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Archiv für August, 2013

Nachfrist für Einkommen- und Immobiliensteuer in Griechenland

31. August 2013 / Aufrufe: 404 Kommentare ausgeschaltet

Die am 30 August 2013 auslaufenden Fristen für die Entrichtung der Einkommensteuer und Immobiliensteuer wurden um 1 Woche verlängert.

Die am 30 August 2013 auslaufenden Fristen für die Entrichtung der ersten Rate der Einkommensteuer natürlicher Personen für die Einkommen des Jahres 2012 sowie der Immobiliensteuer (FAP) der Jahre 2011 und 2012 wurden um eine Woche bis einschließlich Freitag, 06 September 2013 verlängert.

Die Nachfrist wurde unter anderem gewährt, weil zahlreiche Einkommensteuerbescheide verspätet oder überhaupt nicht ihre Empfänger erreichten und bei den Finanzämtern und Banken ein praktisch nicht zu bewältigender Publikumsverkehr verzeichnet wurde.

Ebenfalls wurde bekannt gegeben, dass die vor Dezember 2010 erteilten Zugangsdaten für das griechische Steuerportal TAXISnet ihre Gültigkeit noch bis Ende Dezember 2013 behalten. Die betroffenen Steuerpflichtigen sind jedoch angehalten, sich möglichst bald dem neuen obligatorischen Identifizierungsverfahren zu unterziehen.

(Quelle: Medienberichte)

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Griechenland: Halbwahrheiten und Lügen

31. August 2013 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 1.559 3 Kommentare

Sowohl der Finanzminister in Griechenland als auch die Politiker in Deutschland verbreiten Halbwahrheiten und Lügen, um die wahre Situation zu verbergen.

Der für Griechenland und die griechische Regierung fatale Finanzminister Giannis Stournaras tut weiterhin, was er auch unter der Herrschaft von Simitis tat – also Halbwahrheiten zu verbreiten, die schlimmer als die Lügen sind.

Anlässlich der Explosion der öffentlichen Verschuldung, des volkswirtschaftlichen „Lochs“ und des anstehenden neuen Memorandums wird versucht, durch die „Hintertür“ zu den Kunstgriffen und Greek Statistics zurückzukehren, die Griechenland in die WWU brachten.

Zur selben Stunde fahren die Deutschen mit ihren Lügen fort und sprechen von „Blanko-Schecks“, die Griechenland nicht gegeben werden dürfen, und betonen parallel, es könne nicht angehen, dass die Europäer – sprich primär Deutschland – zu zahlen haben, weil die reichen Griechen Steuern hinterziehen.
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Offshore-Hasen und Steuer-Schnecken in Griechenland

30. August 2013 / Aktualisiert: 16. September 2020 / Aufrufe: 1.378 Kommentare ausgeschaltet

Während das Finanzministerium in Griechenland im Schneckentempo gegen verdächtige Offshore-Gesellschaften vorgeht, wechseln letztere wie die Hasen ihre Schlupflöcher.

Der exotische Begriff „Offshore-Gesellschaft“ trat in das Leben der Griechen erstmalig zu Beginn des Jahrzehnt der 80er Jahre ein. Mal als Gesellschaft „jenseits der Küste“, mal als „Auslands“- und manchmal als „Übersee“-Gesellschaft beschrieb er gleichermaßen exotische wie merkwürdige „Gesellschafts-Formationen“ an magischen und traumhaften Standorten.

Bis damals handelte es sich um ein gut gehütetes „Geheimnis“ einer kleinen Elite von Großunternehmern und das Wort stellte für den größten Teil der griechischen Gesellschaft ein unbekanntes Wort dar – einen fast unbekannten Begriff auch für Finanzbeamte und Bedienstete des griechischen Finanzministeriums.
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Neuer Zyklus der Schwarzbau-Legalisierung in Griechenland

29. August 2013 / Aktualisiert: 11. August 2020 / Aufrufe: 1.643 Kommentare ausgeschaltet

Ab September 2013 beginnt in Griechenland ein neuer Zyklus der nachträglichen Regulierung – Legalisierung von Schwarzbauten und Bauverstößen.

