Verbrechen der PASOK-Partei in Griechenland

9. Oktober 2013 / Aufrufe: 2.334

Imia, „Dankeschön an Amerikaner“ und weitere 49 katastrophale Fehler

Die PASOK-Partei belastende Verbrechen vielfältiger Dimensionen sind auch diese:

1. Die Überschuldung des Landes und die Aufblähung der öffentlichen Verschuldung auf 114%, während die öffentliche Verschuldung 1981 gerade einmal 29% betrug. Damals wurden die „Fundamente“ für die heutige Katastrophe gelegt.

2. Überdimensionale Kredite, Unterentwicklung, Explosion der Inflation in der Periode ’81 – ’89.

3. „EWG und NATO, das selbe Syndikat“: Das bekannte katastrophale Motto.

4. Deindustriealisierung des Landes als Folge der „gewerkschaftlichen Errungenschaften“.

5. Unkontrollierte Einstellungen auf dem öffentlichen Sektor. Die Griechen entschieden sich für die Sicherheit des öffentlichen Dienstes, „einen Platz an der Sonne“, und behielten ihre „grüne“ Identität aufrecht.

6. Ausnutzung der staatlichen und EU-Mittel zum eigenen Nutzen. Nach 1985 verwaltete die PASOK-Partei die ungeheuren Beträge der EU-Mittel, mit denen Griechenland umzugestalten gewesen wäre.

7. Die berühmten blauen und grünen Kandidatenlisten, um die Wahl von Sartzekakis in die Position des Staatspräsidenten sicherzustellen.

8. In den acht Jahren 1981 – 1989 erfolgten die größten Verfolgungen des freien Rundfunks.

9. Lügen vom Typ „Mitsotakis ist Kollaborateur der Nazis“ zwecks Spaltung der Griechen.

10. Die Flagge der den griechischen Schiffe: 1981 wechselte die Mehrheit der griechischen Schiffsbesitzer in Angst vor der „sozialistischen Transformation“ und Papandreou’s „Fünfjahresprogrammen“ die Flagge ihrer Schiffe.

11. Die Beibehaltung der niedrigen Löhne erhielt die niedrigen Arbeitskosten aufrecht. In der Periode 1981 – 2004 wurden sie sogar um 30% gesenkt und die realen Löhne bewegten sich 1988 auf dem selben Niveau mit 1982.

12. Arbeitslosigkeit: Nach ’81 begann sie anzusteigen und überstieg 1998 trotz der Aufblähung des öffentlichen Sektors und der Einstellungen von Kameraden und Freunden den EU-Durchschnitt.

13. Theofanis Tompras: Abhörung und Aufzeichnung von Telefonaten bei OTE und KYP.

14. Im Sommer 1985 stellte der damalige Leiter der Griechischen Bank fest, dass er nur 200.000 Dollar in seiner Kasse hatte und die Zahlungsbilanz mit einem Defizit von 3,5 Mrd. abschloss!

15. Imia und das „Dankeschön“ von Kostas Simitis an die Amerikaner vom Podium des Parlaments.

16. Pfusch bei fast allen öffentlichen Projekten. Es wurden Straßen – Guillotinen mit billigen Materialien, ungeheuren kosten und entsprechenden Gewinnen für die Bauunternehmer gebaut.

17. „Kreative Buchführung“ durch die Regierung Simitis für den Beitritt zur EWU mit gefälschten Daten.

18. Manipulation des allgemeinen Börsenindexes durch die Fonds der DEKA (Öffentliches Unternehmen für staatliche Werte) und die Versicherungskassen.

19. Auf Basis der Daten des Kapitalmarkts-Ausschusses hatte ein „grüner Funktionär“ an der Börse (als diese sich in ihrer Blütezeit befand) innerhalb eines kurzen Zeitraum Transaktionen im Wert von 1,5 Mio. Euro getätigt.

20. Luftabwehr-Raketen S-300. Die türkische Regierung drohte Zypern, diese nicht in Nikosia zu installieren. Herr Simitis zwang den Präsidenten von Zypern, Herrn Kliridis, sich den türkischen Drohungen zu unterwerfen. Schließlich wurden sie auf Kreta eingelagert.

