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Betrug mit Kfz-Versicherungen in Griechenland

22. Dezember 2013 / Aufrufe: 602

In Griechenland wurden bisher 17 Mitglieder einer kriminellen Organisation verhaftet, die arglose Bürger mit der Ausstellung gefälschter Versicherungspolicen betrogen.

Nach der Aufdeckung der Aktivitäten einer Scheingesellschaft bzw. angeblichen Niederlassung einer bulgarischen Versicherungsgesellschaft ist die griechische Polizei (ELAS) bisher zu zwölf Verhaftungen geschritten

Konkret geht es um einen Ring, der in Kooperation mit Versicherungsbüros, Agenten und Vermittlern gefälschte Haftpflicht-Versicherungspolicen für Kraftfahrzeuge ausstellte. Laut polizeilichen Quellen wird damit gerechnet, dass die Anzahl der Verhaftungen sich auf 20 – 30 erhöhen wird.

Wenigstens 12.000 Betrugsopfer in ganz Griechenland

Praktisch handelt es sich um eine Schein-Versicherungsgesellschaft, die als angebliche Niederlassung der in Bulgarien ansässigen Balkan Brockers Insurance agierte. Wie berichtet wird, begann die Kriminalpolizei bereits vor sechs Monaten, die rechtswidrigen Aktivitäten der Bandenmitglieder zu observieren, welche die Fahrzeuge – durch besonders günstige Versicherungsprämien angelockter – argloser Kfz-Eigentümer versicherten, die jedoch letztendlich absolut keinerlei Versicherungsschutz hatten.

Außer in Attika hatte der Ring seine Aktivitäten auch auf Kreta, Patras, Thessaloniki und Magnesien ausgebreitet und vermutlich wenigstens 12.000 Bürger betrogen. Es wird angemerkt, dass es Anzeigen selbiger Fahrzeugeigentümer gab, die gemeldet hatten, dass es nach einem Unfall keinerlei Reaktion von Seite der Gesellschaften gab.

In verschiedenen Gebieten Griechenlands ist bereits eine große Polizeiaktion unter Mitwirkung von Justizbeamten zur Verhaftung von Mitgliedern der kriminellen Organisation im Gang. Die Beaufsichtigung des ganzen Unternehmens führte ein Staatsanwalt und Informationen zufolge werden in den kommenden Tagen vielleicht die Namen der beiden Gesellschaften bekannt gegeben. Wie die Polizei anführt, werden schrittweise die ermittelten Fahrzeughalter darüber benachrichtigt, dass ihre Fahrzeuge praktisch nicht versichert sind und sie sich zu sputen haben, diese erneut zu versichern, da sie einem Betrug zum Opfer fielen.

Abschließend sei angemerkt, dass die bulgarische Balkan Brockers Insurance in einer Bekanntmachung erklärte, mit der ganzen Sache nichts zu tun zu haben.

(Quelle: To Pontiki, Zougla.gr)

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  1. Heinz
    22. Dezember 2013, 17:35 | #1

    Es lässt sich wirklich alles noch toppen. Als hätten die Menschen nicht schon Sorgen genug.

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