Ab dem 02 September 2013 wird der Beginn des Verfahrens zur Aufnahme unter die neue Regelung des griechischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) bezüglich der nachträglichen Regulierung der Schwarzbauten und Bauverstöße erwartet.

Abgesehen von den Immobilienbesitzer, die für die Regulierung ihrer Bauverstöße keine der bisherigen Regelungen in Anspruch genommen haben, haben auch alle Eigentümer, welche die Aufnahme unter das vorherige Gesetz (4014/2011) beantragt hatten, erneut einen Antrag zu stellen um dem neuen Gesetz (4178/2013) unterstellt zu werden.
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Verkauf abgelaufener Lebensmittel in Griechenland

29. August 2013 / Aktualisiert: 11. August 2020 / Aufrufe: 2.428 2 Kommentare

Laut der Handelskammer Athen dürfen in Griechenland ab September 2013 Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum verkauft werden.

Ab dem 01 September 2013 werden sich unter konkreten Bedingungen Lebensmittel mit „abgelaufener Haltbarkeit“, also mit einem abgelaufenen (Mindest-) Haltbarkeitsdatum in den Regalen der Supermärkte befinden. Diese Lebensmittel werden speziell gekennzeichnet und billiger als die anderen sein, während in Fällen der Nichteinhaltung der einschlägigen Bestimmungen empfindliche Geldstrafen verhängt werden.

Wie die Handelskammer Athen in einem Informationsschreiben anführt, ist fortan der Verkauf von Lebensmitteln mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum – unter Ausnahme solcher, die von der Gesetzgebung als leicht verderblich eingestuft werden – unter der Bedingung gestattet, dass sie klar getrennt von den anderen Lebensmitteln und mit einem daran angebrachten Schild angeboten werden, auf dem in Großbuchstaben die Phrase „Lebensmittel mit abgelaufener Haltbarkeit“ geschrieben steht.
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Tourismus in Griechenland lässt den Kleinen nur Krümel

28. August 2013 / Aktualisiert: 06. April 2020 / Aufrufe: 4.196 4 Kommentare

Die Success Story des Tourismus in Griechenland mag mit imposanten Zahlen aufwarten, den Kuchen teilen sich jedoch die Großen und lassen den Kleinen nur Krümel übrig.

Bis Ende der Saison wird in Griechenland damit gerechnet, die „Marke“ der 17 Millionen Ankünfte zu überschreiten und die Eigentümer luxuriöser Unterkünfte reiben sich in Befriedigung über die „Success Story“ der 5-Sterne-Hotels und des All Inclusive die Hände

Die Kleinunternehmer – Eigentümer von Fremdenzimmern in populären sommerlichen Zielgebieten warten dagegen noch immer auf die „verschwundenen“ griechischen Touristen, lernen jedoch auch … Türkisch, um den Besuchern aus dem Nachbarland zu Diensten zu stehen, die in den letzten Tagen Chalkidiki, Thrakien und die griechischen Inseln geradezu überschwemmen.
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Steuerbescheid-Falle in Griechenland

27. August 2013 / Aktualisiert: 06. April 2020 / Aufrufe: 1.071 Kommentare ausgeschaltet

Hunderttausenden Steuerpflichtigen in Griechenland droht, abgesehen von zusätzlichen Strapazen mit empfindlichen Geldstrafen und Strafsteuern belegt zu werden.

Rund 500.000 Steuerpflichtigen in Griechenland, die ihre Einkommensteuerbescheide, aber auch die Bescheide zur Immobiliensteuer der Jahre 2011 und 2012 per Internet herunterladen müssen, um bis zum 30 August 2013 die erste Rate dieser Verbindlichkeiten zu entrichten, erwartet eine neue Strapaze und das Anstehen in den Schlangen bei den Banken.

Der Grund dafür ist, dass viele Steuerbescheide bei diesen bisher auf rund eine halbe Million veranschlagten Steuerpflichtigen aus welchem Grund auch immer nicht per Post eingetroffen sind, obwohl die Frist für die Zahlung der ersten Rate gegebenenfalls in nur drei Tagen – sprich am 30 August 2013 – ausläuft!
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Umsatzrückgang versetzt Supermärkte in Griechenland in Alarm

27. August 2013 / Aktualisiert: 17. Mai 2020 / Aufrufe: 5.686 2 Kommentare

Obwohl die Preise in den Supermärkten in Griechenland seit 2012 zu fallen begonnen haben, schränken die Konsumenten ihre Einkäufe kontinuierlich weiter ein.

