Archiv

Archiv für Mai, 2013

7 Mio. Euro Steuern für imaginäre Erbschaft in Griechenland

31. Mai 2013 / Aktualisiert: 07. Juni 2013 / Aufrufe: 698 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland fordert das Finanzamt von einem Bürger 7 Millionen Euro Steuern für eine Erbschaft, die er jedoch nachweislich niemals angetreten hat.

Die absolute Absurdität durchlebt in Griechenland seit einem Jahr der Bürger N. L. aus Patras. Konkret geht es um einen Rentner, der Benachrichtigungen von dem Finanzamt erhält, mit denen er aufgefordert wird, Steuern für Vermögen und Bankguthaben zu entrichten, die er nachweislich niemals besaß.

Wie unter „patrastimes“ berichtet wurde, handelt es sich um einen Menschen „von nebenan“, der vor kurzem pensioniert wurde und sein ganzes Leben lang von den Bezügen als Techniker bei einem öffentlichen Träger lebte.
Gesamten Artikel lesen »

Waschmittel-Fälschung in Griechenland

31. Mai 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 1.362 4 Kommentare

In Griechenland wurden Anlagen gefunden, in denen ein Textil-Waschmittel nachgeahmt wurde, das über die Supermarkt-Kette Arvanitidis vertrieben worden sein soll.

In Nordgriechenland schritt die Polizei zur Festnahme des Eigentümers der Supermarktkette „Arvanitidis“, dem vorgeworfen wird, über seine Läden gefälschte Produkte vertrieben zu haben. Im Rahmen einer Polizeiaktion wurden 4.460 Flaschen mit einem nachgeahmten Waschmittel für Textilien sowie auch 22.000 Kosmetik-Fläschchen beschlagnahmt, deren Herkunft untersucht wird.

Weiter wurden in zwei Lagerhallen auf Chalkidiki drei Anlagen zur Herstellung und Abfüllung von Flüssigkeiten, neunzehn Tanks mit Rohstoffen für die Herstellung der nachgeahmten Produkte, leere Flaschen, ein Getränkeautomat und Lieferscheine der Kette über eine Menge von 5.000 Flaschen Waschmittel gefunden.
Gesamten Artikel lesen »

Trauriger Rekord bei HIV-Infektionen in Griechenland

30. Mai 2013 / Aktualisiert: 11. Juli 2013 / Aufrufe: 2.227 1 Kommentar

Die EU-Drogenbeobachtungsstelle verzeichnet eine beunruhigenden Anstieg synthetischer Drogen, aber auch den traurigen Rekord Griechenlands bei HIV-Neuinfektionen.

Der in Lissabon präsentierte Jahresbericht 2013 der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA) über die „Drogenlandschaft“ in Europa ruft Nachdenklichkeit und Beunruhigung hervor. Wenigstens 73 „neue“ Drogen, die aus frei im Handel erhältlichen Substanzen hergestellt und per Internet als legale Anregungsmittel beworben werden, wurden innerhalb des Jahres 2013 ausfindig gemacht und stellen den neuen Kopfschmerz der Verfolgungsbehörden dar.

Zur selben Stunde hält Griechenland zusammen mit Rumänien weiterhin den traurigen Rekord bei neuen HIV-Infektionen unter den Konsumenten injizierter Drogen, während der Bericht die Alarmglocke bezüglich der unkontrollierten Übertragung der Hepatitis C schlägt, deren Folgen bei der Gesundheit der Konsumenten erst nach etlichen Jahren in Erscheinung treten werden.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2

Troika beharrt auf Wasser-Privatisierung in Griechenland

29. Mai 2013 / Aktualisiert: 30. November 2015 / Aufrufe: 4.251 15 Kommentare

Trotz des internationalen Widerstands gegen die Wasser-Privatisierung in Griechenland beharrt die Troika auf der Privatisierung der Wasserwerke in Athen und Thessaloniki.

Die geheimen Kontakte der Troika mit der Kommission zur Realisierung des Programms zur Privatisierung des Wassers in Griechenland gemäß dem in Portugal adoptierten Modell gehen weiter. Ziel ist, dass die Trinkwasserversorgungsnetze der EYDAP in Athen – Piräus und der EYATH in Thessaloniki schnellstmöglich in private Hände übergehen.

Wie Peter Brabeck, Präsident der multinationalen NESTLE (weltweit größter Abfüller von Trinkwasser) vertritt, ist das Wasser kein öffentliches Gut, und wie das Erdöl oder das Erdgas, aber auch der Mineralreichtum allgemein muss es von Privatleuten verwertet werden.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland schafft den gläsernen Bankkunden

28. Mai 2013 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 4.888 7 Kommentare

Das griechische Finanzministerium erhält Zugriff auf die Daten aller Bankkonten in Griechenland und schafft damit praktisch den vielzitierten gläsernen Bankkunden.

Ein Gesetzentwurf, der in den kommenden Tagen dem griechischen Parlament vorgelegt werden soll, sieht die Schaffung eines Bankkonten-Registers bei der Zentrale für Datenverarbeitungssysteme (GGPS) des Finanzministeriums vor. Der Gesetzentwurf des Finanzministeriums über Buchführungsstandardisierung und Kontrollen wird eine Bestimmung enthalten, die einerseits die Erstellung des Bankkonten-Registers und andererseits den Modus vorsehen, gemäß dem die von den Banken erteilten Daten dem Register zugeführt werden.

