Überlegungen zum Tourismus in Griechenland

22. August 2013 / Aktualisiert: 08. Februar 2017 / Aufrufe: 2.077

Griechenland muss in sein touristisches Produkt investieren, um von dem erwarteten Wachstum der Branche während der kommenden Jahre profitieren zu können.

Es wird viel gesagt und geschrieben über die „Schwerindustrie“ Griechenlands, sprich die Branche des Tourismus, der auch von den internationalen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen beeinflusst wird. Es ist eine Tatsache, dass von der Branche des Tourismus verschiedene andere Branchen beeinflusst werden, wie die der Gastronomie, des Einzelhandels, des Beförderungswesens, der Mietwagen usw.

Besonders in Griechenland sind die Einflüsse des Tourismus auf andere Branchen und Berufe sehr groß, und die saisonal in touristischen Berufen beschäftigten Arbeitnehmer nehmen speziell während der touristischen Saison erheblich zu und tragen somit zur Senkung der Arbeitslosenquote bei.

Nachstehend möchte ich einige meiner Überlegungen und Vorschläge zur Verbesserung des touristischen Produkts Griechenlands zum Ausdruck bringen.

Flexiblere Öffnungszeiten, Investitionsanreize und MwSt.

Ich glaube, dass es erforderlich ist, die Öffnungszeiten der archäologischen Stätten und der Museen des Landes während der Sommermonate oder auch bis September bis acht Uhr abends auszuweiten, damit die Griechenland besuchenden Touristen bedient werden. Auf diese Weise werden mehr Einnahmen aus touristischen Devisen sichergestellt und so notwendige neue Arbeitsplätze geschaffen werden, damit wir aus dem Teufelskreis des Rückgangs des BIP und der Rezession herauskommen.

Zusätzlich müssen mehr Anreize zur Forcierung touristischer Investitionen (Bau von Hotels, Unterkünften, Freizeitzentren usw.) geboten werden, speziell in küstennahen und touristischen Regionen. Zusätzlich ist es erforderlich, spezielle Genehmigungen in vereinfachten bürokratischen Verfahren zu erteilen, damit diverse Investitionen in der Tourismus-Branche sowohl griechischer als auch ausländischer Investoren, die buchstäblich „festgefahren“ sind, aus den Zahnrädern der Bürokratie befreit werden.

In dem strittigen Thema der Senkung der MwSt. im Bereich der Gastronomie von 23% auf 13% wurden die Troika und die Gläubiger des Landes nach harten Verhandlungen schließlich überzeugt und sie trat ab dem 01 August 2013 in Kraft. Dies wird zu einer Anheizung des Klimas auf dem in Rede stehenden Markt führen und somit höchstwahrscheinlich die Einnahmen und die Gewinne aus dieser Branche steigern, mit dem Ergebnis, dass die Unternehmer und die Arbeitnehmer der auf diesem Markt tätigen Unternehmen profitieren und gleichzeitig auch die staatlichen Einnahmen stimuliert werden. Wir befinden ins inmitten der touristischen Saison. Diese Maßnahme hätte schon lange aktiviert werden müssen, jedoch wird sie auch mit Verzögerung den involvierten Trägern Nutzen bringen.

Aufwertung der Häfen und Schaffung von Home-Ports

In dem anderen kritischen Thema, nämlich dem der Kreuzfahrt, wird als notwendig beurteilt, dass Griechenland sich zu einem kreuzfahrtfreundlichen Land entwickelt und speziell in bestimmten seiner Häfen „home ports“ entstehen, damit sie immer mehr ausländische Kreuzfahrtschiffe mit tausenden ausländischen Touristen empfangen, die einen Teil ihres Geldes für Bedürfnisse der Beköstigung, Verpflegung, Einkäufe in Geschäften, Einkaufszentren usw. ausgeben. Zu den Vorteilen kommt die Stimulierung des lokalen Marktes und die Stützung der kleinen und größeren Handelsunternehmen hinzu, die infolge der zunehmenden Ankünfte von Touristen in den Häfen des Landes, die Home-Port-Ziele darstellen, einen Anstieg ihrer Umsätze feststellen werden.