21. Nationales Grundbuch unter Minister Kostas Laliotis. Trotz der beachtlichen europäischen Mittel wurde das Projekt nicht fertig gestellt. Als Ergebnis zahlen wir riesige Strafen.

22. ASEP: Unter den Gesetzen von Peponis konstruierten sie die berühmten „Rehabilitationsbestimmungen“, die den ASEP außer Kraft setzten. Der öffentliche Sektor wird von der PASOK-Partei beherrscht, da 20 Jahre lang mehr als 1.000.000 „grüne“ Kinder eingestellt wurden.

23. Die größten Zunahmen bei Konsumartikeln des Grundbedarfs erfolgten zwischen Dezember 2000 und Dezember 2003! Im Sommer 2003 stiegen allein Obst und Gemüse um 36% an.

24. Das Gesetz über Ministerhaftung: Ein gesetzliches Konstrukt, das die gesamte Kultur der Straflosigkeit und Vermeidung von Verantwortungen des „panhellenischen Sozialismus“ enthält.

25. Die Vertragsbeschäftigten: Während der drei Jahre 2001 – 2004 schritt die PASOK-Partei aus rein auf den Stimmenfang ausgerichteten Gründen zur Einstellung von 250.000 Vertragsbeschäftigten.

26. Abtretung des öffentlichen Reichtums an von dem Staat unterhaltene „Barone“ der Interessen des Establishments.

27. Scheitern der Eliminierung der Bürokratie. In Wirklichkeit steigerten der „große Staat“ und die zigtausend Eingestellten und Versorgten die Korruption und Bürokratie.

28. Als der PASOK-Partei drohte, die Wahlen zu verlieren, wendete sie sich zur Schaffung politischer Instabilität angeblich analogen Wahlsystemen zu, um mit Hilfe der Medien schnell an die Macht zurückzukehren.

29. Madrider Abkommen. Zum ersten Mal wurden Anrechte auf „Gemeinschaftseigentum“ an Ankara eingeräumt.

30. Die Auslieferung von Özalan an die Türken.

31. Der „Sieg von Helsinki“, der als ein Erfolg der Außenpolitik von Simitis präsentiert wurde, wobei den Griechen niemals erklärt wurde, welche die tatsächlichen Folgen dieser Vereinbarung waren.

32. Übereinstimmung Simitis – Papandreou bezüglich der Bombardierung Serbiens – des Kossovo, also der Bombardierung eines europäischen (Balkan-) Landes unter der sichtbaren Gefahr der Grenzen in unserer Nachbarschaft.

33. Rüstungsprogramme von 20 Mrd. Euro durch die Regierung Simitis. Die problembehafteten Kampfflugzeuge kosteten das Leben vieler Piloten. Der einzige, der nicht profitierte, war der griechische Staat.

34. Der Haushaltsplan für 2003 sah ein Defizit von 0,9% des BIP vor, das schließlich 5,7% erreichte.

35. Kriminelle Abwertung der Drachme vor der Eingliederung des Landes in die WWU.

36. Steuern: Trotz des „grünen“ Versprechungsgeschwätzes wird von 1993 bis 2003 ein Anstieg der Steuern um 122,5% verzeichnet.

37. Das Thema der Landwirtschaft: Von der Europäischen Union wurden Billiarden für die Umstrukturierung der Agrarproduktion und der Wirtschaft bereitgestellt. Die Subventionen wurden jedoch nur für Zwecke des Stimmenfangs verwendet.

38. Auf dem Versicherungssektor. Fall Passaris: Er ermordete zwei Polizeibeamte bei seinem Ausbruch aus dem Krankenhaus, in das er eingeliefert worden war, und entzog sich der Verhaftung.

39. Havarie der „Samina“ unter Minister Christos Papoutsis.

40. Das Eindringen der MAT in das Polytechnikum im November 1995 unter Minister Sifis Valyrakis. Es waren 20 Häftlingsbusse nötig, um die 472 Verhafteten wegzubringen, von denen 140 Minderjährige waren.