Der Rückgang des Konsums an Lebensmitteln durch die griechischen Verbraucher hat bei den Supermärkten „Alarm“ ausgelöst … . Die Verbraucher beschränken sich inzwischen auf das absolut Notwendige und setzen bei den Ausgaben „das Messer immer tiefer an„. Sie haben sogar radikal die Art geändert, auf die sie einkaufen, und nichts erinnert mehr an die Jahre vor der Krise.

Zusätzlich „befindet sich infolge der negativen Nachrichten, die sie alltäglich zu hören bekommen, die Psychologie der Verbraucher im Nadir„, wie ein Insider der Branche betont.
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Persilschein für Geheimdienst in Griechenland

26. August 2013 / Aufrufe: 318 Kommentare ausgeschaltet

Der Geheimdienst in Griechenland wird rückwirkend von der für den öffentlichen Sektor geltenden Offenlegung seiner Finanzen und Lohnkosten ausgenommen.

Mit einem von der griechischen Regierung in das Parlament eingebrachten Nachtragsgesetz wird die Ausnahme der „Nationalen Informationsbehörde“ (EYP = Nationaler Geheimdienst) von dem Zahlungssystem der Einheitlichen Zahlungsbehörde geregelt. Die konkrete Novelle wurde mit dem Gesetzentwurf über ruhende Erbschaften eingebracht, der in der kommenden Woche im griechischen Parlament debattiert werden wird.

Informationen zufolge wurde die Ausnahme des Geheimdienstes von den für den öffentlichen Sektor geltenden Bestimmungen für notwendig befunden, damit die Geheimhaltung der persönlichen Daten seines Personals gewährleistet wird. Parallel hat die Novelle rückwirkende Wirkung ab dem 01 Januar 2013.

Ebenfalls werden die Beförderungen, aber auch die Aufstellungen der Gehälter des Personals der EYP fortan nicht mehr im Regierungsanzeiger veröffentlicht, sondern in dem Sicherheitstresor der Regierungszentrale aufbewahrt werden. Beglaubigte Abschriften werden nur der staatlichen Rechnungsstelle und der EYP selbst zugestellt werden.

(Quelle: Zougla.gr)

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Verschuldung Griechenlands bei 180 Prozent

26. August 2013 / Aufrufe: 2.570 5 Kommentare

Die öffentliche Verschuldung Griechenlands stieg im zweiten Quartal 2013 auf über 321 Milliarden Euro, was derzeit rund 180 Prozent des BIP entspricht.

Ende des ersten Halbjahrs 2013 stieg die öffentliche Verschuldung Griechenlands wieder auf die explosive Höhe von 321 Mrd. Euro und liegt damit höher als die Verschuldung, die Griechenland 2009 vor Ausbruch der Krise hatte. Die Verschuldung wurde innerhalb des Jahres 2013 mit 16 Mrd. Euro belastet und liegt um 18 Mrd. Euro höher als im Juni 2012, als sie 303 Mrd. Euro betrug. Dieser Verlauf ist äußerst beunruhigend.

Mit dieser kaum fassbaren Höhe der Verschuldung konfrontiert, die mit den heutigen Gegebenheiten 180% des BIP entspricht und trotz der Erzielung eines primären Überschusses weiterhin mit der Höhe der Zinsen belastet wird, wird in dem Wirtschaftsstab der Regierung darüber gegrübelt, wie ihr begegnet werden soll.

Auf Ebene der Sachverständigen herrscht sogar – genau wie auch innerhalb der Troika zwischen IWF und Europäischer Union – Unstimmigkeit darüber, inwieweit die öffentliche Verschuldung Griechenlands, die Ende Juni 2013 321 Mrd. Euro überstieg (worin die fällig werdenden Bürgschaften der Zentralregierung in Höhe von fast 19 Mrd. Euro nicht berücksichtigt sind), ohne einen neuen „Schnitt“ bewältigt werden kann.
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