Das andere auftretende Problem bezieht sich auf die Verbesserung der Infrastrukturen der Häfen des Landes, zuallererst der Haupthäfen wie in Piräus, Lavrio, Rafina, Thessaloniki, Patras, Volos und der bekanntesten Häfen der Ägäis und des Ionischen Meers, wie auf Kreta, Mykonos, Santorin, Paros, Skiathos, Rhodos, Korfu, Kefalonia, Lefkas, Zakynth usw. Damit die in Griechenland eintreffenden Touristen effizient bedient werden, müssen die Anlagen der Ankunftshäfen modernisiert werden, so dass sie qualitative Dienstleistungen bieten, und die Preise sowohl auf den Schiffen als auch außerhalb der Schiffe auf logische Niveaus gesenkt werden, die mittels strenger Marktbestimmungen bestimmt werden.

Qualitative Aufwertung des touristischen Produkts Griechenlands

Weiter wäre es nützlich, wenn es eine elementare Schulung in Themen des Tourismus und hauptsächlich der Verhaltensweise all jener geben würde, die in der Branche der Erbringung touristischer Dienstleistungen in ganz Griechenland – z. B. auf Flughäfen, in Häfen, Hotels, Unterkünften, gastronomischen Stätten, Geschäften, Einkaufszentren, Museen, archäologischen Stätten usw. – beschäftigt sind. Dies würde zur qualitativeren Bedienung der Touristen beitragen, deren Zufriedenheit über das gebotene touristische Produkt würde steigen und schließlich würden sie Griechenland als touristisches Ziel noch mehr empfehlen – „bewerben“.

Parallel ist erforderlich, dass ALLE alternativen Tourismusformen entwickelt werden, z. B. Wintertourismus, Landwirtschaftstourismus, Religionstourismus, Ökotourismus usw. Auf diese Weise wird Griechenland international zusätzlich in Erscheinung gebracht werden und zusätzliche touristische Gewinne erzielen.

Damit jedoch all das Vorstehende Praxis wird, stellt es eine dringende Notwendigkeit dar, dass eine strategische Planung für jede Unterbranche – Form des Tourismus und ein – einen Schwerpunkt auf die vergleichsweisen und wettbewerblichen Vorteile Griechenlands setzender – globaler gesamtstrategischer Plan für die Entwicklung des Tourismus in Griechenland gestaltet wird, der alle Aspekte des angebotenen griechischen touristischen Produkts umfassen wird, mit seiner grundsätzlichen Prioritätsachse die Aufwertung der QUALITÄT der an die Touristen erbrachten Leistungen.

Griechenland muss investieren, um am Kuchen teilzuhaben

Das vorstehend Angeführte stellt in benachbarten und mit Griechenland konkurrierenden Ländern, die viel in die Branche des Tourismus investieren, natürlich bereits eine Realität dar.

Laut offiziellen Untersuchungen handelt es sich bei dem Tourismus um eine der am dynamischsten aufsteigenden Branchen für die kommenden Jahre, hauptsächlich infolge des Anstiegs des Pro-Kopf-Einkommens und des Reichtums in den aufsteigenden Wirtschaften wie China, Indien, Russland, Brasilien, Indonesien, Türkei, Südafrika usw.

Alle Staaten, die vorgesorgt und im Voraus in die Branche des Tourismus investiert haben, werden mit einem höheren Anteil aus den Gewinnen der kontinuierlich zunehmenden internationalen touristischen Ströme und Einnahmen profitieren. Griechenland schuldet, sich unter diesen Ländern zu befinden, weil es über seine natürlichen Vorteile und unvergleichliche Schönheiten verfügt.

(Quelle: To Kouti tis Pandoras, Autor: Giorgos Konstantinidis, Professor für Wirtschaftswissenschaft an der Pantion-Universität)

  1. Wildkatze
    22. August 2013, 11:00 | #1

    Vor allem sollten Hotels und Pensionen ihre Zimmer aufmöbeln. Was hier zu astronomischen Preisen angeboten wird, spottet zum Teil jeder Beschreibung. Auch was die Küche anbelangt, gibt es durchaus Aufholbedarf.

