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Archiv für Dezember, 2013

Welche ist die Zukunft der griechischen Wirtschaft?

27. Dezember 2013 / Aktualisiert: 08. Juni 2015 / Aufrufe: 1.502 Kommentare ausgeschaltet

Trotz der ungeheuren Opfer der Bevölkerung in Griechenland ist die Wirtschaft des Landes von einem substantiellen Aufschwung noch weit entfernt.

Während die griechische Wirtschaft im laufenden Jahr (2013) auf eine Schrumpfung von 4% zusteuert, wird sie 2014 möglicherweise zur Stagnation oder sogar einem bescheidenen Wachstum zurückkehren. Die gute Nachricht ist, dass die aus den zweiten Parlamentswahlen des Jahres 2012 hervorgegangene Regierung standhaft geblieben ist und inzwischen keine Diskussionen mehr über ein Ausscheiden Griechenlands aus der gemeinsamen Währung zu hören sind.

Die gesellschaftlichen Kosten der von den Gläubigern aufgezwungenen Austerität sind jedoch enorm. Das Lebensniveau der Bevölkerung ist steil gesunken, die Arbeitslosigkeit übersteigt 25% und die griechische Wirtschaft ist um 25% kleiner, als sie vor der Krise war. Hat sich diese Angleichung also gelohnt?
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Warum Griechenland nicht zur Drachme rückkehren kann

26. Dezember 2013 / Aktualisiert: 13. Juni 2018 / Aufrufe: 2.724 3 Kommentare

Ein Austritt Griechenlands aus der Währungsunion und die Rückkehr zur Drachme würde ab dem ersten Augenblick den primären Haushaltsüberschuss eliminieren.

Auf die Frage antwortend, was unter den gegenwärtigen Umständen der „Grexit“ (sprich die Rückkehr Griechenlands zu einer nationalen Währung) bedeuten würde, kommentiert ein Funktionär der Europäischen Kommission mit langjähriger Erfahrung in dem, was sich in der Wirtschaft zusammenbraut:

Griechenland ist vor allem in Bezug auf Wirtschaft, Produktion und Exporte von seinen Partnern abhängig und hat deshalb schwankende Devisenkurse, Abwertungen, das Fehlen von Rohstoffen und Basisgütern zu fürchten.
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Arbeitsministerium dementiert Weihnachtsgeld-Verweigerungen

25. Dezember 2013 / Aktualisiert: 28. Juni 2019 / Aufrufe: 374 Kommentare ausgeschaltet

Das Arbeitsministerium in Griechenland dementiert Meldungen der Gewerkschaften über einen Anstieg der Fälle, in denen Unternehmen das Weihnachtsgeld verweigern.

Laut dem Korps der Arbeitsinspektoren (SEPE) des griechischen Arbeitsministeriums entsprechen die Berichte über eine Zunahme der Meldungen bezüglich der Nichtzahlung des Weihnachtsgelds an Arbeitnehmer (des privaten Sektors) nicht der Realität, während gleichzeitig angemerkt wird, dass dem SEPE der einzige staatliche Träger ist, der über zuverlässige und genau Daten verfügt.

Von Seite des Gewerkschaftsverbands GSEE wird dagegen von einem signifikanten Anstieg der Fälle gesprochen, in denen Arbeitgeber ihren Beschäftigten das gesetzliche Weihnachtsgeld nicht regulär zahlen.
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1 Million Arbeitnehmer in Griechenland unbezahlt

25. Dezember 2013 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.115 2 Kommentare

Nur 4 von 10 Arbeitnehmern in Griechenland erhalten ihren Lohn fristgerecht, während die Anzahl der bis zu über 1 Jahr unbezahlten Arbeitnehmer 1 Million tangiert.

Geschichten drittweltlichen Irrsinns werden jeden Tag im Griechenland der Europäischen Union verzeichnet, wo die Arbeitgeber mit verschiedenen Tricks versuchen, die unbezahlte Beschäftigung zu „legalisieren“ und sogar auch das Weihnachtsgeld zu vermeiden.

