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Griechenland befürchtet Terroranschlag im September 2013

3. September 2013 / Aktualisiert: 03. September 2013 / Aufrufe: 3.372

Der Anti-Terror-Behörde und den Informationsdiensten in Griechenland liegen Anzeichen für einen Terroranschlag im September 2013 vor.

Infolge von Informationen und vorhandenen Anzeichen für einen Terroranschlag auf „ein wirtschaftliches Ziel“ innerhalb des Monats September 2013 sind in den letzten Tagen die Behörden in Alarm versetzt worden.

Wie die Zeitung „Ta Nea“ in einem einschlägigen Artikel berichtet, wird sich der geplante heftige Anschlag laut den Analysen der Fakten, zu welchen die Behörden schreiten, auf ein wirtschaftliches Ziel und spezieller eine Person des Sektors der Wirtschaft beziehen. Den Alarm verstärkt die programmierte Ankunft der Troika.

Unter dem Prisma dieser Bedrohung werden inzwischen die Sicherheitsmaßnahmen an den Orten neu geplant und verstärkt, an denen sich die Funktionäre der Troika, aber auch griechische Faktoren des Wirtschaftssektors bewegen.

Anzeichen für eine Reorganisation der Stadtguerilla

Der Versuch der Neuorganisation der Stadt-Guerillas, der sich seit Anfang Sommer 2013 mittels einer Reihe von Bomben- und sonstigen Anschlägen äußerte, hatte die Anti-Terror-Behörde und die Informationsdienste mehr beunruhigt als sie es öffentlich durchscheinen lassen hatten. In dem „Plan Phönix“ der Terroristen sahen die Behörden sogar solche qualitative Charakteristika, dass sie Personen und deren Bewegungen erneut unter die Lupe nahmen.

Laut dem Zeitungsartikel zeigte die erste Proklamation mit der Unterschrift der „Pyrines tis Fotias“ („Kerne des Feuers“), dass das Ziel ihrer Autoren darin bestand, ihre Bereitwilligkeit und gegebenenfalls auch Bereitschaft zu zeigen, ihre Aktivität auszuweiten. Parallel las die Anti-Terror-Behörde auch einen „Appell“ der „Kerne des Feuers“ an Personen, die sich an ihrer Peripherie bewegt und entfernt hatten, aber auch an Gruppen, die sich zurückgezogen hatten. Zu diesen Gruppen zählt die Polizei hauptsächlich die „Sechta Epanastaton“ („Secta der Revolutionäre“), die nach zwei Morden und einer Reihe von Anschlägen „verstummte“.

Die Betriebsamkeit während der Dauer des diesjährigen Sommers hatte sogar auch die Verfolgungsbehörden in Alarmbereitschaft gehalten. Nach der Bombe im Fahrzeug der Direktorin der Justizvollzugsanstalten Korydallos folgten auch andere Angriffe, wie der Anschlag auf einen Justizvollzugsbeamten und danach die Paketbombe, die an den ehemaligen Leiter der Anti-Terror-Behörde Dimitris Chorianopoulos geschickt wurde, die von der Anti-Terror-Behörde ab dem „Beginn“ ihrer Reise ausfindig gemacht und neutralisiert wurde, als sie im Sortierzentrum der Post (ELTA) in Kryoneri eintraf.

Alarm lösten schließlich auch die beiden in den vergangenen Wochen erfolgten Banküberfälle in Methana und Velestino aus, in Zusammenhang mit denen eindeutige Indizien vorliegen, dass sie zur Stärkung der Finanzen der Terroristen erfolgten. Was den Behörden zu denken gibt, ist das Alter der Täter, bei denen es sich um 35-Jährige und nicht um 20-Jährige handelt, und die Erfahrung, die sie in entsprechenden Aktionen zu haben zeigen.

Briefbombe an Untersuchungsrichter

In diesem allgemeinen Klima schlug natürlich buchstäblich wie eine Bombe die Nachricht ein, dass am Sonntagabend (01 September 2013) in dem Athener Stadtteil Cholargos eine an den Berufungs- / Untersuchungsrichter Dimitris Mokas adressierte Postsendung entflammte. Den Umschlag, der einen mit Schießpulver aus Jagdpatronen und einem Zündmechanismus präparierten Aktenhefter enthielt, hatten Unbekannte unter dem Absender „Ärzte ohne Grenzen“ aufgegeben. Der Umschlag ähnelt dem, der vor ungefähr eineinhalb Monaten in dem Gerichtsgebäude an der „Evelpidon“ zugestellt wurde.

Laut Informationen war der Richter bei der Zustellung der Postsendung nicht zu Hause und eine Nachbarin hatte übernommen, die Korrespondenz in Empfang zu nehmen. Sie übergab dem Richter nach seiner Rückkehr die Post, da ihm jedoch der konkrete Umschlag verdächtig erschien, warf er ihn von sich fort. Als der Umschlag auf dem Boden aufschlug, entflammte er, jedoch ohne dass jemand verletzt wurde. Die Ermittlungen in dem Fall hat inzwischen die Anti-Terror-Behörde übernommen.

