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Löhne in Griechenland niedriger als 2000

1. Dezember 2013 / Aktualisiert: 21. Mai 2014 / Aufrufe: 1.450

Die Nettobezüge der meisten Arbeitnehmer in Griechenland haben nach den Angleichungen der letzten Jahre ein niedrigeres Niveau als im Jahr 2000 erreicht.

Wie in einem Artikel der „Kathimerini“ unter Berufung auf Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) berichtet wurde, sind in Griechenland in dem Zeitraum 2000 – 2012 die Bezüge um 1,7% gesunken.

Eine Ausnahme stellen die Beschäftigten des weiteren öffentlichen Sektors dar, die während der letzten vier Jahre Verluste verzeichnet haben mögen, jedoch sind ihre Bezüge von 2000 bis 2012 um 12,4% gestiegen. Daher erklärt sich auch der Druck der Troika auf eine radikale Umstrukturierung der öffentlichen Unternehmen und Träger (DEKO) und der öffentlichen juristischen Personen.

Mindestlohn liegt 10% niedriger als im Jahr 2000

Auf Basis der Daten der OECD haben in dem Zeitraum 2009 – 2012 die Beschäftigten der öffentlichen Träger zwar die größten Verluste erlitten, jedoch sind es die selben Arbeitnehmer, die während des vorherigen Zeitraums die signifikantesten Erhöhungen erhalten haben. Auf diese Weise ergibt sich das positive Vorzeichen bei dem Resultat der Änderung ihrer Bezüge ab 2000 bis einschließlich 2012.

Detaillierter zeigt sich gemäß dem Bericht der OECD:

  • Auf die Gesamtwirtschaft bezogen stiegen die Bezüge der Arbeitnehmer in der Periode 2000 – 2009 um 23,2%. In den darauffolgenden vier Jahren sanken sie dagegen um 20,2%. Insgesamt beläuft sich im Zeitraum 2000 – 2012 der Verlust auf 1,7%.
  • Die Beschäftigten der öffentlichen Zentralverwaltung hatten seit 2000 Verluste von 1,3%. Bis 2009 verzeichneten sie bei ihren Bezügen einen Anstieg um 22,7% und verloren danach 19,6%.
  • Bei den öffentlichen Trägern beruht die Erhaltung eines auf den Zeitraum 2000 – 2012 bezogenen Anstiegs ihrer Bezüge um insgesamt 12,4% auf einem Anstieg um 56,7% bis 2009 und dem von 2009 bis 2012 verzeichneten Kürzungen um 28,3%.
  • Bei den Banken hatten die Beschäftigten einen Anstieg ihrer Bezüge um 17,1% von 2000 bis 2009 erreicht und verloren in den darauffolgenden vier Jahren 17,2%. Auf den Gesamtzeitraum bezogen haben sie 3,1% der Nettobezüge verloren, die sie 2000 hatten.
  • Die Beschäftigten des privaten Sektors (unter Ausnahme der Banken) sahen ihre Bezüge bis 2009 um 14,4% ansteigen und dach bis 2012 um 21,2% sinken. Das Resultat war, dass ihre Bezüge in dem Zeitraum 2000 – 2012 um 2% sanken.
  • Der Mindestlohn hat in der Gesamtperiode 2000 – 2012 die größte prozentuale Senkung erfahren, da er im Verhältnis zu 2000 inzwischen um 10% geringer ist. Bis 2009 war er um 19,8% gestiegen und sank dann angesichts der gegebenen letzten gesetzlichen Regelungen um 24,9%.

Beschäftigung auf dem Privatsektor liegt 15% niedriger als 2000

Außer den Senkungen der Bezüge ist auch der inzwischen verzeichnete große Rückgang der Beschäftigung erwähnenswert. 2008 war die Beschäftigung auf dem gesamten (engeren und weiteren) öffentlichen Sektor im Vergleich zu 2000 um fast 20% gestiegen, während auf dem privaten Sektor der Anstieg ungefähr 8% betrug.

Seitdem begann der schrittweise Rückgang der Beschäftigung, mit dem Ergebnis, dass die Beschäftigung auf dem öffentlichen Sektor im Verhältnis zu 2000 um ungefähr 8% zurückgegangen ist. Auf dem privaten Sektor ist sie dagegen drastisch geschrumpft und gegenüber dem Niveau, auf dem sie sich im Jahr 2000 befand, um 15% gesunken.

(Quelle: Voria.gr, bloko.gr)

Relevante Beiträge:

  1. Böse
    3. Dezember 2013, 14:45 | #1

    Genau die Berufsgruppen, welche am wenigsten verloren haben, streikten am häufigsten. Wenn man dann noch bedenkt, dass Lehrer in GR durchschnittlich 20 Wochen schulfreie Zeit im Jahr haben (in D sind es 12 Wochen), ist es eine Frechheit gegenüber den Privatbeschäftigten, welche viel mehr Einschnitte erleiden mussten.

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