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Archiv für September, 2013

Krähen kaufen Kredite in Griechenland auf

30. September 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 3.693 1 Kommentar

Spezielle Fonds hauptsächlich aus den USA belagern die Banken in Griechenland, um zu Spottpreisen sogenannte rote Kredite aufzukaufen.

Spezialisierte Fonds, hauptsächlich aus den USA, belagern in den letzten Tagen die griechischen Banken und sind darauf aus, sogenannte „rote“ (sprich leistungsgestörte) Kredite zu Spottpreisen aufzukaufen. Unter Ausnutzung der schwierigen Position der Banken und der notgedrungenen Zahlungseinstellung vieler Kreditnehmer versuchen diese ausländischen Häuser die Kreditverträge zu bekommen und selbst die Tilgung der Schuld durch die Kreditnehmer zu verfolgen.

Praktisch handelt es sich um ein Verfahren der Securitisierung / Securitisation von Krediten, das zu anderen guten Zeiten den Banken aushalf, da sie so Liquidität schöpften. Diese auf breiter Basis auf dem amerikanischen Markt befolgte Praxis bringt den „verkaufenden“ Banken, die so wie so viele der nicht bedienten Kredite abgeschrieben haben, heutzutage allerdings nur noch sehr wenig, während sie sich für die Kreditnehmer zu einer Hölle zu entwickeln droht.
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Gefahr rechtsradikalen Terrors in Griechenland

30. September 2013 / Aktualisiert: 30. September 2013 / Aufrufe: 1.560 1 Kommentar

Von den tausenden paramilitärisch ausgebildeten und vermutlich bewaffneten Mitgliedern der Chrysi Avgi geht eine ernsthafte Gefahr rechtsextremistischen Terrors aus.

Die rechtsradikale Chrysi Avgi ist nicht „ausgeschaltet“ worden, wie es sich die jubilierenden Politiker und Medien wünschen würden. Möglicherweise Nikos Michaliolakos und einige Führungskader, zusammen mit etwa dreißig weiteren Funktionären, es fehlen jedoch noch Viele um sagen zu können, dem Ungeheuer seien die Zähne gezogen worden.

Da kaum anzunehmen ist, dass eine nazistische kriminelle Organisation mit langjähriger Präsenz und paramilitärischer Ausbildung nicht bewaffnet ist, besteht die reale Gefahr, dass sich zumindest ein Teil der Mitglieder dem rechtsradikalen Terrorismus zuwenden wird.
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Der rechte Bürgerkrieg in Griechenland

29. September 2013 / Aufrufe: 2.065 2 Kommentare

Der augenscheinliche Plan der Regierung Samaras in Griechenland, die rechtsradikale Chrysi Avgi als Krücke ins Boot zu holen, ist voll nach hinten losgegangen.

Der Trick misslang bevor er überhaupt versucht worden war: eine Verkleidung der Chrysi Avgi (XA) mit Ach und Krach zu einer gesetzestreuen Partei, damit – wie Babis Papadimitriou und andere „Spezies“ anrieten – die Koalitionsregierung der Nea Dimokratia (ND) mit einer „seriösen“ XA möglich wird.

Alles lief schief, weil die Leute der Chrysi Avgi keine Strategie für eine gemeinsame Regierung mit der ND hatten. Derzeit gestattet ihnen dies weder ihre Struktur noch ihre Zusammensetzung noch ihre Logik und auch nicht die „antisystemischen“ Märchen, auf denen sie so lange ihre einträgliche Taktik aufbauten.

Nikos Michaloliakos, Vorsitzender der rechtsextremistischen Partei Chrysi Avgi in Griechenland, wird in Handschellen abgeführt
Nikos Michaloliakos wird in Handschellen abgeführt (28.09.2013 – Quelle: To Pontiki)


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Sponsoren der Neonazis in Griechenland

28. September 2013 / Aktualisiert: 19. Mai 2018 / Aufrufe: 1.546 5 Kommentare

Die Steuerfahndung in Griechenland ist den Sponsoren der rechtsradikalen Chrysi Avgi auf der Spur, zu denen Reeder, Unternehmer und sogar Bischöfe zu zählen scheinen.