Im Gespräch mit Zougla.gr führte ein höchster Offizier der griechischen Polizei (ELAS) an: „Es ist sicher, dass die konkrete Tat dem ‚Plan Phönix‘ zuzuordnen ist, auf den sich von Zeit zu Zeit die FAI-Pyrines bezogen. Wir haben den Fall übernommen und versuchen, den Grund für die Entsendung des Umschlags festzustellen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.“ Verlautbarungen aus Polizeikreisen zufolge hatte der staatsanwaltliche Jurist Dimitris Mokas Fälle gehandhabt, in denen die Angeklagten der Beteiligung an bewaffneten gewalttätigen bzw. terroristischen Gruppen beschuldigt worden waren.

„Feuerkerne“ bekennen sich zu dem Anschlag auf Mokas

In einem Bekennerschreiben übernahm inzwischen die Gruppe „Pyrines tis Fotias“ die Verantwortung für die Briefbombe an den Berufungs- / Untersuchungsrichter Dimitris Mokas. In dem Schreiben mit dem Titel „Macht die Richter fertig“ bezieht die Organisation sich auch auf den „Plan Phönix“.

Abschließend sei angemerkt, dass laut einem Bericht der Zeitung „To Vima“ auf Anweisung der Führung der ELAS die Bewachung ungefähr 1.000 politischer und wirtschaftlicher Faktoren, aber auch diverser Gebäude verstärkt wurde, von denen angenommen wird, in unmittelbar nächster Zeit Ziel von Terroristen werden zu können.

(Quelle: To Pontiki, Zougla.gr, in.gr)

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  1. Peppina
    3. September 2013, 23:53 | #1

    Wen wundert es. Die „Rechten“ haben ihren Aufschwung und knueppeln Auslaender nieder. Wie in der Weimarer Republik. Sie versprechen Essen und wirken sozial, eben fuer das Volk.Die „extreme Linke“ ruestet auch auf und reagiert mit Terroranschlaegen. Es hat sich nichts geaendert. Es sind wieder Streiks angesagt im September. Mit gutem Recht. Es geht den Menschen hier in Griechenland insgesamt sehr schlecht. Mir wird uebel, wenn ich die Preise im Supermarkt sehe. Es geht anscheinend nur noch mit gespartem Geld oder von Oma und Opa. Ich hoere immer mehr, dass es den Menschen hier zu Juntazeiten besser gegangen waere als heute. Das ist doch eine sehr schreckliche Aussage. Aber anscheinend geht es der Masse der Griechen noch gut. Ich hoere sie schimpfen und fluchen und hoere ganz viele unglueckliche Geschichten des Bankrottes. Aber, das reicht doch nicht, oder? Warum gibt es keinen Boykott, diesen Steuerwahnsinn zu beenden? Einfach nur etwas zu bezahlen, denn dann ist mensch doch willig. Pro Steuerbescheid 5 Euro. Dann stuerzt eh das ganze System zusammen. Hey, war es nicht besser mit dem Drachmen? Kann sich Griechenland denn wirklich nicht alleine ernaehren? Raus mit all dem Mumpfitz, dem Scheisskonsum, den sich hier wirklich nur die Reichen leisten koennen. Muessen Kinder z.B. Nestle und den Scheiss haben? Diese kuenstliche Ernaehrung. Plastik aus China, Klamotten oder Spielzeug? Das alles stinkt zum Himmel. Griechenland kann sich alleine zurueckbesinnen. Es muss dann eben zurueckgesteckt werden. Das kennen die griechischen Menschen und haben eher weniger Probleme, als in den Industrienationen. Stimmt es, dass so viele Importe aus anderen Laendern stattfinden, obwohl es diese Produkte hier im eigenen Land gibt? Die Gelder, die aus dem Ausland fliessen, erreichen keinen einzigen Buerger in diesem Land. Es dient nur den Banken und vor Allem Deutschland. Und wenn ich hoeren muss, dass Deutschland fuer Griechenland bluten muss, kommt es mir hoch. Was ist das fuer eine Welt geworden. Nur Profit regiert die Welt. Die Menschen zaehlen nicht mehr. Es ist egal.
    Was wir dagegen machen koennen? Boykott von Waren die nicht aus Griechenland kommen. Wenn sie zu teuer sind und nicht leistbat, eben verzichten.
    Ich wuensche mir einen heissen Herbst, wo die Menschen selbstbewusst auf die Strasse gehen, sich solidarisch unterstuetzen, wo es nur geht. Wo die Aerzte ihren Eid nicht vergessen und Menschen helfen. Alle sollten auf ihre Nachbarn und Freunde achten und sie unterstuetzen, wo es nur geht. Auf die Politik kann mensch schon lange nicht mehr vertrauen, sie geht einher mit dem Kapital ohne auf Leichen zu achten. Es gibt keine Demokratie mehr. Sie ist somit abgeschafft mit der Finanzherrschaft. Sie hat das Sagen. Die Banken.

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