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Korrupter Bürgermeister in Griechenland inhaftiert

1. August 2013 / Aufrufe: 446

Ein wegen versuchter Erpressung und passiver Korruption verhafteter stellvertretender Bürgermeister von Chaidari in Griechenland wurde in U-Haft genommen.

Der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Chaidari in Attika, Marios Liakopoulos, der Anfang der Woche in flagranti wegen passiver Bestechung und versuchter Erpressung verhaftet wurde, ist auf Beschluss des Untersuchungsrichters und des Staatsanwalts in Untersuchungshaft eingewiesen worden.

Marios Liakopoulos, der die ihm angelasteten Beschuldigungen abstreitet, wurde nach der Anzeige eines 52-jährigen Besitzers eines Imbiss-Stands („Kantina“) verhaftet, der gemeldet hatte, der Beschuldigte habe von ihm erpresserisch 1.000 Euro verlangt um nicht zur Schließung des Imbiss-Betriebs zu schreiten.

Racheaktion wegen Schließung illegaler Imbiss-Betriebe?

Der 45-jährige stellvertretende Bürgermeister wurde unmittelbar nach einem Treffen mit dem Unternehmer an dessen Imbiss-Stand verhaftet, da er laut der Anklageschrift den strittigen Betrag in vorgemerkten Geldscheinen entgegen genommen hatte. Die Polizeibeamten beschlagnahmten aus seinem Fahrzeug die vorgemerkten Geldscheine und zwei Mobiltelefone.

Informationen zufolge soll der Vizebürgermeister von einem anderen Imbiss-Besitzer den Betrag von 5.000 Euro gefordert haben, um die Anfang 2013 abgelaufene Genehmigung für dessen Imbisswagen zu erneuern. Wie der Unternehmer selbst erklärte, habe er diesem Erpressungsversuch jedoch nicht nachgegeben.

Der beschuldigte Vizebürgermeister behauptet jedenfalls, Opfer einer Intrige zu sein, die organisiert wurde um sich an ihm zu rächen, „weil er Imbiss-Stände schließt, die nicht die gesetzlichen Vorschriften erfüllen„.

(Quelle: in.gr)

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