  2. Jürgen
    22. August 2013, 12:07 | #2

    Der Verfasser ist Ökonom und kein Stadtplaner oder Sozialwissenschaftler, deswegen beschreibt er auch genau das, was Griechenland NICHT braucht, nämlich den Ausbau von Hotels und Häfen. Griechenland braucht eine Umstrukturierung der kompletten Tourismusbranche. Zum einen fließen derzeit ein Großteil der Einnahmen aus dem Tourismus an ausländische Konzerne oder innländische Großinvestoren, die griechische Bevölkerung profitiert davon -wenn überhaupt- nur indirekt über sekundäre Effekte wie private Restaurantbetriebe oder Souvenirläden. Zum anderen will kein Mensch heutzutage ein zweites Spanien mit Bettenburgen und ghettoartigen Hotelkomplexen. Die Leute wollen zunehmend kleine stilvolle Anlagen oder integrativen Tourismus nahe an der Gesellschaft. Letzteres ist ohnehin die Zukunft: Authentizität, sich auf gleicher Ebene wie die Einheimischen befinden und nicht mehr als „Tourist“ wahrgenommen werden. Zielführend wären besonders jetzt in der Krise Strukturen, die den Privatleuten das vermieten von Ferienunterkünften erleichtern, z.B. eine (staatliche) Agentur die Komfortstandards prüft oder den Bedarf in Regionen ermittelt und die Bevölkerung entsprechend informiert, z.B. wie sie ihr Eigenheim effizient für den Tourismus nutzbar machen können.
    Der vom Verfasser zum Schluss gebrachte Hinweis auf Ökotourismus ist eine Farce. Nachhaltigkeitsforderungen, die in letzter Zeit alle Ökonomen in den Mund nehmen, ohne das sie wirklich wissen wovon sie reden. Wie und wo soll ein Ökotourismus entstehen wenn die letzen unberührten Landstriche (wie derzeit in Westkreta und Peloponnes) mit Bettenburgen zugepflastert werden?

  3. Anna
    22. August 2013, 12:14 | #3

    Es waere schon wuenschenswert, wenn Griechenland sich auf einen Tourismus, wie es ihn vor 10 Jahren noch gab, als es noch eine einigermassen intakte Infrastruktur gab, besinnen wuerde. Noch mehr Hotelbetriebe (oder besser gesagt AI Massenabfertigungsanlagen) braucht Griechenland nicht.
    Griechenland hat sehr viele schoene Hotels und viel gut ausgebildetes und sehr freundliches Personal, da sehe ich keinen grossen Nachholbedarf.
    Wenn jedoch nur noch All Inclusive angeboten wird, das in der Regel lediglich billigsten Massentourismus anzieht, sehe ich fuer Griechenland keinerlei Fortschritt, sondern einen Abstieg wie er seit 10 Jahren betrieben wird, von dem lediglich die so hochgepriesenen auslaendischen Investoren profitieren. Tavernen, Geschaefte und andere touristische Einrichtungen mussten in den letzten Jahren schliessen, die Kuestenstaedtchen gleichen Geisterstaedten, nur in den AI Anlagen tobt das sogenannte Urlauber Leben. Hochqualifizierte griechische Fachkraefte muessen in allen erdenklichen Sprachen den AI Touristen, die natuerlich alle wissen, dass dieses oder jenes Hotel kein 4 Sterne Hotel ist, erst beibringen, wie man sich in einem solchen zu benehmen hat. Traurig, aber ich erlebe es jeden Tag.
    Viva AI oder schafft es endlich ab, bevor es Griechenland abschafft

