Griechenland wird seine Schulden nie tilgen können

11. Juli 2013 / Aufrufe: 2.730

Es kommt ein Schuldenerlass für Griechenland

Der Leitartikel des „Wall Street Journals“ trägt den Titel: „Die kommende Streichung der griechischen Verschuldung“ und den Untertitel: „Die EU wird ihr Geld niemals zurück bekommen„. Laut der Redaktion der Zeitung war für Europa die Vereinbarung von Montag über die Fortsetzung der Finanzierung der griechischen Regierung der einfache Part. EU und IWF haben nicht drei Jahre und über 200 Mrd. Euro aufgebracht, um das Land nun in der Luft hängen zu lassen.

Der schwere Part ist, ihr Geld zurück zu erhalten, wie betont wird: Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble und die geschäftsführende Direktorin des IWF, Christin Lagarde, haben zuweilen die als solche präsentierten „Errungenschaften“ Athens begrüßt. Trotz all diesem erreichte Ende vergangenen Jahres die Verschuldung Griechenlands im Verhältnis zu seinem BIP 157%, selbst auch nach der Umschuldung, die den Wert der von Privatleuten gehaltenen Verschuldung drastisch reduzierte.

2012 lag das öffentlich Defizit im Verhältnis zum BIP des Landes bei 10%, parallel zu einer Arbeitslosenquote in der Größenordnung von 26,8%, der in fünf aufeinanderfolgenden Jahren verzeichneten Schrumpfung des BIP und der für das laufende Jahr erwarteten weiteren Rezession von 4,4%.

All dies unterstreicht, was langsam sogar in Brüssel und Frankfurt klar wird: Griechenland wird niemals die Gelder tilgen, die sie ihm liehen um es zu „retten“. Die laufende Diskussion darüber, ob Griechenland mittels der Reformen, der Erhöhung der Steuern und der Kürzungen der Ausgaben genug getan hat, damit es die nächste Tranche des Rettungsplans gewinnt, hat keinen sehr großen Sinn. Wenn Griechenland allein gelassen wird oder ausscheidet, werden seine Gläubiger der Eurozone ihr Geld verlieren. Dies ist sicherlich sowohl den Griechen als auch den Deutschen bekannt.

Ebenfalls ist ihnen bekannt, dass der Prozentsatz der Auslandsverschuldung Griechenlands sehr viel schlimmer ist als im Vergleich zur Periode des Beginns der Kredite, als seine Verschuldung gerade einmal bei 129% des BIP lag, und deswegen gleicht jede Diskussion über die Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung einer Anekdote.

Griechenland hätte die Kosten des Fehlers nicht alleine tragen dürfen

Angela Merkel erklärte von Anfang an, dass eins ihrer Ziele war, dermaßen belastend zu machen, dass niemand anderes etwas Entsprechendes anstreben würde. Die Mission ist erfüllt: Niemand wünscht das Schicksal Griechenlands für sich selbst und die Erfahrung mit Griechenland machte für die übrigen Länder der Eurozone die Entscheidung für einen Kredit sehr viel weniger attraktiv. Dennoch existiert – immer gemäß dem Artikel der Zeitung – in Nordeuropa die Ansicht, ohne diesen kontinuierlichen Druck könne Griechenland in sein altes schlechtes Benehmen zurückfallen und die erforderlichen Reformen würden niemals umgesetzt werden.

In Wirklichkeit waren die Reformen in Athen übereilt und unzulänglich, trotz des angeblichen Drucks. Die fortgesetzte Unsicherheit, die jede der aufeinanderfolgenden Revisionen des griechischen Kredits begleitet, und die beständige (wenn auch unwahrscheinliche) Drohung, Athens Kreditgeber werden sich zurückziehen, wenn die gestellten Bedingungen nicht erfüllt werden, sind jedoch für die private Wirtschaft nachteilig.. Und auch die Verwaltung der griechischen Wirtschaft durch Berlin, Brüssel und Frankfurt brachte keine wirtschaftliche Renaissance hervor. Dagegen machte sie die Fehlfunktion und die Fremdenangst des politischen Lebens in Griechenland noch schlimmer.

Für Griechenland liegt das Ende dieser Rettung in etlicher Ferne. Und das Ende muss möglicherweise mit dem Eingeständnis beginnen, dass es niemals – wie anfänglich beabsichtigt – funktionieren wird, Griechenland den Gegenwert von 100% seines BIP zu leihen, damit das Land seine überdimensionalen Schuldenprobleme bewältigt.