Das Phänomen der Zügellosigkeit der Arbeitgeber hat dermaßen um sich gegriffen, dass als Ergebnis mehr als eine Million Arbeitnehmer ab einem Monat bis zu über einem Jahr unbezahlt bleiben. Viele versuchen sogar, mit lächerlichen Ausflüchten, faulen Argumenten und miesen Tricks nicht einmal das Weihnachtsgeld zu zahlen, in Zusammenhang mit dem das Gesetz im Fall der Nichtzahlung strenge Strafen vorsieht.
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Partei in Griechenland gibt Zuschuss zurück

24. Dezember 2013 / Aktualisiert: 26. Dezember 2013 / Aufrufe: 463 4 Kommentare

Die Demokratische Linke in Griechenland verzichtet auf 145000 Euro aus den ihr zustehenden staatlichen Zuschüssen.

Die Demokratische Linke (DIMAR) gab bekannt, den ihr für Gründung und Betrieb eines Forschungs- und Untersuchungszentrums zur Verfügung gestellten, von der Partei jedoch nicht verwendeten Betrag von 145.000 Euro an die Staatskasse zurückzuzahlen.

In einem Schreiben an Innenminister Giannis Michelakis gibt die DIMAR die Rückzahlung des entsprechenden Betrags aus der ordentlichen staatlichen Bezuschussung bekannt, da – wie es in der Bekanntmachung lautet – die Partei beschloss, den Betrag von 145.000, der ihr aus der ordentlichen Finanzierung des Jahres 2013 für Gründung und Betrieb eines Forschungs- und Untersuchungszentrums entspricht, nicht zu verwenden.
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Griechenland: reiche Abgeordnete, arme Einwohner

24. Dezember 2013 / Aktualisiert: 12. Oktober 2018 / Aufrufe: 3.447 4 Kommentare

Sind die Abgeordneten des Parlaments in Griechenland von Haus aus reich oder werden sie reich, nachdem sie Abgeordnete werden?

Die Abgabe der Vermögensdeklarationen der Abgeordneten zeigte, dass Griechenland ein Land mit reichen Abgeordneten und armen Einwohnern ist. Dies wiederum kann zwei Dinge bedeuten: Entweder wird die griechische Gesellschaft im Parlament verzerrt und mit dem Ergebnis vertreten, dass die Reichen überwiegen, oder die Abgeordneten werden, nachdem sie zu Abgeordneten werden, auch reich.

Was von beidem trifft zu? Wir können nur Vermutungen anstellen, weil wir um es zu erfahren, außer den Angaben, welche das Vermögen der Parlamentarier – also ihre Vermögenslage – belegen, auch wissen müssen, woher es kommt, also woher ihr Reichtum stammt. Eine solche Überprüfung führt das griechische Parlament jedoch nicht durch oder traut sich nicht, sie durchzuführen. In zwei Fällen, in denen es dazu gezwungen wurde, also denen des Akis Tsochatzopoulos und des Giannos Papantoniou, sind die Resultate bekannt.
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Griechenland: 70000 Kfz-Abmeldungen innerhalb von 6 Wochen

23. Dezember 2013 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 1.311 Kommentare ausgeschaltet

Innerhalb von eineinhalb Monaten gaben in Griechenland mehr als 70.000 Eigentümer privater Fahrzeuge die Kfz-Kennzeichen ihrer Wagen zurück!

Aus Unvermögen, die Kfz-Steuer für ihre Fahrzeuge zahlen zu können, sputen sich viele Bürger, vor Ablauf der Fristen die Kfz-Kennzeichen ihrer Wagen abzugeben (sprich die Fahrzeuge abzumelden). Wie die ersten Daten von den Finanzämtern zeigen, wird im Vergleich zum Vorjahr die Lage in diesem Jahr noch schlimmer sein, da geschätzt wird, dass diejenigen, die sich von ihrem Auto zu trennen gezwungen sein werden, sehr viel mehr sein werden.

