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Mercedes, BMW, Opel im Visier der Steuerfahndung in Griechenland

22. Dezember 2013 / Aufrufe: 838

Die Steuerfahndung in Griechenland untersucht, ob mittels außerordentlich niedriger deklarierter Kfz-Fabrikpreise systematisch Steuerhinterziehung betrieben wird.

Anlässlich der außerordentlich niedrigen (deklarierten) Fabrikpreise führt das Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) eine Untersuchung wegen möglicher Steuerhinterziehung bei den deutschen Fahrzeugherstellern Daimler, BMW und Opel durch.

Laut einem Telegramm der Deutschen Presseagentur (dpa) bestätigt der Leiter der SDOE, Theodoros Floratos, die Information bezüglich der Durchführung einer Untersuchung, während ein Daimler-Vertreter anmerkt, die Gesellschaft kooperiere mit den griechischen Behörden.

Bei höheren Preisen würden noch weniger Fahrzeuge verkauft werden

Wie in der Meldung angeführt wird, werden auf Basis des anfänglichen Fahrzeugpreises anschließend die Steuern berechnet, was zum Ergebnis hat, dass je niedriger die Preise sind, um so geringer auch die Einnahmen des griechischen Staates aus der Mehrwertsteuer bis hin zu Taxierungsgebühren und Luxussteuer ausfallen. Die deutsche Agentur bezieht sich sogar auf einen Bericht des „Spiegel“, wonach dem (Vertrags-) Importeur für einen Mercedes der S-Klasse 22.135 Euro in Rechnung gestellt werden, während der Verkaufspreis des konkreten Modells vier Mal höher liegt. „Das können wir nicht zulassen„, erklärt Herr Floratos und stellt klar, dass die Untersuchungen sich in jede Richtung und nicht nur gegen die deutsche Automobilindustrie wenden.

BMW erklärt seinerseits, die Rechnungsstellung basiere auf internationalen Standards und stehe in Einklang mit den Regelungen der OECD und mit dem Europäischen Recht.

In dem Telegramm wird betont, die Händler seien mittels der niedrigeren Preise in der Lage, ihren Kunden höhere Nachlässe einzuräumen, und ebenso eingeschätzt, dass in Griechenland noch weniger Fahrzeuge verkauft werden würden, wenn die Preise höher wären.

(Quelle: To Pontiki)

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