41. Veräußerung von 20 Tonnen Gold durch die Griechische Bank. Diese wurde im August 2013 unter völliger Geheimhaltung von Kostas Simitis und Nikos Garganas beschlossen.

42. Allein für Zinsen aus den Schulden der PASOK-Partei zahlt eine vierköpfige Familie jährlich 4.000 Euro.

43. Die von der Europäischen Kommission fünfmal obligatorisch auferlegte Korrektur der volkswirtschaftlichen Daten!

44. Der berühmte „Artikel 4“, der unter dem Vorwand des Arbeitsfriedens während der Dauer der Olympischen Spiele die Streiks für „illegal“ erklärte.

45. Das Fiasko im September 1998 in der Straße Niovis, bei dem Sorin Metei mit einer Handgranate die völlige Unzulänglichkeit der Polizei zur Schau stellte.

46. Beschimpfung von Richtern, sobald sie Fälle der Korruption – Verstrickung anzurühren wagten. Gemäß der „grünen“ Logik hatte die Justiz „à la carte“ zu funktionieren.

47. „Industrie“ illegaler Hellenisierungen mit Erteilung griechischer Personalausweise und Wahlbücher sogar auch an polizeilich bekannte Verbrecher aus den ehemaligen kommunistischen Staaten.

48. Verarmung des griechischen Volkes, mit laut der Eurostat 2,5 Millionen Griechen unterhalb der Armutsgrenze und Schaffung einer neuarmen Klasse.

49. Die „Omerta“ zwischen Ev. Venizelos und G. Papandreou über das „schwarze Loch“ der 110 Mio. Euro in der Kasse der PASOK-Partei, die den Steuerzahlern aufgebürdet wurden.

50. Die „Lagarde-Liste“ stellt das jüngste Schwerverbrechen der PASOK-Partei dar. Ihre Verheimlichung, zusammen mit der Hinterziehung ungeheurer Steuerbeträge zu einer Zeit, wo die einfachen Bürger ausgequetscht wurden, brachte zwar G. Papakonstantinou vor das Sondergericht, der andere Verantwortliche – sprich Ev. Venizelos – hat jedoch immer noch nicht Rechenschaft abgelegt.

(Quelle: DimikratiaNews.gr)

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  1. Catalina
    9. Oktober 2013, 01:40 | #1

    Dem vielleicht nicht so gut informierten deutschen Leser dieses Blogs sei gesagt, dass dieser „Hetzartikel“ aus einer Zeitung stammt, die vor 2 Jahren auf ihrer Titelseite ein Bild von Angela Merkel in Naziuniform abdruckte und mit dem Satz „Memorandum macht frei – Dachau“ garnierte …

    Der Ausgewogenheit halber dürfen nun natürlich die „Verbrechen der Nea Demokratia“ nicht fehlen. Ich hoffe, der „investigative“ Journalismus geht weiter. Als Einstieg wäre vielleicht der Skandal um das Kloster Vatopedi nicht schlecht. Der dem griechischen Staat dadurch entstandene Schaden wird schon allein mit 100 Millionen Euro beziffert und gehört mit zum größten Supergau der ND-Regierung von Kostas Karamanlis.

    • Team
      9. Oktober 2013, 02:37 | #2

      Ebenfalls sei den „vielleicht nicht so gut informierten deutschen Lesern“ gesagt …
      [Kommentar wurde vom Obermotz gelöscht]

  2. Zambo
    9. Oktober 2013, 07:59 | #3

    Catalina hat vollkommen recht. Natürlich hat die Pasok kräftig abkassiert, aber die Regierung Karamanlis war die schlimmste der jüngeren Zeitgeschichte. Korruption und vor allen Dingen die Einstellung von Parteigenossen und -freunden haben unter ihr ungeahnte Ausmaße erreicht. Plötzlich war auch die Bürokratie wieder da, die unter der vorigen Regierung doch gemindert wurde (z.B. KEP etc.)
    Ich lebe jetzt als Deutsche 25 Jahre in Griechenland und konnte alles mit etwas Abstand sehr gut beobachten.
    Ich finde es nicht gut vom Team, wenn doch recht richtige und objektive Beiträge gedeckelt werden, während komische Hetzkampagnen und wilde Verschwörungstheorien eine Plattform bekommen. Dies ist aber leider hier in Griechenland, gang und gäbe.

