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Neonazis bleiben drittstärkste Partei in Griechenland

19. Oktober 2013 / Aufrufe: 828

Die am 17 Oktober 2013 präsentierten Ergebnisse einer Demoskopie der ALCO weisen die Chrysi Avgi weiterhin als drittstärkste Partei in Griechenland aus.

Eine neue Meinungsumfrage der ALCO, die am Abend des 17 Oktober 2013 von dem TV-Sender ACTION 24 in der Sendung des Serafim Kotrotsos präsentiert wurde, zeigt einen marginalen Vorsprung der Nea Dimokratia (ND) gegenüber der SYRIZA-Partei.

Die rechtsextremistische „Goldene Morgenröte“ (Chrysi Avgi) wiederum erscheint trotz der aktuellen Entwicklungen und strafrechtlichen Verfolgung etlicher ihrer Abgeordneten und Funktionäre weiterhin als drittstärkste Partei, wobei die Hälfte ihrer Wähler erklären, sich aus einem Gefühl der Wut für die konkrete Partei zu entscheiden.

Chrysi Avgi wird nur zu 25% wegen ihrer Positionen gewählt

Die Stimmabsicht stellt sich ohne Hochrechnung folgendermaßen dar:

  • Nea Dimokratia (ND): 21,2%
  • Allianz der Radikalen Linken (SYRIZA):20,5%
  • Goldene Morgenröte (Chrysi Avgi):6,8%
  • Panhellenische Sozialistische Bewegung (PASOK):6,1%
  • Unabhängige Hellenen (ANEL):5,1%
  • Kommunistische Partei Griechenlands (KKE):4,9%
  • Demokratische Linke (DIMAR): 3,7%

Nach der Hochrechnung stellt sich folgendes Bild dar:

  • Nea Dimokratia (ND): 24,4%
  • Allianz der Radikalen Linken (SYRIZA): 23,6%
  • Goldene Morgenröte (Chrysi Avgi): 7,8%
  • Panhellenische Sozialistische Bewegung (PASOK): 7%
  • Unabhängige Hellenen (ANEL): 5,9%
  • Kommunistische Partei Griechenlands (KKE): 5,6%
  • Demokratische Linke (DIMAR): 4,3%

Eine der Fragen, die den Teilnehmern an der Umfrage gestellt wurden, bezog sich auf die Gründe, aus denen sie sich konkret für eine Partei entschieden. Die Antworten ergeben folgendes Bild:

  • Die Wähler der ND wählen die Partei zu 33% auf Basis ihrer Ideologie, zu 45% auf Basis ihrer Positionen und zu 14% aus dem Gefühl der Wut heraus.
  • Die Wähler der SYRIA wählen die Partei zu 24% auf Basis ihrer Ideologie, zu 46% auf Basis ihrer Positionen und zu 22% aus dem Gefühl der Wut heraus.
  • Die Wähler der Chrysi Avgi wählen die Partei zu 24% auf Basis ihrer Ideologie, zu 25% auf Basis ihrer Positionen und zu 50% aus dem Gefühl der Wut heraus.

(Quelle: To Pontiki)

  1. Arno
    19. Oktober 2013, 12:24 | #1

    Rechte Ideologien kann man eben nicht verbieten!

  2. Hellenisator
    19. Oktober 2013, 21:00 | #2

    Jeder halbwegs vernünftige Hellene weiß, dass es keine freie Wahlen gibt in Hellas. Die Wahlen sind in Hellas genau so getürkt wie in anderen westlichen Ländern auch. Nea Dimokratia bei über 20% und stärkste Partei, wer´s glaubt wird selig.

  3. Deutscher
    19. Oktober 2013, 21:39 | #3

    Lassen die griechischen Politdemokraten das Land noch weiter an die Wand fahren, indem Griechenland zugunsten der Hochfinanz geplündert und verkauft wird, dann wird die griechische Morgenröte die stärkste Partei und anschließend gibt es das Ermächtigungsgesetz auf griechisch. Es muss sich nur das Kräfteverhältnis wandeln. Und das kommt, wenn das griechische Kapital zahlen muss, weil nichts mehr zu holen ist und wenn die SYRZA und die Kommunisten an die Macht kommen sollten. Dann werden das Kapital wie die Reeder die ersten sein, die die goldene Morgenröte unterstützen. In Weimar war es mit den Krupps und Oetkers nicht anders.

  4. Melanie G.
    20. Oktober 2013, 22:51 | #4

    Das sollte niemanden wundern. Je größer die not, je größer die unordnung und verzweiflung, um so stärker wird der ruf nach einem starken mAnn, der wieder oRdnung schafft. Das ist der ganz natürliche Trieb im Menschen, die normale biologische Verhaltensweise. Jeder Mensch hat ein starkes Bedürfnis nach einer gewissen staatlichen Ordnung und existenzieller Sicherheit. Wird das länger Zeit nicht mehr gewährleistet, dann beginnt die Suche nach jemanden, der das wieder herstellt. Hinzu kommt noch, die Menschen gleichen einer Herde, die auch geführt werden will. So ist das nun mal, ob das einige wahr haben wollen oder nicht.
    Man kann biologische angeborene Fakten nicht auf Dauer ingnorieren. Genau wie der Mensch auch eine Zugehörigkeit braucht, also einen Staat, sowie auch eine soziale Gemeinschaft , in der er zu Hause ist. Die Eu treibt ihr Spiel solange, bis das ganz brutal kippt. Was ist ein Staat noch wert, indem die arbeitenden Bürger und die Arbeitslosen nicht mehr existieren können? Nichts!

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