Ein Schuldenerlass für Griechenland wäre aus politischer Sicht schwierig – ein Grund, aus dem Angela Merkel über das Thema vor den deutschen Wahlen im kommenden September nicht einmal zu diskutieren wünscht. Es würden sich Fragen bezüglich der Gleichbehandlung von Ländern wie Irland ergeben, das einer vernichtenden Last europäischer Verschuldung begegnet. Und Griechenland ist zunächst einmal selbst für seine Verwicklung in diese bedauernswerte Situation verantwortlich.

Schließlich wird vertreten, dass sich im selben Moment die Verantwortung für das aus wirtschaftlicher Sicht katastrophale Resultat des Kredits auf Griechenland und seine Partner in der Eurozone verteilt. Griechenland hätte nicht alleine die Kosten für das auf sich nehmen dürfen, was in einem hohen Maß in einem gemeinsamen Fehler geschehen ist. Es ist Zeit, die Streichung eines großen teils der öffentlichen Verschuldung des Landes zu untersuchen, genau so wie für die griechische Verschuldung die Gläubiger des privaten Sektors im vergangenen Jahr eine Umschuldung erlitten.

(Quelle: Voria.gr)

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  1. Rudi
    11. Juli 2013, 20:39 | #1

    Die Feststellung des Wall Street Journals: “Die EU wird ihr Geld niemals zurück bekommen“. ist keine neue Erkenntnis, sondern kalter Kaffee. Wer daran jemals glaubte, glaubt auch an den Osterhasen.

  2. CYR
    12. Juli 2013, 13:06 | #2

    @Rudi
    Es ging nicht darum das GR die Schulden zurückzahlt sondern das die „Nord“europäische Banken und Vermögensverwaltungen ihr investiertes Kapital nicht verlieren. Mittlerweile sind die Schuldner nicht mehr Privatpersonen und Firmen sondern mehrheitlich (multi)staatliche Institutionen. Gerettet wurden nur die Banken. Die Kritik oben ist ziemlich mau nach den Motto ja es klappt nicht weil die Wirtschaft nicht wächst, zu viele Arbeitslose, Austeritätspolitik, usw usf. Alles tralala.

    Keiner hinterfragt ob das ganze System nicht falsch ist. Zum Beispiel darf die griechische Regierung direkt von der Zentralbank kein Geld leihen. Also leiht sie diese für 3% bis 6% Prozent bei den Banken. Diese leihen es von der Zentralbank für 0,5% also machen die Banken einen Gewinn von 2,5% bis 5,5% Prozent oder sogar höher. Der griechische Steuerzahler freut sich da er höhere Steuern zahlen muß.

    Die Banken freuen sich weil das locker verdientes Geld ist. Und weil die Finanzinstitute und nur die bestimmen was eine Anleihe wert sein darf, kann dann eben mal schnell passieren das ein Staat pleite geht weil es keine Bank findet die seinen Anleihe kauft. Und das ist mit Griechenland passiert.

  3. Ottfried Storz
    13. Juli 2013, 14:27 | #3

    @CYR
    Sie liegen mit ihren Annahmen falsch. Die von ihnen erwähnten Anleihen zu 4-5 Prozent gibt es zwar, sie machen jedoch zusammen genommen weniger als 3 Prozent der Gesamtverschuldung aus und dienen nur und ausschließlich zur kurzfristigen Finanzierung. Entsprechend betragen die Laufzeiten auch nur 3-12 Monate und diese müssen zudem mit der Troika abgesprochen sein, damit Griechenland sich nicht zu viel Akutgeld zu teuer leiht. Einfach mal Griechenland Kapitalmarkt Anleihe googeln.

    Länger laufende Anleihen kann Griechenland bereits seit 2010 nicht mehr platzieren, eben darum hilft die Troika (EST, IWF) seitdem mit Anleihen zu circa 2 Prozent Zinssatz. Das ist insofern wichtig, als das auch alle auslaufenden Anleihen so neu finanziert werden. Üblicherweise laufen Anleihen in Europa mit 5 – 10 Jahren Laufzeit.