Das Register wird in zwei Phasen vollendet werden. Während der in dem vorbereiteten Gesetzentwurf detailliert beschriebenen ersten Phase wird eine elektronische Plattform für den Datenaustausch bei der Zentrale für Datenverarbeitungssysteme geschaffen werden, über welche die Bankdaten von Personen aufgenommen werden, die wegen (vermuteter) rechtswidriger Handlungen überprüft werden.
Gesamten Artikel lesen »

Verhaftung wegen Sand-Diebstahls in Griechenland

27. Mai 2013 / Aufrufe: 629 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurden zwei Personen unter der Beschuldigung verhaftet, im Strandgebiet von Thessaloniki 150 Kilogramm Sand gestohlen zu haben.

In dem am Küstenbereich von Thessaloniki gelegenen Stadtteil Kalamaria schritten am 26 Mai 2013 Beamte der Polizei zur Festnahme eines Pärchens, das mehrere Säcke Sand vom Strand zu stehlen beabsichtigte.

Konkret wurden die beiden Personen verhaftet, da sie mit einer Schüppe zehn Plastiksäcke zu je 15 Kilo mit Sand füllten, den sie sie vom Strand entwendeten und danach in ihr Auto luden.

(Quelle: Zougla.gr)

Folgen der Kfz-Überbesteuerung in Griechenland

27. Mai 2013 / Aktualisiert: 23. Juli 2013 / Aufrufe: 2.592 11 Kommentare

Die Überbesteuerung privater Fahrzeuge in Griechenland führte in den ersten 4 Monaten 2013 zu einem Rückgang der Kfz-Steuer um über 50 Prozent.

In den ersten 4 Monaten des Jahres 2012 hatte der griechische Fiskus 228 Mio. Euro aus der Kraftfahrzeug-Steuer eingenommen, wogegen in der selben Periode des laufenden Jahres 2013 die Einnahmen gerade einmal 109 Mio. Euro erreichten.

Die Daten der Haushaltsausführung für die ersten vier Monate des Jahres 2013 enthalten bezüglich des Zweigs der Einnahmen viele negative Nachrichten. Verzögerung bei den Einnahmen aus der Mehrwertsteuer, gesunkene Einnahmen aus den Verbrauchssteuern auf Kraftstoffe und Rückgang sogar auch bei den Einnahmen aus den Steuern bei Zigaretten.

Es gibt noch eine weitere Meldung, der in der Öffentlichkeit nicht viel Aufmerksamkeit erhielt: Es sind die Einnahmen aus den Kfz-Steuern.
Gesamten Artikel lesen »

IWF tötet Kinder in Griechenland

26. Mai 2013 / Aktualisiert: 05. Oktober 2016 / Aufrufe: 4.905 18 Kommentare

Der kontinuierliche Anstieg der Morbidität und Mortalität der Bevölkerung in Griechenland lässt eine ungeheure humanitäre Krise befürchten.

Die Fakten, die auf dem 43 Pädiatrischen Symposium Nordgriechenlands präsentiert wurden und die Politiken extremer Austerität mit der Verschlimmerung der Gesundheit der Kinder in Zusammenhang setzen, sind dramatisch.

Im alltäglichen Leben wird als „Armut“ das Unvermögen definiert, eine würdige Lebensweise zu erreichen. Verursacht wird die Armut durch die Minderung des Einkommens und die Arbeitslosigkeit. Folgen der Armut sind: schwierigerer und nicht rechtzeitiger Zugang zu Gesundheitsstrukturen, mangelhafte Versorgung, unzureichende pharmazeutische Behandlung, Abwertung der präventiven Medizin. All dies führt zu einem tragischen Anstieg der Morbidität speziell bei den Kindern.
Gesamten Artikel lesen »

Freispruch wegen rechtswidriger Rente in Griechenland

25. Mai 2013 / Aktualisiert: 25. Januar 2014 / Aufrufe: 806 3 Kommentare

In Griechenland wurde eine 86-jährige Frau, die drei Jahre lang die Rente ihres verstorbenen Gatten bezog, von der Anklage des Rentenbetrugs freigesprochen.

Die Einzelrichter-Strafkammer des Amtsgerichts in Trikala sprach in erster Instanz hinsichtlich des strafrechtlichen Aspekts eine 86-jährige Frau frei, die drei Jahre lang die Rente ihres verstorbenen Ehemanns bezog.

Wie bekannt wurde, hatte der zuständige Versicherungsträger IKA nach dem Versterben des Rentners sogar auch die Bestattungskosten-Beihilfe gezahlt, was darauf schließen lässt, dass der Todesfall regulär gemeldet worden war.

(Quelle: Kathimerini)

Relevante Beiträge:

Zahlungsstopp der Haushalte und Unternehmen in Griechenland

25. Mai 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 5.158 7 Kommentare

Die Hysterese der staatlichen Einnahmen in Griechenland dokumentiert einen zunehmenden Zahlungsstopp der Haushalte und Unternehmen an den Fiskus.

Haushalte und Unternehmen in Griechenland scheinen einen Zahlungsstopp gegen den Fiskus verhängt zu haben, mit dem Ergebnis, dass die Schulden an Finanz- und Zollämter jeden Monat mit geometrischem Fortschritt ansteigen. Allein im April 2013 näherten die „neuen“ fälligen Verbindlichkeiten sich 1 Mrd. Euro, während die fälligen Verbindlichkeiten in ihrer Gesamtheit inzwischen 58 Mrd. Euro „tangieren“.

Ein bezeichnendes Fakt ist, dass einer von vier Steuerpflichtigen, die der Pflicht zur Abgabe einer MwSt.-Erklärung unterliegen, diese nicht eingereicht hat. Zur selben Stunde schreiten die Steuerprüfungen bei den Großunternehmen … gemächlich voran und es ist die Gefahr sichtbar, dass der Wirtschaftsstab nicht seine Zielvorgaben erreichen wird, die von der Troika bezüglich der Realisierung einer konkreten Anzahl von Kontrollen gesetzt worden sind.
Gesamten Artikel lesen »