Die Sondereinheit zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität (SDOE) verfügt bezüglich der Quellen der Finanzierung der Chrysi Avgi und der Sponsoren der kriminellen Aktivität der Organisation inzwischen über Daten, welche die unternehmerische und politische Szene in Griechenland Aufruhr versetzen.

Gut informierte Quellen, die unter der Bedingung der Anonymität zu Sofokleousin.gr sprachen, betonen, dass sich aus den ersten Überprüfungen fundierte Daten über Finanzierungen illegaler Aktivitäten durch Großunternehmer, Reeder und sogar auch Geistliche ergeben haben.
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7 Wege der Steuerhinterziehung in Griechenland

28. September 2013 / Aufrufe: 2.475 1 Kommentar

Das Finanzministerium in Griechenland kodifiziert in einem internen Schreiben an alle Kontrolleinheiten die gebräuchlichsten Methoden der Steuerhinterziehung.

Der an der Front der innergemeinschaftlichen Mehrwertsteuer beobachtete starke Anstieg der Steuerhinterziehung hat Alarm bei dem griechischen Finanzministerium ausgelöst, das die Methoden kodifiziert, auf welche die Betrügereien verübt werden, damit die zuständigen Kontrolleure ihre Maßnahmen ergreifen.

In erster Reihe befinden sich mittlerweile der sich anbietende Bereich der Energie, Emissionsrechte für Kohlendioxid, Metalle, Erdgas u. a., wie ein dienstliches Schreiben des Finanzministeriums enthüllt, in dem die sieben am meisten verbreiteten Techniken verzeichnet werden, mit denen sich in Griechenland insgesamt die Steuerhinterziehung bewegt.

Das an alle Kontrolleinheiten des Ministeriums verschickte Schreiben hat zum Ziel, dass mit der Kodifizierung der charakteristischsten Fälle die zuständigen Behörden bei den Kontrollen auf dem Laufenden sind, die zur Bekämpfung des „schmutzigen Geldes“ und der aus illegalen Aktivitäten herrührenden Einnahmen erfolgen.
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Auslieferung von Online-Bestellungen nach Griechenland

27. September 2013 / Aktualisiert: 28. November 2017 / Aufrufe: 6.673 3 Kommentare

Zahlreiche Online-Versandhändler weigern sich, nach Griechenland zu liefern, jedoch gibt es einen Weg, diese Hürde elegant zu umgehen.

Es ist allgemein bekannt, dass in Griechenland viele Güter und Waren erheblich teurer als bei einschlägigen – nicht selten den selben – Anbietern in Deutschland und anderen EU-Ländern oder gar nicht erhältlich sind. Was liegt also näher, als sich im Internet nach einem preisgünstigen Angebot bzw. entsprechenden Anbieter umzusehen?

In der Praxis sehen sich allerdings in Griechenland ansässige potentielle Kunden alltäglich mit der Tatsache konfrontiert, dass viele Online-Anbieter und Versandhändler sich aus welchem Grund auch immer weigern, überhaupt nach Griechenland zu liefern, oder aber horrende Versandkosten in Rechnung stellen.

Eine schwerpunktmäßig auf Griechenland-Transporte spezialisierte Spedition hat dieses Problem erkannt und bietet mit dem innovativen Paket-Weiterleitungsservice Transport-to-Greece sowohl privaten als auch gewerblichen Kunden die Möglichkeit, von den Vorteilen einer mitteleuropäischen – sprich deutschen – Lieferadresse zu profitieren.
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Die wahren Kosten der Austerität in Griechenland

27. September 2013 / Aktualisiert: 29. September 2013 / Aufrufe: 5.662 5 Kommentare

Das sture Beharren auf der extremen Austerität in Griechenland schlägt sich in einer zunehmenden politischen und gesellschaftlichen Destabilisierung des Landes nieder.