  4. Jürgen
    22. August 2013, 12:54 | #4

    Beispiel: Das dorf X liegt schön gelegen in den Bergen Westkretas und nur 4 km vom unbebauten Strand. Die Einwohner leben von der Landwirtschaft oder sind arbeitslos. Investor Y will Geld machen und sieht das Potenzial der Idylle mit Strand. Also plant er ein Hotel direkt an diesem und erzählt den Lokalpolitikern, das Arbeitsplätze geschaffen würden. Für das Hotel müsste extra eine Strasse gebaut werden, Strom und Wasser gelegt. Der Strand und die Umgebung würden ihren Charakter verlieren, das Idyll ist dahin und Arbeitsplätze wären schlecht bezahlt – so läuft es in der Regel.
    Stattdessen könnte eine Agentur für Regionalentwicklung die Dorfbevölkerung dabei unterstützen, freien Wohnraum für Touristen attraktiv nutzbar zu machen, die Dorftaverne zu reaktivieren und die Möglichkeit einer komfortablen Verpflegung zuschaffen, einen Fussweg zum Strand zu kennzeichnen oder falls Fahrwege vorhanden Mietroller & Fahrräder bereitstellen und vieles mehr … Mag sein, dass das einem Teil der Touristen nicht zusagt, dafür wird es einen anderen Teil begeistern – und genau dieser Teil wächst und wird das Potenzial der Zukunft sein.

  5. Olle
    22. August 2013, 19:13 | #5

    Griechenland braucht sicher in den meisten Regionen keine neuen Hotels, schon gar keine Disneyland-Freizeitzentren. Aber viele Hoteliers, ob groß oder klein, müssen dringend investieren, um den 70er Jahre-Standard abzulegen.
    Hat schon jemand versucht, in Rhodos-Stadt ein Restaurant zu finden, wo man gutes Essen zu angemessenen Preisen bekommt, ohne Abzocke, ohne Aufdringlichkeiten, mit Freundlichkeit? Schwer zu finden. Gerade in solchen Orten, wo viele Tagestouristen angekarrt werden, bekommt man 80 gr. zur Holzkohle verbranntes Fleisch und eine Scheibe Tomate/Gurke zu einem Preis, den jeden Touri an das „wunderbare“ AI-Buffet zwingt. Gerade Leute, die das erste mal nach GR kommen, egal ob Kreuzfahrt oder Hotel, haben hieraus einen völlig falschen Eindruck einer griechischen Gastfreundschaft.

  6. Götterbote
    22. August 2013, 21:05 | #6

    Ich kann mich den bisherigen Kommentaren nur anschließen. Gerade erst dieses Jahr habe ich mich mit Leuten unterhalten, die Griechenland, bzw. die Beschäftigten in der Hotellerie / Gastronomie dafür lobten, eben kein angelerntes, kundenfreundliches Lächeln an den Tag zu legen, sondern dieses Lächeln eben ein echtes, von Herzen kommendes ist. Und wenn dem nicht so ist (der Gast also nur angegrunzt wird, was natürlich auch oft genug vorkommt), dann weiß man das ebenso einzuschätzen und zieht seine Schlüsse daraus und meidet diese Lokalitäten. Auch mir ist die Authentizität viel wichtiger, als das korrekte Servieren des Suppentellers am Tisch. Gegen eine qualitative Aufwertung von Hotels ist grundsätzlich nichts einzuwenden, denn Qualität ist das, womit Griechenland auch im Tourismus punkten sollte und weniger mit Massenabfertigungen. Auch Neuem sollte man sich nicht verschließen, aber viel wichtiger wäre es, das Vorhandene besser zu vermarkten, denn noch immer gibt es viel zu viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, die den Touristen aufgrund fehlendem Marketings verborgen bleiben.

  7. xenya
    23. August 2013, 07:49 | #7

    Eines macht für mich Griechenland aus: Die NICHT verbauten Touristenzentren! Schaut Euch Spanien oder die Türkei an. Überall Hotelklötze mit vielen Etagen vor den Stränden. Solch ein Bild würde das schöne und idyllische Griechenland in einen hässlichen Betonklotz verwandeln!
    Zumindest in dem Punkt wurde alles richtig gemacht!