Laut den Fakten, welche die Zeitung „Dimokratia“ enthüllt, wurden ab dem 01 November bis zum 15 Dezember 2013 insgesamt 70.149 Kfz-Kennzeichen abgegeben. Diese Fahrzeuge wurden (vorübergehend) stillgelegt, damit ihre Eigentümer den erdrückenden Steuern, fiktiven Einkommensveranlagungen und Kfz-Steuern entgehen. Im vergangenen Jahr waren während des selben Zeitraums 35.000 Kfz-Kennzeichen bei den Finanzämtern abgegeben worden.
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Griechenland kappt Zuschüsse für Rechtsradikale

23. Dezember 2013 / Aufrufe: 452 1 Kommentar

Das Parlament in Griechenland hat die staatlichen Zuschüsse für die rechtsradikale Partei Chrysi Avgi ausgesetzt.

Das Plenum des griechischen Parlaments beschloss nach einer einschlägigen Einführung von Seite des Ethik-Ausschusses mit einer überwältigenden Mehrheit von 241 Ja-Stimmen gegenüber 26 Nein-Stimmen und 5 Enthaltungen die Aussetzung der staatlichen Finanzierung an die rechtsextremistische Chrysi Avgi.

Gespalten zeigte sich bei der namentlichen Abstimmung die parlamentarische Fraktion der Unabhängigen Hellenen (ANEL), da die Partei des Panos Kammenos sich für eine Stimmabgabe „frei nach Gewissen“ entschied, was sich in einer das gesamte Spektrum abdeckenden diametralen politischen Position äußerte: einige Abgeordnete stimmten mit „ja“, andere mit „nein“, andere wiederum meldeten sich nur als „anwesend“.
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Scheingesellschaft betrog Kfz-Eigentümer in Griechenland

23. Dezember 2013 / Aktualisiert: 22. Januar 2020 / Aufrufe: 532 Kommentare ausgeschaltet

Eine Scheingesellschaft in Griechenland betrog zigtausend arglose Fahrzeugeigentümer, denen sie gefälschte Haftpflichtversicherungs-Policen ausstellte.

Tausende Fahrzeugeigentümer verschiedenen Regionen Griechenlands fielen einer kriminellen Organisation zum Opfer, die mittels einer Scheingesellschaft und in angeblicher Kooperation mit der bulgarischen Balkan Brockers Insurance gefälschte Kfz-Versicherungspolicen ausstellte.

Wie in der nachstehenden „Präsentation des Pressesprechers der griechischen Polizei über einen Fall der Aushebung einer kriminellen Organisation, die Betrügereien und Urkundenfälschungen zu Lasten von Fahrzeugeigentümern beging, denen gefälschte Haftpflichtversicherungs-Policen ausgestellt wurden“ geschildert wird, war an den Machenschaften der vielköpfigen Bande unter anderem auch ein Polizeibeamter in der Rolle des Versicherungsmaklers beteiligt.
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Betrug mit Kfz-Versicherungen in Griechenland

22. Dezember 2013 / Aufrufe: 674 1 Kommentar

In Griechenland wurden bisher 17 Mitglieder einer kriminellen Organisation verhaftet, die arglose Bürger mit der Ausstellung gefälschter Versicherungspolicen betrogen.

Nach der Aufdeckung der Aktivitäten einer Scheingesellschaft bzw. angeblichen Niederlassung einer bulgarischen Versicherungsgesellschaft ist die griechische Polizei (ELAS) bisher zu zwölf Verhaftungen geschritten

Konkret geht es um einen Ring, der in Kooperation mit Versicherungsbüros, Agenten und Vermittlern gefälschte Haftpflicht-Versicherungspolicen für Kraftfahrzeuge ausstellte. Laut polizeilichen Quellen wird damit gerechnet, dass die Anzahl der Verhaftungen sich auf 20 – 30 erhöhen wird.
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