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Steuerfahnder in Griechenland verhängen Strafen von 170 Mio Euro

16. Mai 2013 / Aktualisiert: 02. November 2013 / Aufrufe: 1.044

In Griechenland wurden im April 2013 über 170 Millionen Euro an Strafgeldern wegen Steuervergehen verhängt und mehrere Luxusfahrzeuge beschlagnahmt.

Die Höhe der Geldstrafen, welche das Sonderdezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) im Monat April 2013 einschließlich MwSt. und sonstiger Steuerabgaben verhängte, belief sich auf 170.492.268 Euro.

Weiter schritt das SDOE zur Beschlagnahmung sieben luxuriöser Fahrzeuge der Marken BMW, Porsche und Mercedes, da ihre dauerhaft in Griechenland wohnhaften Besitzer vorgaben, in Bulgarien zu wohnen und die Fahrzeuge mit bulgarischen Kennzeichen betrieben um den vorgesehenen Lebenshaltungindizien (sprich der fiktiven Veranlagung zur Einkommensteuer) zu entgehen.

4 Millionen Geldstrafe gegen Hals,- Nasen- und Ohrenarzt

Das Sonderdezernat für Wirtschaftskriminalität schritt während des Monats April 1.270 Kontrollen im mit dem Feiertagsgeschäft in Zusammenhang stehenden Warenverkehr und bei Unternehmen durch. Es wurde festgestellt, dass in 325 Fällen nicht die erforderlichen steuerlichen Unterlagen ausgestellt worden waren und 792 Steuervergehen festgestellt, was einer Vergehensquote von 25,6% entspricht.

Die Höhe der Geldstrafen, welche das SDOE im Monat April einschließlich MwSt. und sonstiger Steuerabgaben wie F.M.Y. usw. verhängte, belief sich auf 170.492.268 Euro. Darin enthalten sind auch die Kontrollen über Ausstellung und Annahme imaginärer oder gefälschter Rechnungen, nicht Abführung der Mehrwertsteuer, Kontrollen bei Freiberuflern wie Ärzten, Rechtsanwälten, Künstlern usw.:

  • Bei der Kontrolle des Vermögensnachweises natürlicher Personen wurden Geldstrafen in Höhe von 2.101.416 Euro verhängt.
  • Gegen einen Hals-, Nasen- und Ohrenarzt wurde eine Geldstrafe in Höhe von 3.930.384 Euro verhängt, weil er während der Jahre 2007 bis 2010 keine entsprechenden Einkommen deklariert hatte.
  • Gegen eine Autowaschanlage wurde eine Geldstrafe von 415.875 Euro verhängt, weil der Betrieb keine entsprechenden Dienstleistungsquittungen ausstellte.
  • Gegen ein Textilgeschäft in Kolonaki wurde eine Geldstrafe von 520.878 Euro verhängt, weil in 1.028 Fällen keine Quittungen ausgegeben wurden.
  • Zehn Unternehmen stellten imaginäre Belege über 16.000.000 Euro aus. Es handelt sich um Unternehmen der Werbebranche, des Großhandels, Eisenhandels, Bausektors und für Metallkonstruktionen.
  • Ein Autohaus nahm imaginäre Belege über 5.660.000 Euro entgegen.
  • In Ftiotida wurde dem Archivar eines Hypothekenregisters ein Verstoß von 796.000 Euro angelastet, weil er Provisionen von 400.000 Euro nicht an den Fiskus abführte und über 396.000 Euro auch keine Dienstleistungsquittungen ausgab.

Winzereibetrieb diente als Cannabis-Lager

Schließlich wurden 142,285 Kilo Cannabis sowie auch zwei Kriegswaffen vom Typ Kalaschnikow, vier Magazine, 192 Kalaschnikow-Patronen, eine Pistole, zwei einläufige Jagdgewehre, zwei Schlüsselring-Pistolen, 140 Patronen verschiedener Kaliber, zwei Pkw, zwei Kleinlieferwagen, 3.950 Euro in bar und elf Mobiltelefone beschlagnahmt.

Die Beschlagnahmung erfolgte durch das SDOE, unter Mitwirkung der Hafenpolizei und der EYP. Es wurden vier Personen (ein Albaner, zwei Griechen und ein Zypriot) verhaftet und nach einem weiteren albanischen Staatsbürger wird gefahndet. Die Drogen waren in Kühlschränken und Weintransportbehältern versteckt. Der eine der verhafteten Griechen ist Winzer in einem Dorf bei Korinth.

(Quelle: Voria.gr)

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  1. 241
    17. Mai 2013, 10:12 | #1

    das mit den autos ist ja so eine sache:
    vor ein paar jahren noch hat man den familien mit 3 kindern u mehr noch die steuern fuer ein „grosses“ auto erlassen und natuerlich sind viele familien in diese falle getappt, denn nun haben diese so hohe abgaben, dass die autos nicht mehr zu unterhalten sind.

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