Unter den Ländern der EU ist Griechenland am schwersten von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise getroffen worden. Vor zwei Jahren, im Juni 2011, betonten die Analytiker bei der Bewertung der Aktionen der EU im Thema Griechenlands spöttisch, „es scheint, dass eine neue Tangierung adoptiert wurde: wenn ein Plan nicht die erwarteten Ergebnisse bringt … setze ihn einfach fort„.

Auch zwei Jahre später gibt es keinerlei Anzeichen für einen Richtungswechsel, während die gesellschaftliche und politische Situation in Griechenland sich weiterhin verschlimmert, das politische System destabilisiert und der gesellschaftliche Zusammenhang zerstört wird.
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Griechenland: Ich kann nicht zahlen, nehmt mein Haus …

26. September 2013 / Aufrufe: 4.168 2 Kommentare

Immer mehr Eigentümer von Immobilien in Griechenland vermögen die ihnen willkürlich aufgebürdeten horrenden Steuern und Abgaben nicht mehr aufzubringen.

Ein unter körperlichen Behinderungen leidender 83-jährigen Rentner aus Ierapetra / Kreta verschlug mit seiner persönlichen Aussage den Hörern des Radiosenders Icho FM die Sprache:

Wir sind ich und meine Alte. Ich kann die Steuern nicht bezahlen. Ich lebe von der Rente meiner Frau. Ich schenke mein Haus der Gemeinde.
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Neonazis in Griechenland: Vermagst Du einer von uns sein?

26. September 2013 / Aufrufe: 1.259 8 Kommentare

In einem provokanten Schreiben werden die Anhänger der rechtsradikalen Chrysi Avgi unter anderem gefragt, ob sie für Ihre Idee zu sterben bereit sind.

Ourania Michaloliakou, Tochter des Parteivorsitzenden der Chrysi Avgi in Griechenland
Ourania Michaloliakou

Der Ideologie der Familie treu, antwortet Ourania Michaloliakou, Tochter des Parteivorsitzenden Nikos Michaloliakos der rechtsextremistischen Chrysi Avgi und Leiterin der „Front der Frauen“ der Organisation, auf die Attacken, welche die Partei in den letzten Tagen wegen des Mordes an Pavlos Fyssas erlebt, mit einem Motivationstext und stellt den Anhängern der Organisation die Frage, wie weit sie für „ihre Idee“ zu gehen bereit sind.

In ihrem Text führt die Michaloliakos-Tochter unter anderem – wie sie sagt, an die „Wenigen“ gerichtet – an: „Frag Dich, wie sehr Du bereit bist, Opfer zu bringen, und wie viel Du praktisch zu verlieren hast. Frag Dich, wie weit Du zu gehen bereit bist. Ihr Wenige wisst genau, was ich meine. Frag Dich, ob Du alles, wirklich alles, für eine Idee, unsere Idee zu verlieren vermagst. Frag Dich einfach und entscheide Dich. Vermagst Du einer von uns zu sein? Vermagst Du allein für eine Idee zu leben? Ich kann es. Wir können es. DU?

Nachstehend folgt der in Rede stehende Text in deutscher Übersetzung.
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Griechenland will Sitzverlegung der VIOHALCO verhindern

25. September 2013 / Aufrufe: 537 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland will mit einer urplötzlichen Gesetzänderung die Verlegung des Firmensitzes der VIOHALCO nach Belgien verhindern.

Mit einer aus heiterem Himmel in einer Gesetzesvorlage über öffentliche Angebote vorgelegten Novelle versucht das griechische Finanzministerium die Firmenleitung der VIOHALCO daran zu hindern, den Firmensitz von Griechenland nach Belgien zu verlegen.

Die Novelle sieht vor, dass fortan die Zustimmung von 95% der Aktionäre erforderlich ist, damit die Hauptversammlung die Fusion der Gesellschaft mit einer anderen Gesellschaft genehmigt, auch wenn letztere an der Börse notiert ist und als Gegenleistung Aktien ausgeben wird.
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