneten, die sich konkrete Straftaten höherer gesellschaftlicher Amoralität zu Schulden kommen lassen, alle für Parlamentarier vorgesehene Vergünstigungen und Privilegien gestrichen werden. Zu den Delikten, die unter den Begriff der Amoralität fallen, zählen Urkundenfälschung, unwahre Versicherungen, Erpressung, betrug usw.
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Steuerfahndung in Griechenland nimmt Luxus-Pkw ins Visier

21. Dezember 2013 / Aufrufe: 950 Kommentare ausgeschaltet

Die Steuerfahnder in Griechenland nehmen Fahrzeuge unter die Lupe, die möglicherweise illegal mit gefälschten oder ausländischen Kennzeichen betrieben werden.

Gut informierte Quellen sprechen von mehr als 4.000 Fällen, in denen Fahrzeughalter in Griechenland an ihren Wagen gefälschte oder bulgarische Kfz-Kennzeichen anbringen, um Steuern und Abgaben zu vermeiden.

Aus diesem Grund wird außerdem erwartet, dass die Kontrolleure des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) in einem Versuch, festzustellen, ob die (vorübergehend) stillgelegten Fahrzeuge, deren Kennzeichen bei den Finanzämtern zurückgegeben wurden, sich an dem von ihren Eigentümern angegebenen Stilllegungsort befinden, in kommender Zeit mit der Durchführung von … Hausbesuchen beginnen werden.
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Parteiausschluss des Ex-Verkehrsministers in Griechenland

20. Dezember 2013 / Aufrufe: 610 3 Kommentare

Der mit gefälschten Kfz-Kennzeichen erwischte ehemalige Verkehrsminister in Griechenland wurde aus seiner Partei ausgeschlossen.

Der ehemalige griechische Verkehrsminister Michalis Liapis, der am vergangenen Dienstag (17 Dezember 2013) von Polizeibeamten der DIAS festgenommen worden war, weil er ein nicht versichertes Fahrzeug mit gefälschten Kfz-Kennzeichen führte, wurde von der Nea Dimokratia (ND) aus der Partei ausgeschlossen.

Wie es in der Pressemitteilung der Pressestelle der Partei lautet, „wird auf den gestern von dem zentralen Ethik-Ausschuss der Nea Dimokratia Herr Michalis Liapis gemäß den Bestimmungen der Parteisatzung aus dem Mitgliederverzeichnis der Partei gelöscht„.
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Kassendefizit in Griechenland bei 10 Mrd Euro

20. Dezember 2013 / Aufrufe: 588 Kommentare ausgeschaltet

Das Kassendefizit Januar – November 2013 in Griechenland erreichte 10 Milliarden Euro, bei Einnahmen des ordentlichen Haushalts von knapp 42 Milliarden Euro.

Laut der Griechischen Bank präsentierte die zentrale Verwaltung im Zeitraum Januar – November 2013 ein Kassendefizit in Höhe von 9,96 Mrd. Euro, gegenüber 7,67 Mrd. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Einnahmen des ordentlichen Haushalts, in denen nicht die Einnahmen in Höhe von 5,1 Mrd. Euro aus dem Transfer der Buchgewinne griechischer Staatsanleihen von den Zentralbanken des Eurosystems enthalten sind, gestalteten sich im selben Zeitraum auf 41,63 Mrd. Euro, gegenüber 42,91 Mrd. Euro im Vorjahr.
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Der Staatshaushalt des Glücks und Wachstums in Griechenland

20. Dezember 2013 / Aktualisiert: 16. Juni 2014 / Aufrufe: 1.349 1 Kommentar

Die Regierung in Griechenland wird nicht müde, ihre angeblichen Erfolge zu feiern, während 2,5 Millionen Bürger mit der Armut konfrontiert sind.

Sowohl vor als auch nach der Vorlage und Verabschiedung des diesjährigen Haushaltsplans (für das Jahr 2014) hört die griechische Regierung in ihrer Argumentation einfach nicht auf, immer wieder zu wiederholen, dieser Haushaltsplan führe das Land aus der Krise heraus!

Und dies sind nicht nur interne Gedanken des Premierministers und des Finanzministers und der übrigen euphemistischen Minister der Regierung, sondern auch Worte des Triumphs, welche alle zusammen zu glauben begonnen haben und meinen, ein Wunder erreicht zu haben. So glücklich sind sie!
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Strafverfahren gegen Ex-Minister Papantoniou in Griechenland

19. Dezember 2013 / Aktualisiert: 03. Juli 2014 / Aufrufe: 771 Kommentare ausgeschaltet

Gegen den ehemaligen Minister Giannos Papantoniou in Griechenland und seine Gattin wurden Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.

Die Staatsanwältin für Korruptionsfälle, Frau Eleni Raikou, schritt zur Einleitung eines Strafverfahrens im Grad eines Verbrechens zu Lasten des ehemaligen PASOK-Ministers Giannos Papantoniou. Das Verfahren bezieht sich auf die Straftat der inkorrekten Vermögensdeklaration 2010 im Grad eines Verbrechens und 2009 im Grad eines Vergehens.

Stavroula Kourakou, Gattin des Giannos Papantoniou, ist mit den Anschuldigungen wegen unmittelbarer Mittäterschaft in den obigen Straftaten konfrontiert, also dem Verbrechen der Nichtabgabe einer Vermögensdeklaration im Jahr 2010 und dem Vergehen der Nichtabgabe einer Vermögensdeklaration im Jahr 2009.
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Griechenland: Schießt nicht auf die Senioren!

19. Dezember 2013 / Aktualisiert: 08. Februar 2017 / Aufrufe: 723 Kommentare ausgeschaltet

Die Senioren in Griechenland unterstützen nach wie vor die für die heutige Situation verantwortlichen Parteien, was jedoch in einem gewissen Grad verständlich ist.

Manche wollen ihnen das Stimmrecht entziehen, andere wollen sie in den „Zentren Offener Altenbetreuung“ (KAPI) einsperren und einige wiederum suchen – noch drastischer – nach einem Kaiadas-System für die Senioren.

Dies, weil auch bei den letzten Meinungsumfragen, wie im übrigen sowohl bei allen vorherigen Umfragen als auch den Wahlen, die Menschen im Alter von 65+ zu viel größeren Anteilen die Nea Dimokratia (ND), aber auch die PASOK-Partei zu wählen scheinen als die jüngeren Altersgruppen und der SYRIZA-Partei sehr viel geringere Anteile geben.
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Wenn in Griechenland der Amtsschimmel wiehert

18. Dezember 2013 / Aufrufe: 404 Kommentare ausgeschaltet

Einem Steuerzahler in Griechenland wurde die Erteilung einer Unbedenklichkeits-Bescheinigung verweigert, weil er dem Fiskus 0,01 Euro schuldete.

Ein Bürger begab sich zum Finanzamt in Preveza, um sich eine im Rahmen einer privaten Angelegenheit benötigte steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen zu lassen. Sein Antrag wurde jedoch abgelehnt und die Begründung brachte ihn dazu, sich einerseits buchstäblich die Haare zu raufen und andererseits fast totzulachen:

Wie ihm beschieden wurde, könne die Bescheinigung nicht ausgestellt werden, weil er – wie im System ausgewiesen – dem Finanzamt den Betrag von 1 Cent (0,01 €) schulde! Dem Mann blieb nichts anderes übrig, als 0,01 Euro bei der öffentlichen Kasse einzuzahlen, woraufhin der zuständige Beamten die verlangte Bescheinigung ausdruckte und ihm aushändigte.

(Quelle: PrevezaBest.gr)