  4. Rudi
    13. Juli 2013, 14:40 | #4

    @CYR
    Natürlich ist das ganze System falsch. Das braucht auch keiner mehr zu hinterfragen. Es wissen eh alle. Noch wird so lange von Arm zu Reich geschaufelt, bis die Bombe platzt. Warum sind die Aktienkurse und die Immobilienpreise, obwohl die Wirtschaften schwächeln, im Moment so hoch?
    Das viele billige Geld muss irgendwohin. Jeder, der eins und eins zusammenzählen kann, weiß dass das Schneeballsystem bald am Ende ist und versucht seine Kröten in Firmenanteile oder Beton zu verwandeln.
    Griechenland ist überall, auch die Schweiz und Norwegen z.B. werden keine Inseln der Glückseligkeit bleiben. Die nächsten Jahre werden hart!
    Und weil der Mensch nichts lernt, wird nach dem Reset das alte Zins- und Zinseszinsspiel weitergespielt. Solange Geld mit Geld verdient werden kann, ist das Chaos programmiert.

  5. CYR
    16. Juli 2013, 11:55 | #5

    @Ottfried Storz
    Ich habe den Rat befolgt und bin mit Hilfe von Mister Google auf interessante Inhalte gestossen. Ich erlaube mir, die Liste der aktuellen gr. Anleihen vorzustellen Stand Juni 2013. Aufgeteilt ist die Liste in Namen; ISIN(Kennzeichen der Anleihe); Laufzeitende; Wert der Anleihe und Zinssatz.

    NAME ISIN Tilgungstag Wert Zinssatz
    Griechenland-Anleihe: 4,625% bis 25.06.2013 XS0372384064 25.06.2013 € 1.500.000.000,00 4,625%
    Griechenland-Anleihe: 2,125% bis 05.07.2013 CH0021839524 05.07.2013 € 650.000.000,00 2,125%
    Griechenland-Anleihe: 1,597% bis 21.05.2014 GR0514017145 21.05.2014 € 3.690.000.000,00 1,597%
    Griechenland-Anleihe: 1,183% bis 23.07.2014 GR0514018150 23.07.2014 € 78.000.000,00 1,183%
    Griechenland-Anleihe: 1,008% bis 10.08.2014 GR0514019166 10.08.2014 € 1.500.000.000,00 1,008%
    Griechenland-Anleihe: 3,800% bis 08.08.2017 XS0079012166 08.08.2017 € 50.000.000,00 3,800%
    Griechenland-Anleihe: 5,000% bis 11.03.2019 IT0006527532 11.03.2019 € 200.000.000,00 5,000%
    Griechenland-Anleihe: 4,676% bis 13.07.2020 XS0224227313 13.07.2020 € 250.000.000,00 4,676%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2023 GR0128010676 24.02.2023 € 2.658.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2024 GR0128011682 24.02.2024 € 2.658.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2025 GR0128012698 24.02.2025 € 2.658.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2026 GR0128013704 24.02.2026 € 2.658.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2027 GR0128014710 24.02.2027 € 2.658.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2028 GR0133006198 24.02.2028 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 6,140% bis 14.04.2028 XS0110307930 14.04.2028 € 200.000.000,00 6,140%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2029 GR0133007204 24.02.2029 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2030 GR0133008210 24.02.2030 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2031 GR0133009226 24.02.2031 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2032 GR0133010232 24.02.2032 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2033 GR0138005716 24.02.2033 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2034 GR0138006722 24.02.2034 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 5,200% bis 17.07.2034 XS0191352847 17.07.2034 € 1.000.000.000,00 5,200%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2035 GR0138007738 24.02.2035 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2036 GR0138008744 24.02.2036 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2037 GR0138009759 24.02.2037 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2038 GR0138010765 24.02.2038 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2039 GR0138011771 24.02.2039 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2040 GR0138012787 24.02.2040 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2041 GR0138013793 24.02.2041 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,000% bis 24.02.2042 GR0138014809 24.02.2042 € 2.836.000.000,00 2,000%
    Griechenland-Anleihe: 2,380% bis 25.07.2057 XS0292467775 25.07.2057 € 1.600.000.000,00 2,380%
    Griechenland-Anleihe GRR000000010 PERPETUAL € 55.834.000.000,00 Variabel