  8. heinrich böckl
    23. August 2013, 17:50 | #8

    Ich kann mich all den Kommentaren nur anschließen … Ökonomie ist eine Seilschaft, die es schafft, zu machen aus einer Blödheit eine Wissenschaft! Professor für Wirtschaftswissenschaft? Das ist so, wie wenn man einen Profikiller, der es geschafft hat, nie erwischt zu werden, zum Wissenschaftler erklärt!
    In meiner zweiten Heimat, der Insel Paros, ich habe dort seit 1985 5 Jahre meines Lebens verbracht (natürlich nicht am Stück), kann u. konnte ich den unseligen Einfluß der Geldpolitik seit der Euro-Einführung beobachten. Eine Handvoll Profiteure (die „Schlauen“), der Rest auf neu gebauten, unvermietbaren Immobilien, durch Landverkauf und überwiegend mit damals billigem Geld finanziert, sitzend, außerstande Rückzahlungen zu leisten, das ist die Situation heute. Angewiesen auf den Import agrarischer Produkte aus Kreta und Thessalien (im besten Fall), Spanien oder Italien, weil sich die Insel aus Mangel an Agrarfläche (wurde ja in Bauland umgewidmet) nicht mehr – im Gegensatz vor noch ca.15 Jahren – selbst versorgen kann, kam es zu exorbitanten Preissteigerungen für Grundnahrungsmitteln. Auch der Wassermangel, mangelnde Kanalisation, Energieversorgung u. vor allem die Müllentsorgung sind ein massives Problem. Ein Ausbau des Hafens, die Errichtung eines International Airports (wie von den meisten Einheimischen gewünscht – nebenbei, wer soll das bei den Schulden finanzieren,der Staat?) … Schwachsinn!!
    Aus meiner Sicht könnte eines Linderung bringen:der Ausbau eines „sanften (z.B. Wander-, Gesundheits-) Tourismus für die Wintermonate! Das gilt aus meiner Sicht für ganz Griechenland! Ach ich könnte vieles hinzufügen …

  9. 25. August 2013, 21:48 | #9

    Die Zerstörung der griechischen Landschaft begann mit dem Fördergesetz 12/82 von 1982. Jeder Bauer und jeder Ziegenhirte sollte ein kleiner Hotelier werden. Da flossen staatliche und europäische Gelder in hässliche Bauten, ohne Plan, ohne Raumplanung und ohne Infrastruktur und schlussendlich ohne Gäste.

  10. Dieter Vorkoetter
    26. August 2013, 16:53 | #10

    Man spricht fast nur über die griechischen Inseln. Geht man aufs Festland, z.B. Pieria, die Gegend um Katerini findet man einen ausgedehnten Toruismus. Eine wunderschöne Landschaft unterhalb des Olymp, die in kaum einem deutschen Reisekatalog erwähnt ist. Der große Anteil der Touristen sind Rumänen, Bulgaren, Serben usw. Die Kaufkraft dieser Gruppen ist natürlich sehr begrenzt, so dass eine Entwicklung des Tourismus durch Investitionen eingeengt bleiben wird.
    Ein weiteres Problem sind wilden Müllhalden in unmittelbarer Strandnähe, für jeden deutlich sichtbar, der mal 2 – 300 m entfernt vorbeifährt. Offensichtlich haben die Kommunen hier nicht die nötige Durchsetzungskraft dies einzuschränken bzw zu ändern. Wenn man den Tourismus aus anderen Ländern fördern will, z.B. aus Benelux, Frankreich, Deutschland, Austria und Schweiz muss man hier erheblich Arbeit investieren. Solche Zustände schrecken natürlich die großen Reiseveranstalter. Die große Anzahl der Hotel- und Pensionsbetreiber sieht das so, aber offensichtlich sind Sie nicht in der Lage das zu verändern.
    Auch die Kosten und bürokratischen Hindernisse für die Hoteliers sind kaum zu vertreten. Hierdurch werden die schon schmalen Gewinnmargen noch weiter gemindert, was dann auch wieder Investitionen verhindert.
    Alles in allem sollten sich die alle öffentlichen Verantwortlichen einmal wirtschaftlich vernünftige Gedanken hierüber machen und nicht nur durch Hau Ruck Aktionismus weiter Rückschritte verursachen.
    Ein weiteren Schritt ist, Reiseveranstalter vermehrt in die PIERIA Gegend einzuladen und auf die Reize dieser Landschaft aufmerksam machen. Ziel muß es sein, zusätzlich zahlungskräftigere Urlauber in diese schöne Gegend zu bringen, ohne die jetzigen Urlauber zu vergraulen. So wird Schritt für Schritt die Situation für den Toruismus verbessert

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