  3. ToyX
    9. Oktober 2013, 10:23 | #4

    Oloi Kleftes einai, die schlimmsten aber, waren die grünen !

  4. GR-Block
    9. Oktober 2013, 13:14 | #5

    @Catalina
    Liebe Catalina, nehmen Sie bitte dass alles nicht so ernst. Wir sind keine Parlamentarier sondern Blogger. Wir dürfen uns auch eine überspitzte Wahrheit auf der Zunge zergehen lassen, ohne dass sie uns gleich abfällt. Dazu halte ich diesen Artikel sehr wohl für geeignet, und die von Ihnen erwähnte Titelseite für saTIERISCH gut. Wegen der Fehler der ND muss man nun wahrlich nicht in die Vergangenheit blicken. Sie ist innovativ genug um ständig neue zu produzieren. Warum sich allerdings das dream team genötigt sah hier zu reagieren, verstärkt in mir den Verdacht, dass unter ihnen der eine oder andere dünnhäutig geworden ist. Warum, ist noch zu klären. Jedenfalls würde ich mir nicht den Hut aufsetzen lassen, dass Blogger „Investigationen“ betreiben müssten. Nein, wir sind zum Hetzen da, über Journalisten und Politiker.
    Zur Sache: Herr Samaras muss die Propagandamaschine anwerfen, wenn er verhindern will, dass rechte Protestwähler aus lauter Verzweiflung links wählen. Dann opfert er lieber seinen Partner Venizelos um die Stimmenmehrheit von Saison-Wählern der ehemaligen XA zurückzuerhalten. Es muss ihm nur die Gratwanderung gelingen, dass das Wahlvolk sich über eine Regierungspartei auskotzen darf, ohne dass es die ND ist. Da der Alte rechtzeitig ausgestiegen war, bleibt nur noch der Dicke. Wir dürfen auf die Gegenreaktion gespannt sein. Und da hoffe ich, dass etwas professionelleres und unterhaltsameres kommt, als Ihr Kommentar.
    Trotzdem, ignorieren Sie, bitte, die Dünnhäutigen. Ihre Kommentare sind nicht „tumb“. Dieses „Prädikat“ hat sich eine andere Fraktion erkämpft. Wenn wir ihr das absprechen würden, dann würde sich ihr Gründer im Grab umdrehen und sein Enkel im Knast vor Wut schäumen. Oder war das etwa die Absicht des teams?

  5. KostasK
    9. Oktober 2013, 18:32 | #6

    Die Einleitung hört sich nach einem Verteidigungsversuch für die XA an, dass alle Parteien wie kriminelle Vereinigungen arbeiten. Die ND Liste wäre wohl etwas kürzer, aber genau so viel Beschiss. Das griechische Volk verhält sich, was die Wahlen angeht, aber genau so wie die Wähler in Deutschland oder anderswo. Es wird das kleinere Übel gewählt, oder das verschleierte Gegenteil des Herrschenden. Jagt die braunen und alle bekannten zum Teufel! Nur wenn die Einsicht besteht, dass es mit dem Vettern-Wirtschaft-Selbstbedienung-System nicht weitergehen kann, gibt es noch eine winzige Hoffnung. Neulich sagte jemand: Ich gehe nicht wählen, weil ich an den Verbrechen der Herrschenden nicht beteiligt sein will. Leider hat er aus einem gewissen Blickwinkel recht!

  6. Triffi
    10. Oktober 2013, 09:57 | #7

    Das nenne ich mal super Blogger Bitte weiter sooooo … Bravo! Und Bitte, mit allen anderen Parteien auch, da sie alle Dreck am Stecken haben“ damit die Griechen mal wach werden …

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