Funktionäre der Chrysi Avgi in Griechenland in U-Haft

6. Oktober 2013 / Aufrufe: 482

Warum in Griechenland der zuständige Staatsanwalt die Funktionäre der Chrysi Avgi Nikos Michaloliakos, Christos Pappas und Giannis Lagos in U-Haft schickte.

Ans Licht der Öffentlichkeit wurde der Bericht mit der Begründung des zuständigen Staatsanwalts gegeben, der die vorläufige Inhaftierung des Generalsekretärs der rechtsradikalen Chrysi Avgi, Nikos Michaloliakos, des angeblichen Unterführers der Organisation, Christos Pappas, des Abgeordneten der rechtsradikalen Partei, Giannis Lagos, aber auch des Bezirksleiters der Chrysi Avgi in Nikea, Giorgos Pantelis, und der Polizeibeamtin mit dem Rang des Unterleutnants, Venetia Popori beantragte.

Laut der Athener Nachrichtenagentur / Makedonischen Presseagentur ANA-MPA liegt ein gemeinsames Charakteristikum der Haftbegründungen des Staatsanwalts darin, dass die in Rede stehenden Personen im Fall ihrer Freilassung möglicherweise „neue Verbrechen“ begehen könnten.

Michaloliakos hatte die kontinuierliche Kontrolle und ununterbrochene Kontrolle der Organisation

Für Nikos Michaloliakos stellte der Amtsträger der Staatsanwaltschaft den – von den Untersuchungsrichtern in der Sache akzeptierten – Antrag, den Parteiführer der Chrysi Avgi in Untersuchungshaft zu nehmen, da „ernsthafte Anzeichen für eine Schuld existieren und aus den speziellen Charakteristika der Handlung, der kontinuierlichen und ununterbrochenen Kontrolle der Organisation und der Möglichkeit zur Lenkung ihrer verbliebenen bisher nicht ausfindig gemachten Mitglieder für möglich gehalten wird, im Fall seiner Freilassung neue Verbrechen zu begehen„.

Das Verschwinden, der Umzug und die Führungsrolle in der Organisation schickten Pappas ins Gefängnis

Der Abgeordnete ohne Wahlkreis der Partei, Christos Pappas, ist laut der staatsanwaltlichen Beurteilung in Haft zu nehmen, da „aus den Elementen der Anklageschrift, den in seiner Wohnung beschlagnahmten Unterlagen, dem Verhalten des Angeklagten und spezieller seinem Erscheinen bei den Polizeibehörden nach Verstreichen eines nützlichen Zeitraums ab der Verhaftung der übrigen Angeklagten erst am Mittag des Folgetags seine anhaltende, systematische und abgestimmte Aktivität hervorgeht, mit seiner Position des leitenden Funktionärs und der Möglichkeit zur Lenkung, wird auf Basis der obigen Merkmale angenommen, dass er im Fall seiner Freilassung sehr wahrscheinlich neue Verbrechen begehen wird.

Lagos erteilte Anweisungen für Angriffe

Der Antrag des Staatsanwalts auf die vorläufige Inhaftierung des Abgeordneten Giannis Lagos führt entsprechend an, „es existieren ernsthafte Anzeichen für eine Schuld, und aus den Merkmalen der Tat, der Leitung einer kriminellen Organisation mit Möglichkeit zur Fortsetzung mittels der Verbreitung von Anweisungen und Befehlen zur Verübung von Gewalttaten – zumindest beabsichtigter schwerer Körperverletzung – an die immer noch in Aktionsbereitschaft verbleibenden und seinen Befehlen gehorchenden Mitglieder der Organisation wird als möglich beurteilt, dass er im Fall seiner Freilassung neue gleichartige Verbrechen begeht„.

Giorgos Patelis ist ein signifikanter Funktionär der Organisation

Als „signifikantes Mitglied“ der kriminellen Organisation wird von dem Staatsanwalt der auch als Bezirksleiter der lokalen Organisation der Chrysi Avgi in Nikea bezeichnete Giorgos Patelis beurteilt, zu dessen Lasten sich eine erhebliche Verwicklung – mit wiederholten Telefonaten vor und nach dem Mord an Pavlos Fyssas – ergibt.

In dem Antrag auf vorläufige Inhaftierung des Angeklagten führt der Staatsanwalt an, es sei möglich, dass der Angeklagte „auch andere Verbrechen“ begeht, da er „seine kontinuierliche und ununterbrochene Aktivierung im Kern der kriminellen Organisation zeigt, bei der er ein wichtiges Mitglied mit breiten Zuständigkeiten in Bezug auf Strukturen und Führung der lokalen Abteilung in Nikea ist„.

Die Waffen brachten die Polizeibeamtin Popori ins Gefängnis

Schließlich beantragte der staatsanwaltschaftliche Amtsträger für die Polizistin Venetia Popori die Untersuchungshaft in der Annahme, der Verübung neuer Straftaten verdächtig zu sein, „wie aus den konkreten speziellen Merkmalen der Tat, dem Versuch der Verheimlichung der Eigenschaft des Mitglieds der Organisation gegenüber der Dienststelle, dem Besitz einer großen Anzahl von Waffen und Munition hervorgeht, die den kriminellen Zwecken der gegen viele Opfer gerichteten Organisation dienen„.

(Quelle: Voria.gr)

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