    GESAMTSUMME: € 122.382.000.000,00

    Das erste was einem Auffällt ist die letzte Anleihe mit einem Wert von 55 Milliarden. Es wird kein Zinssatz angezeigt. Wenn man sich die Emissionsbedingungen diese Anleihe anschaut so hat sie einen steigenden Zinssatz der mit 2% anfängt und hoch geht bis 4,3%. Um die Sache zu komplizieren gibt es eine Teilrückzahlungen bei gleichbleibendem Nennwert, beginnt ab 2021. Angeblich läuft die Anleihe bis 2042. Ab 2016 ist der Zinssatz 3%. Die Aussage, nur 2% der Anleihen haben einen höheren Zinssatz als 2% ist somit nicht korrekt, weil diese Anleihe schon 40% der Schulden ausmacht.

    Ich habe mir die Anleihen mit 2% Zinssatz auch genauer angeschaut. Alle haben einen ratierlichen Zinssatz, das heisst der Zinssatz wechselt. Der letzte ratierliche Zinssatz liegt bei 4,3%! Was mir auch noch aufgefallen ist, das es keine Möglichkeit gibt die Anleihen vorzeitig zurückzuzahlen. Kündigungsmöglichkeiten sind überhaupt nicht vorgesehen. Außerdem wurden die Anleihen nach ENGLISCHEM Recht emittiert. Das bedeutet dass bei Rechtsstreitigkeiten ein englisches Gericht und Gesetzgebung dafür zuständig ist.

    Mein Fazit: dem griechischen Staat wurde überhaupt nicht damit geholfen. Bei Laufzeiten von über 10 Jahren und einen kontinuierlichen steigenden Zinssatz ist eine Rückzahlung bei gleichbleibender fallender Wirtschaftsleistung überhaupt nicht möglich.

  6. Ottfried Storz
    16. Juli 2013, 21:04 | #6

    @CYR
    Ich liege mit meinen Aussagen richtig, denn diese Großanleihe hat speziellere Konditionen und Großeigentümer (LZB, Versicherungen). Um die speziellen Konditionen zu verstehen, einfach mal „GDP-Kicker WKN A1G1UW“ googeln. Zusammen gefaßt sind die Konditionen dieser Großanleihe wie folgt: Damit es überhaupt Zinsen gibt, muss das griechische Bruttosozialprodukt (GDP) real (nach Inflation) oberhalb einer bestimmten nominalen Schwelle steigen. Wenn Griechenland boomt, zahlt Griechenland für die Anleihe hohe Zinsen, aktuell nach meinem Verständnis 1 (!) Prozent.

  7. CYR
    17. Juli 2013, 13:48 | #7

    @Ottfried Storz
    Interessant ist das ich ganz andere Informationen finde. Hier einen Ausschnitt aus den Emissionsbedingungen vom Griechischen Staat die für alle Bonds die seit 24.02.2012 neu ausgegeben worden sind:

    Summary Terms of the New Bonds, GDP-linked Securities, EFSF Notes
    and Short Term EFSF Notes to be delivered by the Republic
    Summary Terms of the New Bonds and GDP-linked Securities

    Co-Financing Agreement:
    Holders of the New Bonds will be entitled to the benefit of, and will be bound by, a Co-Financing Agreement among, inter alios, the Republic, the New Bond Trustee and the European Financial Stability Facility (the “EFSF”) linking the New Bonds to the Republic’s loan from the EFSF of up to EUR30 billion in a variety of ways, including the appointment of a common paying agent, the inclusion of a turnover covenant and the payment of principal and interest on the New Bonds and the EFSF loan on the same dates and on a pro rata basis.

    Final maturity: 2042
    Amortization: Commencing on the 11th anniversary of the issue date.
    Coupon:
    2.0% per annum for payment dates in 2013, 2014 and 2015
    3.0% per annum for payment dates in 2016, 2017, 2018, 2019 and 2020
    3.65% per annum for payment date in 2021
    4.3% per annum for payment dates in 2022 and thereafter Interest will accrue from 24 February 2012

    Ist alles sehr komisch, denn auch der Monsterbond „GDP Linked Bond ! “ fällt darunter. Und wenn man das TERMSHEET sich anschaut wird das ganze noch unheimlicher. Es gibt eine Menge von Klauseln.

    Übrigens für alle anderen Bonds zählen nur die ersten drei Jahre 2%, danach steigen die Zinsen auf 3% und später noch höher, das sind 60% der Anleihen.

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